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3500 Menschen in Bagdad ermordet

Die Zahl der Opfer von Todesschwadronen steigt in Bagdad von Monat zu Monat, obwohl die USA die Verstärkung ihrer Truppen in der Hauptstadt damit begründet haben, die Sicherheit sollte wiederhergestellt werden. Das Pentagon begann im Sommer mit der Militäroffensive «Together Forward», an der 8000 amerikanische und 3000 irakische Soldaten beteiligt sind.
Im Juli wurden in den Strassen von Bagdad täglich durchschnittlich 60 Leichname gefunden. 90% von ihnen trugen die Spuren vorangegangener Folter, bevor sie mit Kopfschüssen getötet, erdrosselt oder erschlagen wurden, wie der Vizedirektor des zentralen Leichenschauhauses der Hauptstadt,
Dr. Bdul Razzaq al-Obeidi, erklärte. Insgesamt wurde vom Anatomisch-Forensischen Institut in Bagdad im August die Einlieferung von 1815 Leichen registriert, die höchste Zahl in einem Monat seit dem Beginn der Gewalteskalation, die der Irak und insbesondere seine Hauptstadt erleben seit der Sprengung der Moschee von Samarra im ­Februar.
Im August war die Zahl der ins Leichenschauhaus von Bagdad eingelieferten Leichname mit 1535  nicht ganz so hoch wie im Juli, lag aber immer noch dreimal so hoch, wie sie von den Militärbehörden der Besetzungsmacht geschätzt worden war.    ?

Quelle: www.iraqsolidaridad.org

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