Hillary Clinton und Donald Trump

zf. Auffällig stark haben sich die europäischen Leitmedien in den letzten Wochen und Monaten mit Stellungnahmen zum US-Wahlkampf um die nächste Präsidentschaft zu Wort gemeldet. Der Tenor ist wie gleichgeschaltet: Donald Trump ist das personifizierte Übel, Hillary Clinton sei zwar kein Engel, aber auf jeden Fall die bessere Wahl. Und wenn dann schon einmal jemand für Trump und gegen Clinton ist, dann müsse er ganz weit rechts stehen. Da ist es interessant, dass sich nun auch Stimmen aus dem eher links verorteten Lager zu Wort gemeldet haben und die beiden Präsidentschaftskandidaten an deren Bedeutung für den Frieden in Europa messen. Diese Argumente verdienen Beachtung. Und führen zur Frage, wessen Interessen und Plänen diejenigen, die sich so lautstark gegen Trump und für Clinton aussprechen, dienen. Übrigens: Neokonservative Kriegstreiber wie der ehemalige stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz haben sich entschieden, Hillary Clinton zu wählen (Spiegel online vom 26.8.2016).