An den Notvorrat denken

rl. Sind Sie versorgt? Sind Ihre Angehörigen, Ihre Nachbarn versorgt? Ein Notvorrat kann Ihnen über eine schwierige Zeit hinweghelfen. Über das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) können Sie Informationen über einen kurzfristigen 7tägigen Notvorrat beziehen (­Kluger Rat – Notvorrat. BWL. www.bwl.admin.ch) oder Hinweise zum Umgang mit einem möglichen Stromausfall erhalten (www.bwl.admin.ch/dienstleistungen).
Neben den aktuellen Hinweisen des BWL, die inzwischen aktualisiert wurden und auch über «soziale» Medien abrufbar sind (siehe Kasten), empfiehlt es sich unbedingt, älteres Informationsmaterial heranzuziehen. Es bezieht einen grösseren Vorrat ein und enthält Vorschläge zur Verwaltung des Notvorrats. Wir empfehlen zum Beispiel die Warenliste aus der Broschüre «Haushaltvorrat – Damit der Fall der Fälle nicht zur Falle wird» des BWL aus dem Jahre 1997, welche für einen Zeitraum von 14 Tagen gilt. Sie finden in dieser Broschüre auch Hinweise für eine sinnvolle Bewirtschaftung des Vorrats.    •

Alertswiss – eine App für individuelle Notfallplänezf. 2015 hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen das System Alertswiss lanciert. Dort findet jeder Interessierte über eine Webseite (alertswiss.ch) eine Smartphone-App, über Twitter (@alertswiss) und YouTube aktuelle, moderne und peppige Informationen für den Notvorrat von heute und das Verhalten bei Katastrophen und Notlagen. Im Zentrum der neu lancierten ­Homepage des Schweizerischen Zivilschutzes steht ein individueller Notfallplan, den jeder für sich erstellen kann. Familientreffpunkte, wichtige Informationen oder eine Liste mit Notvorräten können auf dem Smartphone gespeichert werden. Die App ist gut gemacht, entstaubt und frisch. In Notfällen sei es entscheidend, dass die Behörden und die betroffene Bevölkerung rasch und richtig handeln, sagt Benno Bühlmann, Direktor des Bundesamtes. … aber informieren Sie sich vor einem Krisenfall – auch das worldwideweb könnte verschwinden.