Russische Wissenschaftler erreichen mit Tiefenbohrungen den subglazialen antarktischen Wostoksee

Russische Wissenschaftler erreichen mit Tiefenbohrungen den subglazialen antarktischen Wostoksee

von Alexandr Solovskiy

Wie aus wissenschaftlichen Kreisen mitgeteilt wurde, ist es russischen Wissenschaftlern nach jahrzehntelangen Bohrungen endlich gelungen, die Eisdecke der Antarktis zu durchdringen, um die Geheimnisse des einzigartigen subglazialen Wostoksees, der während der letzten 20 Millionen Jahre völlig abgeschlossen war, freizulegen.
«Gestern haben unsere Wissenschaftler in einer Tiefe von 3768 Metern aufgehört zu bohren und haben die Oberfläche des sub-glazialen Sees erreicht», so die Quelle.
Forscher hoffen, der Wostoksee – der ­grösste eines ganzen Netzwerks von unter antarktischem Eis eingeschlossenen Seen und zugleich einer der grössten Seen der Welt – könnte neue Formen von Leben enthüllen und Erklärungen dafür liefern, wie sich das Leben vor der Eiszeit entwickelte.
Die Entdeckung der verborgenen Seen der Antarktis in den 1990er Jahren löste unter Wissenschaftlern weltweit grosse Begeisterung aus. Einige von ihnen sind der Meinung, dass die Eisdecke darüber und an den Rändern eine hydrostatische Versiegelung der Oberfläche geschaffen hat, die verhindert hat, dass Seewasser abfliesst oder irgend etwas anderes eindringt.
Der Wostoksee könnte auch eine Ahnung davon vermitteln, was für Bedingungen für Leben unter ähnlich extremen Voraussetzungen auf dem Mars und dem Jupitermond Europa herrschen, so das wissenschaftliche Nachrichtenportal RedOrbit.
Forscher aus den USA und Grossbritannien folgen der Spur ihrer russischen Kollegen mit eigenen Forschungsmissionen, um andere verborgene arktische Seen zu untersuchen, die zu den letzten verborgenen und unerforschten Gebieten der Erde gehören.
Mit den aktuellen Ereignissen am Wostoksee ist eine alte Theorie wieder aufgetaucht, wonach die deutschen Nazis dort bereits in den 1930er Jahren eine geheime Basis gebaut haben. Man glaubt, dass sich die Nazis gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zum Südpol begaben und begannen, beim Wostoksee eine Basis zu bauen. Gross­admiral Karl Dönitz soll 1943 gesagt haben: «Deutschlands Unterseeflotte ist stolz darauf, für den Führer eine unangreifbare Festung am andern Ende der Welt gebaut zu haben» – in der Antarktis.
Monate nach der Kapitulation Deutschlands gegenüber den Alliierten im April 1945 erreichte laut Archiven der deutschen Marine das deutsche U-Boot U-530 vom Seehafen Kiel den Südpol. Besatzungsmitglieder bauten eine Eishöhle und lagerten angeblich einige Kisten mit Relikten des Dritten Reiches ein, darunter auch die Geheimakten Adolf Hitlers.
Weiteren Gerüchten zufolge hat das U‑Boot U-977 später die sterblichen Überreste von Adolf Hitler und Eva Braun in die Antarktis gebracht, in der Absicht, die DNA zu klonen.
Die U-Boote sind dann in den argentinischen Hafen Mar-del-Plata eingelaufen und ergaben sich den Behörden.    •

Quelle: Ria Novosti vom 6. 2. 2012
(Übersetzung Zeit-Fragen)

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