Schweizer Bildungstradition

«Warum sollten wir von unserer bewährten Schweizer Volksschule, der wir den grossen Erfolg des Schweizer Modells, den guten Zustand unseres Wirtschaftsstandortes sowie Wohlstand und Zufriedenheit der Bevölkerung verdanken, abrücken? Wenn wir diese Tradition aufgeben, nehmen wir in Kauf, die Substanz unseres Landes zu zerstören. In der Schweizer Bildungstradition steht die Persönlichkeitsbildung des Kindes mit der Entfaltung all seiner Kräfte im Zentrum. Ziel ist es, dass unsere Kinder später Verantwortung in der Familie, im Beruf und als Staatsbürger übernehmen können.
Warum sollen wir die Grundlagen Pestalozzis (Kopf, Herz und Hand) zugunsten billiger amerikanischer Ausbildungsprogramme aufgeben? Wir wollen nicht, dass unsere Kinder nur noch auf Tests konditioniert werden, zum Beispiel LOT, Cockpit, Stellwerk, Pisa etc.
Es widerspricht zutiefst unserem Volksschulgedanken, dem demokratischen Prinzip und der Chancengleichheit, wenn wie in den USA die Mehrheit auf einem erschreckend tiefen Niveau gehalten und eine kleine Elite in teuren Privatschulen herangezogen wird.»

aus: www.elternfuereinegutevolkschule.ch, Elternbrief Seite 3