Frieden benötigt auch Wahrheit

zf. Unter schwierigsten Bedingungen und unter der Leitung des UN-Vermittlers Staffan de Mistura haben am 29. Januar in Genf erneute Friedensgespräche für Syrien begonnen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte diese in seiner Resolution 2254 am 18. Dezember 2015 einstimmig gefordert. Ziel der Verhandlungen in den kommenden Wochen soll es sein, dass das Morden in diesem seit nun fast 5 Jahren geschundenen Land ein Ende findet. Deshalb soll eine Übergangsregierung gebildet und eine neue Verfassung ausgearbeitet werden, und schliesslich sollen Wahlen im Land stattfinden. Ausdrücklich hat der Sicherheitsrat festgehalten, dass Syrien als Staat erhalten bleiben soll, und die Zukunft des Landes alleine Sache der Syrer ist. Ganz im Gegensatz zu dem, was in den vergangenen 5 Jahren passiert ist. Zeit-Fragen hat mehrmals Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, auch solche, die eine andere Richtung als diejenige des westlichen Mainstreams haben. Wir sind davon überzeugt, dass zu einem nachhaltigen Friedensprozess auch eine möglichst vollständige und wahrheitsgetreue Information der Öffentlichkeit gehört.