Zeitung für freie Meinungsbildung, Ethik und Verantwortung

Für die Bekräftigung und Einhaltung des Völkerrechts,
der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts


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Hinweis

In Zeit-Fragen Nr. 3 bei dem Artikel «KI – intelligent ist sie nicht» (Eliane Perret) fehlte folgende Fussnote:

3 Den Begriff «simulierte Intelligenz» habe ich von Prof. Dr. Hans Köchler übernommen aus: Köchler, Hans. (2024). Die Trivialisierung des Öffentlichen. Kulturanthropologische Überlegungen zum Digitalzeitalter. Ein Vortrag. Herausgeber: IPO International Progress Organization. S. 18; ISBN 978-3-900704-38-4.

Dort heisst es: «Die bisher letzte Stufe der Entwicklung der Digitaltechnik ist die Forcierung der ‹künstlichen Intelligenz› (KI / Englisch: AI – artificial intelligence), die eigentlich SI – simulierte Intelligenz – heissen müsste».

Aktueller Veranstaltungshinweis

In Würde leben

Kongress «Mut zur Ethik» vom 04. bis 06. September 2026 in der Schweiz

(Mit Referenten aus Europa und Übersee)

Nach der fundamentalen Missachtung der Menschenwürde in den Jahren vor 1945 durch Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklärten die neu gegründeten Vereinten Nationen: Alle staatliche Gewalt hat zuallererst und unabdingbar die Aufgabe und die Pflicht, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. 

Davon hat sich die Welt, haben sich vor allem die grossen westlichen Mächte in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter entfernt. Heute stehen wir vor einem totalen Kollaps des Menschenrechts- und Völkerrechtssystems: in den internationalen Beziehungen, aber auch innerhalb vieler Staaten.

Krisen und Kriege folgen immer dichter aufeinander. Die bisherige Weltordnung hat faktisch aufgehört zu existieren. Es droht ein grosser Krieg, in dem auch Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden. Es findet ein erbittertes Ringen um die künftige Gestaltung der Weltordnung statt. Staaten wie Russland und China, aber auch der Globale Süden stellen die bisherige westliche Vorherrschaft ganz offen in Frage. Gefordert wird: Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung, so wie es schon 1945 die Charta der Vereinten Nationen formuliert hat.

Der sittliche Zustand westlicher Machteliten ist katastrophal. An die Stelle von Treu und Glauben sind Lug und Trug getreten.

Heute, wo wir nicht mehr sicher sein können, dass die Menschenwürde von der staatlichen Gewalt geachtet und geschützt wird, sind die Völker, ist die menschliche Gemeinschaft auf eine existentielle Art und Weise herausgefordert: Wie ermöglichen und gestalten wir ein Leben in Würde, auch wenn die eigene Staatsgewalt versagt?

Wir sind mehr denn je darauf angewiesen, unsere Sozialnatur zu leben und gleichwertig und gleichberechtigt zu kooperieren. Damit ist die Frage gestellt nach der Conditio humana – den Bedingungen unseres Menschseins. Menschen sind fähig, mit ihrer Vernunft und ihrem Mitgefühl die notwendigen Grundorientierungen eines sittlichen und politischen Handelns zu erkennen und mitmenschlich zu denken, zu fühlen und zu handeln. Dessen müssen wir uns bewusst sein bzw. bewusst werden. Wir müssen diese Bedingungen achten und berücksichtigen, damit das menschliche Zusammenleben human gestaltet werden kann.


Informationen und Anmeldung:
E-Mail: mzemut-zur-ethik.ch

Zeit-Fragen Nr. 14, 07. Juli 2026 als PDF

Systemumstellung

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Dokumentation

Institutioneller Rahmenvertrag Schweiz-EU – Strategie oder Konfusion?

Reader-Zeit-Fragen-Mai-2018.pdf

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