Artikel 15: Zeit-Fragen Nr. 50 vom 9. 12. 2002
zf. Was wäre, wenn ... wenn die sich zuspitzende Konfrontation von islamischer und westlicher Staatenwelt keine Auseinandersetzung zwischen gläubigen Moslems und moderner westlicher Welt wäre, sondern ganz andere Kräfte wirkten? Was, wenn auf beiden Seiten im Hintergrund Kräfte tätig wären, die ein grosses Interesse an einem Weltenbrand haben, Kräfte, die damit kalkulieren, nach einem solchen Chaos die alleinige Macht an sich reissen zu können? Was, wenn die Ideologie, die dahinter steckt, eine altbekannte wäre, nämlich die trotzkistische Ideologie der permanenten Revolution mit dem Ziel der Weltrevolution? Was, wenn sich hinter den kriegstreibenden Neokonservativen in den USA trotzkistische Kräfte verbergen? Und was, wenn «Perestroika» und «Glasnost» Michail Gorbatschows das Ergebnis eines langfristigen Plans innerhalb des sowjetischen KGB war, aus dem Gorbatschow selbst - und auch der heutige russische Präsident Putin - stammt. Was, wenn sich innerhalb des KGB eine trotzkistische Linie gehalten hätte - gegen den nationalbolschewistischen Stalinismus - und das «neue Denken» Gorbatschows nichts anderes ist als eine Metamorphose trotzkistischen Gedankenguts? Absurd? Zu allen diesen Vermutungen gibt es konkrete Hinweise und Belege, die in ihre Richtung weisen. Und zu solchen Fragen passt auch die Analyse des amerikanischen Sicherheits- und Geheimdienstexperten Joseph D. Douglass, die wir hier veröffentlichen.
1973 drangen geheime Informationen aus der CIA nach aussen. Es ging um ein sensibles Projekt zur Steuerung des Verstandes - MKULTRA -, das zwei Jahrzehnte früher gestartet worden war. Die kompromittierenden Informationen deckten den experimentellen Gebrauch von LSD bei ahnungslosen Bürgern und in Betrieben auf, einen Gebrauch, der, nebenbei bemerkt, mehr der Benebelung einer Studentenverbindung als einer professionellen Geheimdienstoperation glich. Hinzu kam ein in hohem Grade misstrauisch machender Selbstmord des verdeckt arbeitenden CIA-Wissenschafters für biologische Kriegsführung, Frank Olsen.
Die Kirche, das Militär und verschiedene Kongressausschüsse waren schnell dabei, sich die Publizität zunutze zu machen und Anhörungen zu veranlassen, in denen das Projekt dargestellt und das kindische Verhalten zahlreicher CIA-Mitarbeiter hervorgehoben wurde. Leider waren die Anhörungen hauptsächlich Schauveranstaltungen, um das Projekt und die CIA zu diskreditieren. Offensichtlich gab es keinerlei Anstrengungen oder gar ein Interesse daran zu verstehen, worum es beim Projekt MKULTRA ging, was bereits vollendet wurde und was über vergleichbare sowjetische Geheimdienstprojekte bekannt war.
MKULTRA war im April 1953 von CIA-Direktor Allen Dulles genehmigt worden. Es wurde nicht als ein Jux der CIA betrachtet, sondern als eine äusserst ernsthafte Anstrengung, sowjetischen Bemühungen zur Gedankenkontrolle mit höchster Priorität zu begegnen. Als «Kriegsführung mittels des Bewusstseins» beschrieb Dulles diese neu aufkommende Phase im kalten Krieg. Er brachte das Problem in einem Interview einige Wochen später an die Öffentlichkeit und erlaubte dann dem U.S. News&World Report, es zu veröffentlichen.
In diesem öffentlichen Bericht erklärte Dulles, dass die Russen «jetzt gehirnverändernde Techniken anwendeten, [...] so subtil und bezüglich unseres Lebens so verabscheuungswürdig, dass wir davor zurückschrecken, dem ins Auge zu sehen. [...] Der Verstand der ausgewählten Einzelpersonen, die solcher Behandlung unterworfen werden, [...] wird der Fähigkeit zu eigenen Gedanken beraubt, [...] neue Techniken waschen das Gehirn rein [...] und neue Gedanken [werden gelegt], die das Opfer papageienartig wiederholt. [...] Solcherart konditionierte Individuen können nur noch die Gedanken wiederholen, die in ihrem Verstand durch Vorgaben von aussen eingepflanzt worden sind. In Wirklichkeit wird das Gehirn [...] ein Plattenspieler, der eine Platte spielt, die von einem Geist von ausserhalb aufgelegt wurde, über den es keine Kontrolle mehr hat.»
Folgende Ereignisse hatten die CIA zu ihrer Schlussfolgerung geführt:
1. Der Prozess im Jahre 1949 gegen Kardinal Mindszenty, der Verbrechen gestand, die er nie begangen hatte,
2. ähnliche Gerichtsverfahren und öffentliche Geständnisse bei einer grossen Zahl kommunistischer Führer,
3. das ungewöhnliche Verhalten amerikanischer Kriegsgefangener während des Koreakrieges (das Fehlen einer Führung bei den Kriegsgefangenen, eine schlechte Moral, eine geringe Anzahl von Flüchtlingen aus der Gefangenschaft und der grosse Prozentsatz von Flüchtlingen, der aktiv mit dem Feind kollaborierte) und
4. sensible nachrichtendienstliche Erkenntnisse über verstärkte Bemühungen des sowjetischen Geheimdienstes (KGB), die im Westen erst einige Jahre später als Psychopharmakologie bekannt wurden.
Dies war genau der Zeitpunkt, zu dem die Psychopharmakologie entstand. Die ersten Hinweise waren die Entdeckungen über die Auswirkungen von Lithium und Chlorpromazin bei Geisteskrankheiten 1949 und 1951 und immer mehr Experimente mit LSD, die nach der Veröffentlichung seines chemischen Aufbaus im Jahre 1951 unternommen wurden.
CIA-Experten, die seit der Gründung des OSS (Office of Strategic Services) zu Beginn des Zweiten Weltkrieges an der Entwicklung von verbesserten «Wahrheitsdrogen» gearbeitet hatten, schlossen ganz richtig, dass die Sowjets ein Programm zur Entwicklung der Bewusstseinskontrolle hatten. Natürlich glaubten sie, dass sie ihre Pflichten vernachlässigen würden, wenn sie nicht ihre eigenen Bemühungen ausweiteten, um diese neue Bedrohung besser zu verstehen und darauf vorbereitet zu sein, ihr zu begegnen. Deshalb wurde MKULTRA ins Leben gerufen, um dann zwanzig Jahre später wieder völlig verworfen zu werden mit der Begründung, dass weder durch die CIA noch durch ihr sowjetisches Gegenstück, den KGB, wesentliche Erkenntnisse hätten gewonnen werden können. Anders ist die Erklärung der CIA nicht nachzuvollziehen, warum sie die Hauptarbeit an dem Projekt Mitte der 60er Jahre gestoppt hatte - nämlich dass sie kein Potential mehr erkennen könnten, das es wert gewesen wäre, weiter verfolgt zu werden. Es wird noch deutlich werden, dass diese Entscheidung im Lichte der Informationen, die von sowjetischen Insidern gewonnen werden konnten, die Existenz einer geheimen Bedrohung gewaltigen Ausmasses von Führungspersönlichkeiten im Bereich der Finanzen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Religion, der Politik und auf Regierungsebene ans Tageslicht brachte.
Machen wir einen Sprung ins Jahr 1999 - damals erhielt die westliche Welt ihren ersten bedeutenden Einblick in den Umfang der russischen Bemühungen und Erkenntnisse im Bereich der biologischen Kriegsführung (BK), genauer gesagt in die hochentwickelte neue Technologie der BK. Sieben Jahre früher, im Jahre 1992, war der Oberst Dr. Kanatjan Alibekov, der stellvertretende Leiter von Biopreparat, ein grosses sowjetisch/russisches BK-Projekt, in den Westen übergelaufen. 1999 veröffentlichte Alibekov, nachdem er den neuen Namen Ken Alibek angenommen hatte, einen Bericht über seine Arbeit bei Biopreparat und seine Erfahrungen, die er nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten gemacht hatte, in einem neuen Buch mit dem Titel Biohazard (deutsch: Bioterror. Tod aus dem Labor), das er zusammen mit Stephen Handleman geschrieben hatte.
In seinem Buch beschrieb er ausführlich die Qualität und den Umfang des illegalen sowjetischen BK-Entwicklungsprogramms. Die Grösse des Forschungsprogramms, das er im Zusammenhang mit dessen Leistungen beschrieb, war spektakulär. Allein sein Projekt war über 10mal grösser als die pessimistischsten Geheimdienstanalysen über den gesamten Umfang biologischer und chemischer Kriegsführung angenommen hatten. Im Biopreparat-Projekt waren zum Beispiel 30000 Techniker beschäftigt, es bestand aus Dutzenden sehr grosser Anlagen, unterirdischen Komplexen sowie über einem Dutzend Hochsicherheitslabors, in denen mit den allergefährlichsten Wirkstoffen gearbeitet wurde, und von denen jedes über 100mal grösser war als es die zwei amerikanischen P-4-Hochsicherheitslabors waren. Dies war lediglich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Erschreckender jedoch war der Mangel an Interesse, dem Alibek zu seiner grossen Überraschung innerhalb der US-Geheimdienste begegnete. Die Leute, denen Alibek seine Erkenntnisse mitteilte, zeigten sich kaum interessiert am Niveau russischer Biowaffenkapazitäten und der Arbeit auf dem Gebiet Gentechnik, die noch verheerendere BK-Waffen entwickeln sollte. Die «Amerikaner glaubten, Russlands biologische Waffen stellten nicht mehr länger eine wesentliche Bedrohung dar». Sie waren zu diesem Schluss gekommen, ohne selbst den Umfang der Bedrohung zu kennen, oder zu wissen, wohin dies führen würde!
Während er sein neues Leben in den Vereinigten Staaten einrichtete, fuhr Alibek fort, russische Aktivitäten, so gut er konnte, weiterzuverfolgen, indem er russische Technik- und Wissenschaftsjournale las. Auf Grund seiner Kenntnisse über Forschungs- und Entwicklungsprogramme war er in der Lage, einige Entwicklungen mit ernsten Auswirkungen festzustellen. Er versuchte, in der US-Regierung jemanden zu finden, der an seinen Entdeckungen interessiert war. Er konnte aber niemanden finden. Der Rat, der ihm gegeben wurde, spricht für sich selbst: «Ich wurde von US-Regierungsbeamten gewarnt, zu unverblümt Kritik an Russland zu üben. Selbst wenn ich Recht hatte, argumentierten sie, gab es keinen Grund, Moskau zu etwas zu bewegen, zu dem es nicht bereit war. [...] Möglicherweise gibt es fragwürdige Aktivitäten, aber im Moment erwartet die Diplomatie, dass wir stillhalten.» Als er versuchte, die Bedeutung der Überwachung bestimmter Aktivitäten zu erklären, wurde ihm gesagt, dass alle Arbeiten, die in Russland vonstatten gingen, als friedlich angesehen werden sollten, da es keinen zwingenden Grund gebe, etwas anderes zu vermuten. Alibek konnte es nicht glauben.
Die Einstellung der US-Geheimdienste, der Politik und der Verteidigungsbürokratie seit 1969 wird durch diesen nur zu glaubhaften Rat, den Alibek dreissig Jahre später erhielt, recht gut charakterisiert. Charakteristisch für diese Haltung der USA ist, dass Erkenntnisse unterdrückt wurden, absichtliche Verletzungen von Waffenkontrollverträgen durch Russland negiert wurden - und es bei tatsächlichen Verletzungen keine Konsequenzen gab, da die chemische und biologische Kriegsführung als strategisch unbedeutend galt - und schliesslich versucht wurde, die Wahrheit zu unterdrücken. Die Konsequenz dieses Verhaltens wurde deutlich, als man überrascht auf die Verbreitung der extrem raffiniert gebauten Anthrax-Sporen im Oktober 2001 reagierte, ebenso auf den Einsatz lähmender Wirkstoffe aus der chemischen Kriegsführung beim Angriff der spetsnaz (russische Spezialeinheit) auf das Moskauer Theater am 16. Oktober 2002 und den nachfolgenden Versuchen, dies eher zu bagatellisieren, denn als kleines Beispiel einer ungeheuer wirksamen, bisher unerkannten Fähigkeit zu erkennen - einer Fähigkeit in einer noch nie dagewesenen Art, Anwendung und Technologie.
Alibeks Buch «Bioterror» war von der ersten bis zu letzten Seite sowohl erschreckend als auch alarmierend. Zusätzlich zum Umfang und zur fortgeschrittenen technologischen Natur der biologischen Kriegsführung und ihrer Vollendung und zusätzlich zum Mangel an Interesse seitens der USA an dem, was er wusste, gab es eine weitere, noch ominösere Aktivität, die so sensibel war, dass selbst Alibek in seiner Position als Chef der Biopreparat-Forschung und -Entwicklung nicht imstande war, Näheres darüber zu erfahren. Sein Interesse war geweckt worden, als er erfuhr, dass einer seiner Wissenschafter, der als ein pharmakologisches Genie angesehen wurde, ganztägig mit dieser Aktivität beschäftigt war, aber seine Arbeit Alibek nicht erklären wollte.
So sehr er es auch versuchte, Alibek war wegen der extremen Geheimhaltung nicht in der Lage, viel über das Projekt zu erfahren. Aber was er erfuhr, war extrem wichtig. Es führt uns zurück zu jenem KGB-Programm, das Allen Dulles 35 Jahre zuvor so besorgt gemacht hatte und bei dem die CIA seit 1973 versucht hatte, die Bevölkerung glauben zu machen, dass es nicht produktiver war als das absurde Bild von MKULTRA, das den verschiedenen Kongressausschüssen in den Jahren 1974 bis 1977 vermittelt worden war.
Alibek konnte in Erfahrung bringen, dass sein pharmakologisches Genie an einem Projekt arbeitete, dessen geheimes Zuhause das Ministerium für Gesundheit war. Er erfuhr auch den Namen des KGB-Projektes - Fleyta - und dass es sich um ein grosses KGB-Programm zur Entwicklung psychotroper chemischer und biologischer Mittel handelte - Drogen zur Kontrolle des Bewusstseins, die die Stimmungen ändern und das menschliche Verhalten verändern konnten. Diese Drogen waren für den Gebrauch von KGB-Agenten in «besonderer Mission» bestimmt. Geheime Projekte wurden identifiziert durch spezielle Codewörter, und «Wörter, die mit F anfangen [wie Fleyta], [...] wurden chemischen Waffen und den psychotropen oder das Verhalten ändernden, biologischen und chemischen Substanzen zugewiesen». Alibek war in der Lage, zahlreiche grosse Betriebe zu identifizieren, die ihn zu der Vermutung veranlassten, dass das gesamte Projekt ziemlich umfangreich war und zur ungefähr gleichen Zeit begonnen wurde wie Biopreparat, nämlich in den frühen siebziger Jahren. Er lernte auch, nicht zu viele Fragen zu stellen, weil «manchmal Leute verschwanden».
Was Alibek erfuhr, verband die Gegenwart mit ausführlichen Informationen über die pharmakologischen Bemühungen des KGB zur Steuerung des Verstandes, über ihre Durchführung und die tatsächlichen Operationen zwischen 1946 und 1966, die kurz zuvor ans Licht gekommen waren. Das Ergebnis all dieser Informationen ist, dass die Befürchtungen der CIA im Jahre 1953 gerechtfertigt waren und dass der Einsatz der Substanzen bis 1968 nicht von absurder Natur, sondern von grosser Bedeutung für die Primärziele waren, das heisst für die Beeinflussung von Leuten mit Macht und Einfluss rund um den Globus.
Diese Informationen tauchten während der Suche nach Information über vermisste Amerikaner auf: Was war mit ihnen geschehen und warum? Das Verbindungsstück zwischen vermissten Kriegsgefangenen und dem Projekt Fleyta war der Missbrauch der Gefangenen als zu opfernde Meerschweinchen in der Entwicklung und den Tests für das «F»-Projekt.
Die Quelle dieser Informationen war Generalmajor Jan Sejna, der von der Tschechoslowakei 1968 übergelaufen und seitdem eine in hohem Masse zuverlässige Informationsquelle des US-Geheimdienstes über Aktionen der Kommunisten von höchster politischer und geheimdienstlicher Brisanz gewesen war. Seine Informationen waren wegen seiner hohen Position innerhalb der tschechischen Polithierarchie, seines grossartigen Gedächtnisses und seinen engen Verbindungen zu hohen kommunistischen Führern aus allen kommunistischen Ländern einzigartig. Er hatte mehr als ein Dutzend Positionen inne, von denen jede höher als die anderer kommunistischer Überläufer war. Um nur drei Beispiele zu nennen: Er war der erste Parteisekretär beim Verteidigungsministerium, er war der Personalchef des Verteidigungsministers, und er hatte das Sekretariat des Verteidigungsrats eingerichtet, das über dem Politbüro steht, soweit es die Angelegenheiten bezüglich der Verteidigung, der Geheimdienste, der Spionageabwehr, der Aussenpolitik und der Wirtschaft betrifft.
Sejna trug in seinem Kopf ein enorme Menge unbezahlbarer Informationen mit sich. Da er nicht lügen würde, um den Interessen seiner CIA-Mittelsmänner zu gefallen, und weil er soviel mehr als jeder sonst im Sicherheitsapparat der USA wusste und nicht von diesen Amateuren eingeschüchtert werden konnte, war er gefürchtet und gehasst. Der US-Geheimdienst, beziehungsweise wichtige Steuerelemente darin, mochten Sejna nicht, weil sie nicht gerne hörten, was er zu sagen hatte - zum Beispiel, dass die Sowjetunion Förderer, Organisator, Trainer und Finanzier des internationalen Terrorismus war, dass Entspannungspolitik und friedliche Koexistenz strategische Täuschungen waren und dass die sowjetische Atomstrategie dazu dienen sollte, einen atomaren Krieg zu kämpfen und zu gewinnen, und die Sowjetunion die US-Strategie Atomwaffenvernichtung (MAD) nicht wirklich anerkannte.
Sejnas Wissen über die sowjetischen Versuche zur Bewusstseinskontrolle war besonders detailliert und umfangreich, weil die Tschechoslowakei der wichtigste Satellit des sowjetischen Reichs war, mit dem die Sowjets bei der Entwicklung von bewusstseinskontrollierenden Drogen, bei deren Tests und deren tatsächlichen Anwendungen in den späten vierziger Jahren zusammengearbeitet hatte.
Das sowjetische Programm zur Bewusstseinskontrolle geht zurück auf die Anfangsjahre des NKWD (Vorgängerorganisation des KGB). Sie wollten den menschlichen Verstand kontrollieren und glaubten, dass die Chemie den Schlüssel dazu böte. Dadurch, dass nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche und italienische Wissenschafter, die ebenso an der Bewusstseinskontrolle arbeiteten, gewonnen werden konnten, machte das sowjetische Programm gewaltige Fortschritte. Der OSS (die Vorgängerorganisation der CIA) beobachtete damals schon, dass Russland auf diesem Gebiet einen riesigen Schritt vorwärts gemacht hatte. Ja, erklärte Sejna, das Geständnis von Kardinal Mindszenty ist auf die Wirkung von Drogen der ersten Generation zurückzuführen. Diese Drogen wurde auch benutzt, um vielen kommunistischen Führern Geständnisse zu entlocken - unter ihnen einige weithin bekannte tschechische Kommunisten - und sie wurden bei amerikanischen Kriegsgefangenen im Koreakrieg eingesetzt. Bei den «Freundschafts»-Drogen der ersten Generation, die in den Labors der tschechischen Luftwaffe entwickelt worden waren, handelte es sich um Drogen, die amerikanische Kriegsgefangene vor laufender Kamera dazu veranlasste, die amerikanische Demokratie zu schmähen und Nordkoreas Kommunismus zu loben. Diese Filme tauchten in den 50er Jahren in vielen Nachrichtensendungen in den Vereinigten Staaten auf.
1957, unter Chruschtschow, wurde die Zielsetzung des gesamten Projekts zur Kontrolle des Bewusstseins verändert. Bisher war das Programm auf Gegenspionage und die Gewinnung von Geständnissen ausgerichtet gewesen. Zukünftig sollte das Programm die neue russische Aussenpolitik unterstützen. Der Fortschritt war so rasant, dass der Leiter der internationalen Abteilung, Boris N. Ponomarev, der Abteilungsleiter im Aussenministerium gewesen war, zum Vize-Direktor des Programms ernannt wurde. Während der nächsten Jahre wurde die Anwendung so weit verbessert, dass die Sowjets spätestens 1966 zum Schluss kamen, dass nicht Kernwaffen, sondern chemische und biologische Waffen (als solche wurden die Drogen zur Bewusstseinskontrolle und Betäubungsmittel klassifiziert) als die wichtigsten Waffen der Zukunft angesehen wurden.
An diesem Wendepunkt wurde ein auf 20 Jahre ausgerichtetes Entwicklungsprogramm eingeleitet. Sein Ziel war die Entwicklung völlig neuer Kategorien qualitativ unterschiedlicher chemischer und biologischer Waffen. Gleichzeitig übernahm der KGB alleine das Programm zur Bewusstseinskontrolle. Andropov, der neue Leiter des KGB, leitete zusammen mit Suslov (ideologischer Kopf und nach Aussage von Sejna einer der bösartigsten aller kommunistischen Führer) den Transfer des gesamten Programms zur Bewusstseinskontrolle zum KGB ein. Dadurch entzogen sie sowohl Ponomarev die Kontrolle über die Forschung als auch den Sekretären des Zentralkomitees ihren Einfluss in der Genehmigungsbehörde, die bisher innerhalb ihres Geltungsbereichs lag. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Drogen zur Bewusstseinskontrolle bereits benutzt wurden, um Andropov 1981 in die Position des Generalsekretärs zu hieven. Die Anwendung solcher Drogen spiegelt sich wohl auch im unermesslichen Anwachsen der Macht und des Einflusses des KGB während der Wende zwischen 1989 und 1995 wider.
Bis 1968, das Jahr, in dem Sejna in die Vereinigten Staaten überlief, gab es einen Satz von bis dahin entwickelten Drogen zur Bewusstseinskontrolle, von denen die meisten im operativen Einsatz waren. In den meisten Fällen waren diese Drogen nicht einfach nur Pillen, die eine Einstellung oder ein Verhalten magisch verändern konnten. So wirken die wenigsten von ihnen. Eher werden sie in Verbindung mit sorgfältig inszenierten psychologischen Prozessen benutzt. Die Drogen sind «Katalysatoren». Sie sind das Öl, das dem Rad ermöglicht, sich zu drehen. In einigen Fällen - wo Drogen verwendet werden, um eine Depression oder einen Mangel an Motivation zu verursachen - wirken sie recht selbständig. Aber im allgemeinen werden sie eher als Werkzeug angesehen - wenngleich auch als ein wichtiges Werkzeug -, um eine Operation leichter und deren Erfolg wahrscheinlicher zu machen.
Eine Droge oder eine Wirkstoffkombination kann in Form einer Pille einem Getränk beigegeben werden, als loses Pulver einfach von einem Ärmel in die Luft gestreut oder als Aerosol versprüht werden. Sie können in einen Organismus geschleust werden, der dann als Überträger fungiert, oder auf Papier aufgedruckt werden oder mit einer verordneten Medizin oder mit Salz oder Zucker vermischt werden. In der Tat war die Verabreichung das entscheidende Problem geworden, und ihr galt das Hauptinteresse der Entwicklung bis 1968. Gleichzeitig wurde die Erforschung und die Entwicklung hochmoderner Techniken, zum Beispiel die Verwendung von Neuropeptiden und niedermolekularen Proteinen sowie die genetische Manipulation von Organismen, das Ziel.
Die Möglichkeiten, die bereits 1968 bestanden, können anhand des Jargons, der in den informellen Diskussionen zwischen Geheimnisträgern verwendet wurde, abgelesen werden. Es gab, wie bereits beschrieben, Drogen, deren Wirkung Leute Verbrechen gestehen liess. Eine andere Gruppe von Drogen, die sich leicht von der vorgenannten Gruppe unterschied, konnte Leute «zum Reden» bringen. Diese wurden dazu benutzt, Leute über Dinge sprechen zu lassen, die sie sonst nie öffentlich diskutiert hätten. Bestimmte andere Drogen sollten zu Freundschaft und Kooperation führen. Diese wurden in den meisten Fällen in Verbindung mit psychologisch geschulten Nachrichtendienstspezialisten eingesetzt. Eines der frühesten Einsatzgebiete diente dazu, Feinde und «Zweifler» zu Freunden zu machen und die Kooperation in Verhandlungen zu fördern.
Ein anderer Drogenstamm umfasste mehrere Wirkstoffe, die eigenständig wirkten und die dazu entwickelt wurden, Führungsmitglieder zu selbstzerstörerischem Handeln zu bringen. Beispiele dafür sind Drogen, die Menschen sehr aggressiv werden lassen, andere, die verwirren, weitere, die es verunmöglichen, Entscheidungen zu fällen, und wieder andere, die Menschen dazu bringen, ihre Gedanken zu äussern, ohne sich über die Konsequenzen im klaren zu sein, was fast eine Garantie für die Selbstdemontage eines Politikers ist.
Andere Drogen wurden entwickelt, um sie gegen Versammlungen oder Menschengruppen einzusetzen. Ein Beispiel ist eine in Windrichtung versprühte Droge, die verwirrt macht und zu chaotischem Verhalten führt. Das Verhalten der Leute ändert sich, zuerst reagieren sie wie Angeheiterte, später wie Betrunkene, um dann völlig durchzudrehen. Dies mag unglaubwürdig klingen, aber das Beispiel eines Ereignisses in der kleinen französischen Ortschaft Pont-Saint-Esprit an der Rhone, wo eines Abends im Jahre 1951 plötzlich Hunderte respektabler Bürger verrückt spielten, kann es etwas illustrieren.
Eine weitere Wirkstoffgruppe störte die Fähigkeit, rational und logisch zu denken, und nochmals eine andere demoralisierte die Menschen und gab sie der Hoffnungslosigkeit und dem Defaitismus preis. Die Liste der Drogen ist eindrucksvoll, erschreckend und beängstigend lang.
Es handelt sich hierbei keineswegs um einen Wunschzettel oder um mögliche Prioritäten für die Entwicklung. Diese Drogen wurden alle zur Zeit von Sejnas Übertritt eingesetzt. Einem tschechischen Luftwaffen-General, den die Sowjets zu eliminieren wünschten, wurde die aggressiv machende Droge verabreicht. Sie wurde ins Mittagessen gemischt. Nach dem Mittagessen bestieg er sein Flugzeug, um zu einer Sitzung in Prag zu fliegen. Er ignorierte das schlechte Wetter und stürzte ab. Problem beseitigt.
Der bulgarische Geheimdienst verabreichte einem britischen Bankier eine Droge, die ihm die Zunge löste. So erfuhr der bulgarische Staatspräsident Tudor Zivkov bereits vorab von der Entscheidung der britischen Regierung, das Pfund abzuwerten. Beim Mittagessen erklärte Zivkov, als Sejna ihn nach der Quelle der Informationen befragte: «Wir sind sehr konservativ. Wir müssen keinen Bankpräsidenten rekrutieren. Es reicht, wenn er mit mir zu Abend isst. Ich lehne mich zurück und lasse mir von ihm alles über die britischen Pläne erzählen.» Drogen, die geschwätzig machen, wurden bei der Wissenschaftsspionage häufig eingesetzt. Die tschechischen und sowjetischen Wissenschafter informierten den Geheimdienst über das, was sie wissen wollten, und wer im Westen eine gute Informationsquelle sei. Spezialisten des Geheimdienstes analysierten die Situation, machten das beste Opfer aus und suchten sich eine passende Konferenz, zu der der amerikanische oder europäische Wissenschafter eingeladen wurde. Gleichzeitig suchten sie einen osteuropäischen Wissenschafter, der die entsprechende Sprache sprechen und verstehen konnte. Mitarbeiter des Geheimdienstes begleiteten den osteuropäischen Wissenschafter zu der Konferenz, luden den westlichen Wissenschafter zu einem informellen Abendessen ein, um ihm dann die passende Droge zu verabreichen. Das Gespräch entwickelte sich während des Abendessens, und dabei flossen die Informationen. Das Beste an dieser Droge war, dass die Zielperson sich am nächsten Tag nicht erinnern konnte, was während des Gesprächs gesagt worden war.
Diese Drogen waren auch eine ergiebige Quelle für Erpressungen und politische Informationen. Sie wurden zum Beispiel bei Kongressmitarbeitern, politischen und gewerkschaftlichen Delegationen, welche die Tschechoslowakei besuchten, eingesetzt. Unter dem Einfluss der Drogen sprachen die Besucher arglos über die Probleme in ihren Parteien und die Vorlieben ihrer Chefs. Ein interessanter Aspekt einiger dieser Drogen war, dass sie einer ganzen Gruppe gemeinsam verabreicht werden konnten - drei oder vier Personen einer Delegation -, und jeder wurde noch gesprächiger. Jeder versuchte, seine Kollegen zu übertrumpfen, und dabei wurde so manche Leiche im Keller offenbar.
Freundschafts- und Kooperationsdrogen wurden eingesetzt, um zahlreiche Organisationen unter Kontrolle zu bringen, zum Beispiel den Weltfriedensrat und die Abrüstungsgruppe der Nato. Die Drogen wurden häufig gegen ihre Verbündeten während der Verhandlungen benutzt. Sejna berichtete über einige Operationen gegen die Nordvietnamesen, die häufig Prag besuchten und um verstärkte militärische Unterstützung nachsuchten. Die Nordvietnamesen waren immer sehr verschlossen, was ihre Pläne anging, bis man ihnen die richtigen Drogen verabreichte. Dann flossen die Informationen, an denen die Tschechen interessiert waren. Sejna erinnerte sich mit einem Lachen daran, wie die Vietnamesen während schwieriger Verhandlungen der tschechischen Position zustimmten, nachdem die Dosis erhöht worden war. Als sie nach Hanoi zurückkehrten, wurden sie von ihren Vorgesetzten wegen ihrer schlechten Verhandlungsergebnisse schwer gescholten.
Eine der Freundschaftsdrogen, die dazu eingesetzt wurde, russische Feinde zu Verbündeten zu machen, arbeitete folgendermassen: Die Tschechen, die nicht als «Feinde» angesehen wurden, luden die Problemperson zu einer ein- oder zweiwöchigen Konferenz in der Tschechoslowakei ein. Die entsprechende Freundschaftsdroge wurde gewöhnlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen der Zielperson mit dem Frühstück verabreicht. Während der folgenden Tage wurden weiterhin Drogen verabreicht, während Geheimdienstspezialisten, die die Zielperson nicht kannte, konstant präsent waren und Ideen und Konzepte äusserten, welche die Zielperson weg von den Problemen mit den Russen führen und sie genau die gegenteilige Position einnehmen lassen sollte. Innerhalb von vier oder fünf Tage begann die Zielperson, ihre feindlichen Ansichten über die Russen zu ändern. Sie wurde zum vollkommenen «new man», tolerant und voller Zustimmung.
Wie man sich denken kann, gab es von Zeit zu Zeit Probleme. Gelegentlich ging der Schuss nach hinten los, und es konnten peinliche Situationen eintreten. Deshalb wurde besonderer Wert darauf gelegt, operative Kniffe anzuwenden, beispielsweise der Gebrauch von Alkohol oder Wirkstoffe zu entwickeln, die als Gegenmittel auf eine Fehlreaktion auf eine bewusstseinverändernde Droge dienen konnten. Während wichtiger Operationen war gewöhnlich ein erfahrener Geheimdienstmediziner anwesend, um solche Probleme zu lösen.
Es mag Nichtfachleuten schwer fallen, die russischen Errungenschaften der Neuropharmakologie, die bis Ende der sechziger Jahre erzielt wurden und wovon die vorgenannten Beispiele nur eine kleine Auswahl darstellen, zu akzeptieren. In technischer Hinsicht jedoch entsprechen alle Beispiele der Realität, insbesondere bei der Beschreibung der Umstände des Entwicklungsprogramms der Sowjetunion. Diese beinhalten
1. den Zugriff auf die weltbesten Wissenschafter,
2. vorrangigen Zugriff auf medizinische Einrichtungen,
3. ungehinderten Zugang zu erfahrenen Pharmakologen, einschliesslich derer in Westeuropa und, von grosser Bedeutung,
4. eine unbegrenzte Auswahl an Versuchskaninchen, einschliesslich amerikanischer Kriegsgefangener, ohne Einschränkungen beim Einsatz der Drogen.
Frühe Hinweise wurden nicht ernstgenommen
Keine dieser Entwicklungen lag ausserhalb dessen, was 1961 im Westen als möglich angesehen wurde. 1961 führten Bedenken dazu, dass die University of California Medical School in San Francisco ein Symposium über «Bewusstseinskontrolle» veranstaltete. Es war so gut besucht, dass die überzähligen Teilnehmer in Schulen mit Fernsehverbindungen auf der anderen Seite der Bay untergebracht wurden.
In seiner Eröffnungsrede führte der Universitätsrektor Dr. John Saunders in das Thema ein. Er erkannte das beträchtliche Potential der pharmakologischen Bewusstseinskontrolle und bestätigte, dass dies zu ernsthaften Bedenken über ihren möglichen Missbrauch geführt hatte. Es existiere, so stellte er fest, «ein riesiges Arsenal von Drogen, welche die besonderen Aktivitäten des Gehirns beeinflussten [...] und bei einem Grossteil seiner Aktivitäten wirksam werden können». Dann kam er zum Kern des Problems: «Besonders unter nachdenklichen Ärzten besteht eine grosse Beunruhigung. [...] Uns steht hier eine zunehmende Anzahl von Wirkstoffen zur Verfügung, die Menschen manipulieren und je nachdem klug oder unklug eingesetzt werden können. [...] Es ist jetzt möglich, das Verhalten eines Individuums direkt zu beeinflussen, im Gegensatz zur Vergangenheit, wo dies indirekt durch die Änderung der Umweltbedingungen geschah.»
Erschreckend? Darauf können Sie wetten. Dies wurde auch von Dulles 1953 erkannt, als er seine Betroffenheit über die Entwicklung äusserte, «so subtil und bezüglich unseres Lebens so verabscheuungswürdig, dass wir davor zurückschrecken, dem ins Auge zu sehen». Dass dies immer noch der Fall ist, können wir heute leicht erkennen.
Wie sonst ist der irrationale Hass so vieler islamischer Führer zu erklären? Wie sonst ist die unglaublich hohe Zahl von Selbstmordattentätern zu erklären? Wie sich nun herausstellt, hatten die Sowjets ein auf die zwanziger Jahre zurückgehendes Programm, um in die grossen Religionen und besonders in die Zentren ihrer Lehre vorzudringen, was hauptsächlich dazu diente, die Lehren oder Ideologien so zu verdrehen, dass sie der sowjetischen Aussenpolitik dienlich wären. Dieses Programm war unermesslich erfolgreich, und seine Resultate können in einigen westlichen Religionen deutlich wahrgenommen werden. Sejna erklärte darüber hinaus, dass die Sowjets bei der Durchdringung des Islam besonders effektiv gewesen waren, dessen Führer rekrutiert und terroristische Bewegungen organisiert hatten, von denen die PLO eines der besten Beispiele ist. Drogen zur Steuerung des Verstandes wurden in grossem Umfang bei all diesen Aktionen eingesetzt. Es ist fast nicht vorstellbar, dass sie keine Rolle spielten, als man islamischen Religionsführern den irrationalen Hass auf die Vereinigten Staaten einflösste, was auch ein charakteristisches Merkmal der sowjetischen Doktrin war, und als man die zuverlässige Mannschaft der Selbstmordattentäter zusammenschweisste. Bedenken Sie, dass dieses nicht ein «erstes Mal» ist. Die Japaner wandten bewusstseinskontrollierende Drogen bei ihren Selbstmordbombern an, und eine Vielzahl von Drogen wurden benutzt, um ein enormes Aggressionsverhalten unter den Vietcong während des Vietnamkrieges zu fördern.
Es gibt keine Grenze für die sich auftuenden Möglichkeiten, wenn man ernsthaft über die Bedeutung des Gesagten nachdenkt. Das ist eine schwierige Herausforderung, zum einen auf Grund dessen, was Allen Dulles so lakonisch ausgedrückt hatte, zum anderen wegen der späteren Bemühungen, den Charakter der amerikanischen und russischen Programme zur Bewusstseinskontrolle und deren Durchführung zu verschleiern. Dennoch sind die vorangegangenen Ausführungen und ihre Implikationen es wert, sorgfältig durchdacht zu werden. Die Konsequenzen sind erschreckend ernst oder könnten es werden für Menschen an Schlüsselpositionen in der Wirtschaft, im Finanzwesen, in der Politik, in den Regierungen, in den Religionen und sogar in den Geheim- und Nachrichtendiensten auf der ganzen Welt. Gewarnt sein heisst gewappnet sein.
(Übersetzung Zeit-Fragen)
Das oben zitierte Material ist dem neuen Buch von Dr. PhD Joseph D. Douglass jr. mit dem Titel Betrayed: Americas Missing POWs (Betrogen: Amerikas vermisste Kriegsgefangene) entnommen. Das Buch ist in der 1stbooks Library unter derISBN 001-1-8882807715 erhältlich.
Dr. Joseph Douglass jr.
Direktor des Redwood Institute, Washington D.C, ehemaliger US-Regierungsberater für Nationale Sicherheit (Sowjetische Geheimdienste, Bio- und Chemiewaffen), Abrüstungsexperte, Buchautor und Publizist.
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