Im Wald Theater spielen für Chinesische Touristen?

Im Wald Theater spielen für Chinesische Touristen?

zf. Der Artikel in «Zeit-Fragen» Nr. 44 vom 31.10.2011 zum Thema «Naturpärke, Wolf, Luchs: schleichender Entzug von Staatsgebiet und Nahrungsgrundlage» hat aus mehreren Ländern Europas Rückmeldungen ergeben – Briefe und Berichte, die aufhorchen lassen und weitere Fragezeichen setzen. Aber: Was im einen Land so abläuft, muss sich im andern nicht wiederholen, gerade weil der Mensch aus Erfahrungen auch lernen kann.
Äusserst unangenehm stossen aber einige Sachen schon auf: Während in der Schweiz die Anträge auf Zurückstufung des Wolfes im Parlament schon anhängig waren und das Nichtfunktionieren von Herdenschutz schon in aller Munde war, da hielt ein Vertreter des BUWAL (des schweizerischen Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landwirtschaft) an einer Fachtagung zum «Wolf – ein ­Problem oder keines» in Deutschland eine grandiose Power-Point-Präsentation über das «Schweizer Modell des Herdenschutzes». Einige klatschten heftig, andere gar nicht. Zwei Monate später dasselbe in Österreich. Jetzt hinterher kommen giftige Kommentare, wieso die Schweiz sich immer wieder für so finstere Manöver hergebe, diesmal für die Tiefenökologen, eine klandestine Gründung von Arne Naess, Heidegger, Jonas und anderen und der CIA. Österreich kennt sich in dieser Gründung der Nachkriegszeit besser aus als wir, hat diese Phase doch auf ihrem Territorium stattgefunden.

gs. Seit wann hat die reformierte Kirche es nötig, als frühmittelalterlich verkleideter Mönch auf einer Waldlichtung eines Naturparks einigen Touristen aus aller Welt historische Belehrung zu geben? Sagen, Mythen und Märchen zu erzählen? Wäre ihre Hauptaufgabe in der heutigen Welt nicht Seelsorge? Gute, Halt gebende Seelsorge für Jugendliche und junge Erwachsene? Für Mütter von kleinen oder pubertierenden Kindern, damit sie ihren Nachwachsenden ein starkes seelisches Fundament geben können? Seelsorge für unsere Familienväter in der Wirtschafts- und Finanzwelt, damit nicht übermorgen schon wieder einer bei aufziehenden Gewitterwolken keinen anderen Weg als den des Suizids vor sich sieht?
Ja, die Kirche beider Konfessionen hat eine dringende Aufgabe – gerade heute.
In Deutschland hat die reformierte Kirche an ihrem Kirchentag in Magdeburg vor kurzem ihre Kernaufgaben in unserer Gesellschaft zum Thema gemacht: Mission, Ökumene und Reform. Und Seelsorge, Sorge um und für die Menschen der Pfarreien.
«Die Selbstsäkularisierung muss überwunden werden; alten und neuen Verwässerungen der religiösen Grundlagen sollte entschieden entgegengetreten werden. Wenn das nicht gelingt, kann die evangelische Kirche auch missionarisch erfolgreich sein. Allein auf Grund der Demographie wird sie weniger Mitglieder zählen. Aber sie könnte diejenigen überzeugen, die religiös ansprechbar sind.» (FAZ, 7.11.2011)
Wer als Kirchen«politiker» so leichten Herzens auf einen fahrenden Zug aufspringt, muss sich die Fahrtrichtung genauer anschauen. Vor allem wird es peinlich, wenn er erfährt, dass das Einschmelzen der «alten Religionen» zum Programm des amerikanischen «Social Engeneering» gehört.
Wenn alle Teile unserer direktdemokratischen Schweiz ihre gesellschaftliche Rolle solide und mit Liebe zum Land und zu seinen Bürgern erfüllen würden, dann wäre die Schweiz gewappnet gegen fiese Angriffe wie sie gegenwärtig drohen. Das betrifft auch Familie, Schule, Kirche, Medien.
Dann wächst eine Jugend nach, wie sie in unzähligen Gemeinden bereits zu beobachten ist: aufrecht, mit ehrlichen Augen, hilfsbereit und teamfähig. Eine, die sich nicht so schnell ein X für ein U vormachen lässt.    •

 

Alle Religionen mischen;
die alten Religionen werden
verschwinden müssen
«[…] Die heutigen grossen Religionen müssen verändert werden, denn sie sind unvereinbar mit den zukünftigen Veränderungen. Die alten Religionen werden verschwinden müssen. Vor allem das Christentum. Wenn der römische Katholizismus einmal eliminiert ist, wird es einfach sein, die anderen christlichen Religionen dem gleichen Schicksal zu unterwerfen. Dann erst wird eine neue Religion von der ganzen Welt angenommen werden können.
Sie wird Teile aller alten Religionen beinhalten. […]»

Quelle: Action familiale et scolaire, Le nouvel Ordre des Barbares, octobre 2011, S. 16
(Übersetzung: Zeit-Fragen)

Alle Religionen mischen; die alten Religionen werden verschwinden müssen

«[…] Die heutigen grossen Religionen müssen verändert werden, denn sie sind unvereinbar mit den zukünftigen Veränderungen. Die alten Religionen werden verschwinden müssen. Vor allem das Christentum. Wenn der römische Katholizismus einmal eliminiert ist, wird es einfach sein, die anderen christlichen Religionen dem gleichen Schicksal zu unterwerfen. Dann erst wird eine neue Religion von der ganzen Welt angenommen werden können.

     Sie wird Teile aller alten Religionen beinhalten. […]»

Quelle: Action familiale et scolaire, Le nouvel Ordre des Barbares,
octobre 2011, S. 16
(Übersetzung: Zeit-Fragen)

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir die Page fortlaufend verbessern und Ihnen ein optimiertes Besucher-Erlebnis ermöglichen können. Wenn Sie auf dieser Webseite weiterlesen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 

Wenn Sie das Setzen von Cookies z.B. durch Google Analytics unterbinden möchten, können Sie dies mithilfe dieses Browser Add-Ons einrichten.