Die Rebellen und ihre Förderer haben die Masken verloren: Terroristen statt Menschenrechtler

Die Rebellen und ihre Förderer haben die Masken verloren: Terroristen statt Menschenrechtler

ga. Am 18. Juli erfolgte mit grosser logistischer Hilfe ein Bombenanschlag auf die syrische Militärspitze im Hauptquartier von Damaskus. Der Verteidigungsminister, der Schwager von Assad und ein General wurden getötet, der Bruder von Assad schwer verletzt. Die in Syrien unter dem Anspruch «Menschenrechtler» kämpfenden Rebellen behaupten, das Attentat ausgeführt (oder angefordert?) zu haben, durch einen Selbstmordattentäter. Die nächste Behauptung war, dass der Anschlag durch eine deponierte Bombe, dann durch einen Flugkörper ausgeführt worden sei. Diese Widersprüche zeigen, dass die publizierenden «Menschenrechtler» gar nicht genau wissen, wie die Tat begangen wurde. Sie sind mit grösster Wahrscheinlichkeit gar nicht die Ausführenden. Nach Meinung von Fabrice Balanche, Direktor der Groupe de recherche et d'études sur la Méditerranée et le Moyen-Orient (Gremmo), weise die erforderliche Logistik darauf hin, dass externe Stellen das Attentat verübt haben. Das Attentat könnte an jenes von Rafik Hariri erinnern, nur wurde weniger Sprengstoff verwendet.
Am gleichen Tag werden in Bulgarien acht israelische Urlauber durch einen Bombenanschlag getötet. Es ist der 18. Jahrestag des Anschlages auf das jüdische Zentrum in Buenos Aires mit 85 Toten. Aus zionistischen Kreisen hörte man sofort eine Schuldzuweisung an Iran. Dabei müss­ten die Israeli doch besser wissen, dass die sunnitischen Palästinenser/Salafisten offene Rechnungen mit Israel haben. Wie lange soll die Welt noch getäuscht werden? Wann werden die Assassinen wirklich ausschwärmen?

Vor einer Woche

Ein Schock für die Bevölkerung in Nord-Libanon: Granaten aus Syrien schlagen in die Weg-Verbindungen zum nahe gelegenen Homs ein, welches ein Zentrum der in Syrien kämpfenden «Menschenrechtler» ist. Die Syrer waren schon immer gewalttätig, hört man zuerst – dann, «es seien Transporte von Waffen für die Rebellen in Homs beschossen worden. Die westlichen Medien berichten nichts über den Waffenschmuggel, haben aber ihre Berichterstattung modifiziert: die Täter für die Massaker seien nicht zu benennen. Als Nebensatz wird hinzugefügt, «man habe Iraner und Hizbollah gesehen». Diese Freudsche Fehlleistung verrät die Kriegsbegründung!
Die libanesische Regierung beginnt spät mit Überlegungen, die abtrünnige Grenzregion nördlich von Tripoli wieder der ­libanesischen Armee zu unterstellen. Eine seltsame christlich-sunnitische/salafistische Nordkoalition ist offensichtlich verantwortlich für die bisherige Handlungsunfähigkeit. Diese Koalition hat weder im Parlament eine Mehrheit noch bei der christlichen Bevölkerungsgruppe in ­Libanon.
Wahlen in der Kleinregion «Amioun» südlich Tripoli bestätigen die lokalen Mehrheiten. Die Forces Libanaises (christlich) liegen vor den Anhängern Syriens.
Wissenschaftlern ist die Organisation von Gesprächskreisen gelungen, in denen zwischen den Konfessionen offen – auch weiterhin – über friedenssichernde Projekte gesprochen wird
–    Aufbau einer Freihandelszone Litani Süd.
–    Wasserversorgung von Palästina/Israel aus ungenutzten libanesischen Quellen (Wasserverkauf)
–    Verbesserung der Energieversorgung mittels natürlicher Kräfte (Reduktion der Abhängigkeit). •

Syrien-Plan: Russland und Iran springen Annan bei

Auch Aussenminister Sergej Lawrow gab vor seinem Treffen mit Annan eine Pressekonferenz, auf der er betonte, dass in Syrien «unvoreingenommene Augen und Ohren» nötig seien, damit die Welt verstehe, was dort in Wahrheit geschehe. Russlands Chefdiplomat verwies auf das jüngste Massaker im Dorf Tremseh, wo Regierungstruppen und Rebellen sich erneut gegenseitig vorwerfen, für das Massaker verantwortlich zu sein.
Moskau forderte eine grösstmögliche Offenheit in allen Fragen der Syrien-Krise und tut sein Bestes, dass die Situation möglichst transparent und für alle nachvollziehbar ist.
Bei genauerer Betrachtung von Lawrows Aussage vor Annans Gesprächen in Moskau kann der Rückschluss gezogen werden, dass die Situation in Syrien offensichtlich noch zu retten ist.
Annans Friedensplan (Druck auf beide Konfliktseiten, Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition, Abzug der Truppen samt schwerer Militärtechnik aus Städten usw.) ist durchaus erfüllbar. Andere Pläne zur Lösung der Krise sind nicht vorhanden.

Quelle: RIA Novosti vom 18.7.2012

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