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Bagdad soll mit Gräben abgeriegelt werden

Die 6-Millionen-Stadt Bagdad soll mit einem Sperrgürtel umzogen werden, der aus Gräben, Barrieren und Zäunen besteht. Der Verkehr von und nach Bagdad soll zukünftig nur noch über 28 Checkpoints abgewickelt werden. Kleinere Strassen sollen geschlossen werden. Die Absperrungen sollen quer durch Äcker und offenes Gelände gehen, damit Autos die Checkpoints nicht umfahren können, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Abdul Karim Khalaf, der «New York Times». Laut amerikanischen Behörden ist der Plan seit Wochen in Arbeit.  Ausprobiert wurde das Ganze bereits in der Stadt Falludja, die im November 2004 dem Erdboden gleichgemacht wurde und seitdem vom amerikanischen Militär und irakischen Sicherheitsbehörden als «Mini-Polizeistaat»geführt wird, so die «New York Times»: Jeder, der in die Stadt will, muss sich am Checkpoint ausweisen. Ebenso sind die Städte Samarra  und Rawah mit Schmutzwällen eingezäunt und nur über spezielle Eingänge zu betreten.

Quelle: New York Times und www.tageschau.de