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Über uns

Genossenschaft Zeit-Fragen

Liebe Leserin, lieber Leser

Zeit-Fragen ist eine weltanschaulich, politisch und finanziell unabhängige Zeitung, die
14-täglich erscheint. Wir legen Hintergründe und Zusammenhänge dar, die uns wichtig erscheinen, um damit zum besseren Verständnis des aktuellen Geschehens in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur beizutragen. Wir vertreten Werte, die dem Wohl des Einzelnen und dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dienen. Manipulation und Propaganda jeglicher Art erteilen wir eine Absage.

Zeit-Fragen versteht sich nicht als Konkurrenz zu anderen Zeitungen und Zeitschriften, sondern als Ergänzung. Wir bieten eine Plattform, um das aktuelle Geschehen, aber auch längerfristige Entwicklungen aufzugreifen und ethische Aspekte dazu einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Unser besonderes Engagement gilt der Friedenspolitik, der Friedenserziehung, der Bildung, der Förderung und Entwicklung der direkten Demokratie und föderalistischer Lösungsvorschläge. Gerne unterstützen wir alle diesbezüglichen konstruktiven Ansätze. Auch engagieren wir uns für menschengerechte und soziale Wirtschaftsformen als Alternative zur neoliberalen Globalisierung.

Zeit-Fragen erscheint seit 1993, zunächst monatlich, seit 2000 als Wochenzeitung und seit 2014 alle zwei Wochen. Durch umsichtige Aufbauarbeit konnten wir uns in einem für unabhängige Zeitungen schwierigen Umfeld etablieren. Auf vielfachen Wunsch englisch- und französischsprachiger Autoren und Leser erscheinen seit mehreren Jahren auch eine französische und eine englische Ausgabe. Mit Rücksicht auf die Italienisch sprechende Bevölkerung der Schweiz erscheint eine italienische Ausgabe viermal im Jahr. 

Die verschiedenen Ausgaben und der gleichnamige Buchverlag werden von der  «Genossenschaft Zeit-Fragen» getragen. Die Rechtsform der Genossenschaft wurde bewusst gewählt: Die genossenschaftlichen Prinzipien der Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung ermöglichen eine gleichwertige Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Die Tatsache, dass Zeit-Fragen seit über 25 Jahren regelmässig erscheint und sich finanziell selber trägt, zeigt, dass es auch heute noch möglich ist, auf ehrenamtlicher Basis eine qualitativ hochstehende Publikation zum aktuellen Zeitgeschehen herauszugeben. Um unabhängig zu bleiben, verzichten wir bewusst auf Werbe- oder sonstige kommerzielle Inserate und haben auch keine finanzkräftigen Sponsoren im Rücken. Wir finanzieren unsere Aktivitäten durch die Abonnements und gelegentliche Spenden.

Wir möchten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, herzlich einladen, Zeit-Fragen näher kennenzulernen.

Jean-Paul Vuilleumier, Präsident der Genossenschaft Zeit-Fragen

Redaktion Zeit-Fragen

Wir haben uns mit unserer Zeitung die Möglichkeit und die Freiheit geschaffen, unabhängig von finanziellen oder parteipolitischen Rücksichtnahmen all jene Aspekte und Fragen aufgreifen und diskutieren zu können, die uns wichtig sind. Das Wohl des Einzelnen und das Gemeinwohl dienen uns dabei als Massstab.

Grundlegende Werte wie die Menschenwürde, die Menschenrechte und das, was sich die Menschheit bisher an völkerrechtlichen und humanitären Regeln, an rechtsstaatlichen Grundsätzen und demokratischen Formen des Gemeinwesens errungen hat, bilden für uns die Voraussetzung für ein Zusammenleben in Freiheit und Würde. Wir wollen all diese Werte im Sinne einer umfassenden Friedenspolitik immer wieder in Erinnerung rufen und für deren Bekräftigung und Einhaltung einstehen.

Wir sehen die direkte Demokratie als positiven Ausdruck einer Bürgergesellschaft, in welcher der Einzelne als mündiger Mensch selbstverantwortlich und unmittelbar an der Gestaltung des Zusammenlebens mitwirkt und für das Gemeinwohl Mitverantwortung trägt. Die Demokratie, und besonders die direkte Demokratie, bietet in einem föderalistisch aufgebauten Staatswesen dem Einzelnen und dem Gemeinwesen hervorragende Möglichkeiten für zivile und menschenwürdige Lösungen von Konflikten, so dass diese nicht zu gewalttätigen Formen der Auseinandersetzung führen müssen.

Tendenzen, die diese grundlegenden Werte in Frage stellen, gefährden oder gar zu ruinieren drohen, thematisieren wir entsprechend kritisch. Dazu gehören beispielsweise wirtschaftliche Entwicklungen, die unter dem Schlagwort «Globalisierung» oder neoliberale Marktwirtschaft – im Namen der Profitmaximierung – für viele Länder die Aussicht auf wirtschaftliche Entwicklung und menschenwürdige Lebensverhältnisse untergraben; nur zu oft beinhalten solche Tendenzen auch einen massiven Angriff auf Demokratie und staatliche Souveränität und damit auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Dazu gehören auch Krieg, Kriegsvorbereitung und Kriegspropaganda, mit denen immer auch die Beschränkung der Bürgerrechte einhergeht.

Sehr gerne publizieren wir auch informative und positive Beiträge, unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Pädagogik und Erziehung.

Erika Vögeli, Chefredaktion

Redaktion Horizons et débats

Horizons et débats, die französische Ausgabe von Zeit-Fragen, begann im April 2000 und bis Ende 2006 mit sechs Ausgaben pro Jahr. Zwischen Januar 2007 und Ende 2013 erschien sie wöchentlich und seit 2014 vierzehntäglich.

Sie wendet sich vor allem an französischsprachige Leserinnen und Leser in der Schweiz und in Frankreich aber auch in zahlreichen weiteren Ländern. Inhaltlich entspricht Horizons et débats der deutschsprachigen Ausgabe.

Jean-Paul Vuilleumier, Chefredaktion

Redaktion Current Concerns

Current Concerns, die englische Ausgabe von Zeit-Fragen, erscheint seit 1998 mit zunächst sechs Ausgaben pro Jahr. Ab 2007 erschien sie monatlich und seit 2011 vierzehntäglich in elektronischer Form.

Die Reaktionen unserer Leserinnen und Leser aus verschiedenen Erdteilen bringen zum Ausdruck, wie wertvoll die unabhängigen Informationen und sorgfältigen Hintergrundanalysen sowie die Beiträge der Autoren aus anderen Ländern und Regionen der Welt für sie sind.

Rege gelesen wird Current Concerns  auch bei internationalen Organisationen und Institutionen, wie zum Beispiel dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf. Trotz teilweise grosser historischer, kultureller und sozialer Unterschiede weisen die Fragen und Probleme, vor denen die Menschen überall auf der Welt stehen, auch deutliche Parallelen und gemeinsame Hintergründe auf. Unsere Zeitungen möchten Brücken von Mensch zu Mensch und von Kontinent zu Kontinent bauen.

Erika Vögeli, Chefredaktion

Redaktion Discorso libero

Discorso libero ist vor allem für den Italienisch sprechenden Teil unseres Landes und auch für Italien bestimmt und erscheint vier Mal jährlich. Unsere Genossenschaft will damit einen Beitrag zur Förderung der Solidarität zwischen den verschiedenen Sprach- und Kulturregionen der Schweiz leisten.

Rico Calcagnini, Chefredaktion