UN-Sonderbeauftragter Brahimi spricht von 5000 Söldnern in Syrien

UN-Sonderbeauftragter Brahimi spricht von 5000 Söldnern in Syrien

Rund 5000 ausländische Söldner kämpfen derzeit gegen die Regierungstruppen in ­Syrien. Das sagte der Syrien-Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, unter Berufung auf offizielle Angaben aus Damaskus. Wie die Nachrichtenagentur afp meldete, hatte Brahimi in einer Beratung des UN-Sicher­heitsrates darauf hingewiesen, dass der bewaffnete Konflikt in dem arabischen Land nach Ansicht des offiziellen Damaskus Resultat einer «internationalen Verschwörung» sei. Die Beratung fand hinter verschlossenen Türen statt.
In der Vorwoche hatten Medien berichtet, dass die syrischen Regierungstruppen in der zweitgrössten Stadt Aleppo mehr als 100 afghanische Extremisten getötet hatten. Zuvor teilte die unabhängige syrische Zeitung «Al Watan» mit, dass rund 75 Prozent der Extremisten, die auf der Seite der sogenannten Freien Syrischen Armee gegen die Regierung in Damaskus kämpfen, Anhänger des Dschihad aus anderen arabischen und sonstigen Ländern sind. 

Die Behörden in Syrien hatten gleich zu Beginn des bewaffneten Konflikts vor eineinhalb Jahren erklärt, der Staat habe gegen eine internationale Verschwörung zu ­kämpfen. Syrische offizielle Medien bezeichnen Anhänger der Freien Syrischen Armee nicht anders denn als «Söldner und Terroristen».    •

Quelle: RIA Novosti vom 24.9.2012

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