Das Initiativkomitee macht weiter

Schwyz: Kein Schulumbau von oben und aussen – über die Volksschule soll das Volk entscheiden

Auch wenn die Einführung des Lehrplans 21 durch das Bildungsdepartement «vorangetrieben» wird und der Kantonsrat die Initiative für «ungültig» erklärt hat, bleibt das Initiativkomitee aktiv. Das Volk muss abstimmen können. Es ist nicht nur direkt betroffen von der Demontage unserer Volksschule, sondern es muss auch alles bezahlen. Die Initianten weisen die juristische Begründung der Ungültigerklärung als unhaltbar zurück. Das Anliegen des Initiativkomitees ist weder durch die grossangelegte «Informations-Offensive» des Bildungsdepartements, noch durch die formalistische Begründung der Ungültigkeit der Initiative vom Tisch.
Die beanstandeten Inhalts- und System­änderungen folgen dem Diktat der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Sie sind also von aussen gesteuert und nicht aus Bedürfnissen unserer Volksschule entstanden. Mit Gesetzesänderungen, Verordnungen und Weisungen, die eine sukzessive Verschlechterung des Bildungsstandes am Ende der Schulzeit und enormen Kosten und Bürokratie verursachen.
Somit wird nun eine viel umfangreichere Initiative vorbereitet, die auch den Einfallstoren des Lehrplans 21 via Lehrmittel und Lehrerbildung, Umwandlung der Lehrerrolle zum Coach, Kontroll- und Überwachungssystem und ideologischer Einfluss­nahme auf die Schule usw. einen Riegel schieben kann. Man wird wieder vom Initiativkomitee hören.

Irene Herzog-Feusi
Präsidentin des Initiativkomitees

Quelle: Initiative zur Änderung des Volksschulgesetzes – Stopp dem Lehrplan 21, Communiqué, 24. November 2015

Die Stellungnahme der Initianten zuhanden des Kantonsrates ist nachzulesen auf der Webseite www.gute-volksschule-schwyz.ch  und kann beim Initiativkomitee auch in Papierform angefordert werden.