Bücher zum Lesen und Verschenken

Bücher zum Lesen und Verschenken

Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet: Auch wenn wir alle zumindest das eine oder andere dieser Medien regelmässig nutzen – nichts vermag das Lesen eines guten Buches zu ersetzen. Ein gutes Buch erschliesst mir einen neuen Aspekt der Welt, gibt nachvollziehbaren Einblick in ein Thema, erläutert, belegt, lässt mir Zeit, eine Überlegung, eine Schilderung nochmals zu lesen, darauf zurückzukommen; es aktiviert das eigene Denken, veranlasst mich, einen Gedanken selber durchzudenken, fordert auch heraus, sich auf die Auseinandersetzung mit dem Autor einzulassen, zu bejahen, zu widersprechen, weiterzudenken. In keinem anderen Medium hat der Autor die Möglichkeit, sein «Gegenüber» so umfassend mit seinen Erfahrungen, Gedankengängen, Analysen und Anregungen vertraut zu machen, wie mit einem Buch.
Auch ist das Buch eine wirksames Mittel gegen die von Manfred Spitzer in seiner Analyse beschriebenen Auswirkungen eines zu frühen oder zu exzessiven Konsums elektronischer Medien, mit der wir uns «unser Gehirn wegklicken» und die er als «Digitale Demenz» bezeichnet. Gegen das Phänomen also, dass trotz intensiven Medienkonsums eben das eigene Denken, Durchdenken, der Aufbau von Wissen und Einsichten und das Verständnis für den inneren Zusammenhang der einzelnen Kenntnisse fehlt, man also über alles reden kann, aber nichts wirklich versteht. Denn Verständnis setzt echte Auseinandersetzung und ein Sich-Vertiefen in die Sache voraus.
Die hier kurz vorgestellten Bücher lohnen alle eine solche Auseinandersetzung: Die Schreibenden sind alles Persönlichkeiten, die sich mit einem Thema sehr vertieft und engagiert auseinandergesetzt haben und uns ihre Erfahrungen und deren Bedeutung für unser Zusammenleben auf diesem einen Globus in einer ausgesprochen sachlichen Art vorlegen und die alle in ihrem jeweiligen Sachgebiet zu konstruktiven Lösungen anregen – Lösungen im Sinne der Demokratie, des Rechts, der Suche nach einem friedlichen, gewaltfreien Zusammenleben in Freiheit und Würde für alle.
Kurz: Anregung, Lektüre und Lesegenuss, die man auch andern gerne gönnt und gerne schenkt.

Erika Vögeli
 

ISBN 978-3-85052-320-2

Konfuzius soll gesagt haben: Wer seine Lage erkannt hat, wie soll er aufzuhalten sein?! Dieses «Überlebensbuch» gibt die «not-wendende» Orientierung zum Erkennen der Lage und zum Bewältigen der gesamtgesellschaftlichen Krise.
Es adressiert nicht nur die drängenden aktuellen Finanz- und Beschäftigungskrisen, sondern auch die im Hintergrund stehenden, meist unbeachteten zerstörerischen Denkschulen und Praktiken im Bildungswesen, in der Wirtschaft und im Alltagsverhalten. Wer ernsthaft Orientierung und Auswege sucht, sollte zu diesem Buch greifen.
Empörung allein genügt nicht. Ihr muss konsequentes und konstruktives Handeln folgen. Das Wissen hierzu ist eine «Holschuld» – dieses Buch macht das «Holen» zumutbar.

 

ISBN 978-3-280-05474-1

Der Peak-Oil-Experte und Friedensforscher legt die erste Gesamtdarstellung zu Europas Erdöl-Abhängigkeit vor. Er schildert den Beginn der Erdölindustrie, das durch billige Energie angetriebene Wirtschaftswachstum, die Erdölkrisen der 1970er-Jahre und die Hintergründe des andauernden, blutigen Kampfs ums Erdöl bis hin zu den jüngsten Kriegen im Irak und in Libyen. Seine Analyse über die Erdölabhängigkeit unseres Zeitalters vermittelt auch dem geopolitisch versierten Leser noch einmal neue, erhellende Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts – Einblicke, die dem Leser auf Grund eines eingehenden Quellenstudiums entsprechend authentisch nachvollziehbar, gut dokumentiert, sauber belegt und in ausgesprochen gut lesbarer Sprache vorgelegt werden.

 

ISBN 979-3-280-05489-5

Elf Jahre nach Beginn der «Krieges gegen den Terror» ist die Bilanz niederschmetternd: Der Westen hat es nicht geschafft, im Mittleren Osten Zivilgesellschaften aufzubauen. Die Erfolge beim Einsatz von Soldaten existieren vor allem in Politikerreden. Diplomatische Lösungen wie beim Atomkonflikt mit Iran werden nicht ernsthaft angestrebt. Die Gewaltspirale im Orient dreht sich immer schneller, die Zahl der Opfer in den Krisengebieten steigt. Heute werden Kriege anders geführt. Die USA schicken keine Soldaten, sondern fördern Bürgerkriege, setzen Drohnen ein oder nutzen das Internet für Angriffe. Ulrich Tilgner zeichnet die Spur des Scheiterns westlicher Politik nach. Er beschreibt die Veränderungen der Machtverhältnisse in der Region und die neue Art der Kriegsführung, die zu einer Aushöhlung des humanitären Völkerrechts führt.   

 

ISBN 978-3-86445-043-3

Das Buch klärt rechtshistorisch und rechtssystematisch grundlegende Begriffe im Umfeld des Souveränitätsbegriffes. Es stellt dabei insbesondere die politische Freiheit als mit der Herrschaft von Menschen über Menschen unvereinbar dar.
Es geht der Frage nach, welche verschiedenen Souveränitätslehren im Laufe der Jahrhunderte formuliert und auch praktisch umgesetzt wurden und wie mit der europäischen Aufklärung die Idee der Bürgersouveränität ihren Siegeszug antrat. Aus historischer Betrachtung wird ein freiheitlicher Souveränitätsbegriff entwickelt, um davon ausgehend der Frage nachzugehen, wie souverän Deutschland ist.
Die letzten 150 Seiten weisen dezidiert nach, warum die EU, deren Währungsunion und insbesondere der ESM souveränitätswidrig sind – ein Angriff auf die Würde des Menschen, auf die politische Freiheit.

Die grundlegenden Ausführungen dieses Buches sind für jedes Land von grosser Bedeutung.   

 

ISBN 978-3-456-84913-3

Mobbing – ein heute in Kindergarten und Schule weitverbreitetes Problem, das nicht nur die seelische Entwicklung unserer Kinder schwerwiegend beeinträchtigt, sondern auch an die Substanz des demokratischen Zusammenlebens geht. Françoise Alsaker legt fundiertes und klärendes Grundwissen dar. Gleichzeitig gelingt es ihr, die Handlungsfähigkeit der Lehrpersonen zu stärken und vielfältige Anregungen für den Umgang mit dem Problem aufzuzeigen. Der Leser erhält zahlreiche Anregungen für seine eigene Tätigkeit in Familie, Schule oder Freizeitorganisationen. Ein wegleitendes Buch und eine Pflichtlektüre für jeden, der mit Kindern, Jugendlichen und Menschen ganz allgemein zu tun hat.

 

ISBN 978-3-9814663-1-7

In diesem neu erschienenen Handbuch sind Beiträge von 24 Autoren gebündelt: Erfahrungsberichte, Projektvorstellungen, Bauanleitungen, Arbeitsblätter, Imkerfachwissen, Pädagogisches und Philosophisches aus der Praxis für Lehrer, Erzieher, Imker und alle, die Anregungen für die Bildungsarbeit mit Bienen suchen.
Allen Beiträgen gemeinsam ist, dass sie bei Jugendlichen und Kindern das Interesse an den Bienen wecken wollen und die Bedeutung der Bienen in der Natur und für uns Menschen aufzeigen. Das Handbuch ist nicht nur für den Einstieg für Lehrpersonen empfehlenswert, sondern auch als Ideenquelle für Imker/-innen, welche die Faszination der Bienen mit Kindern und Jugendlichen teilen wollen.

 

ISBN 978-3-909234-08-9

Das Bilder- und Kindersachbuch erzählt auf kindgerechte Art und Weise, wie aus der Idee eines Mannes die weltweit tätige einzigartige humanitäre Organisation des Roten Kreuzes entstehen konnte. Eingebettet in den heutigen Kinderalltag, führt es den jungen Leser oder Zuhörer – das Buch eignet sich ausgezeichnet zum Vorlesen und für das Gespräch in Familie, Kindergarten, Schule und in Jugendgruppen – an das Thema heran.
Die historischen Informationen sind sorgfältig mit Sachverständigen des SRK, IKRK und der Société Henry Dunant geprüft – sie bieten auch dem erwachsenen Leser gut lesbare und wissenswerte Information.
Das Buch ist auch in französischer, italienischer, spanischer und englischer Sprache erhältlich.

 

978-3-907067-41-3

Das Werk «Bahnvisionen im Engadin» beschreibt auf eindrückliche Weise, wie das Engadin vom Eisenbahnfieber erfasst wurde und wie die fortschreitende Technisierung das Leben der Menschen verändert hat. Dazu gehört der Siegeszug des Automobils genauso wie die Eroberung weiter Regionen durch die Eisenbahn.
Dokumentiert wird in akribischer Kleinarbeit und mit teils unveröffentlichtem Bildmaterial die spannende Entstehungsgeschichte der Tal- und Bergbahnen im Engadin.
Das Buch ist ein Juwel für jeden Schweiz- und Eisenbahn-Begeisterten. Es berichtet über die grossen Errungenschaften im Eisenbahnbau der letzten 150 Jahre im Engadin und lässt das Herz eines jeden Eisenbähnlers genauso höherschlagen wie beim Freund der Schweizer Bergwelt.  

«Empörung in Europa. Wege aus der Krise»

von Heinrich Wohlmeyer

«Europa im Erdölrausch. Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit»

von Daniele Ganser

«Die Logik der Waffen. Westliche Politik im Orient»

von Ulrich Tilgner

«Die Souveränität Deutschlands. Souverän ist, wer frei ist»

von Karl Albrecht Schachtschneider

«Mutig gegen Mobbing in Kindergarten und Schule»

von Françoise D. Alsaker

«Bienen machen Schule. Mit Kindern & Jugendlichen die Welt der Bienen entdecken»

herausgegeben von Mellifera e.V.

«Wer ist Henry Dunant? Zwei Kinder entdecken die ­Geschichte Henry Dunants und des Roten Kreuzes»

von Lisette Bors

«Bahnvisionen im Engadin. Von 1838 bis 1938 – hundert Jahre Eisenbahnbau im Engadin»

von Marco Jehli, Heini Hofmann, Ernst Huber und Jon Duri Gross

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