Von Scheinheiligkeit und Anmassung überschwemmt, drängen Obama und seine Partei Richtung Despotie

Von Scheinheiligkeit und Anmassung überschwemmt, drängen Obama und seine Partei Richtung Despotie

von Michael Scheuer*

Josef Stalin soll etwas in der Art gesagt haben wie: «Ein Toter ist eine Tragödie, 25 000 Tote sind eine Statistik.» Seit den Schiessereien in Connecticut hat Präsident Obama wohl jeden Tag bewiesen, dass Onkel Joe recht hatte.
Erinnern Sie sich an die «berührende», tränenerfüllte Stellungnahme des Präsidenten nach den Schiessereien? Er vergoss Krokodilstränen über den Tod jener 20 Kinder und spielte damit seinen Auftritt mit dem Können und der Ehrlichkeit eines Schauspielers. Ja, er machte einen fast vergessen, dass er eine Partei führt, die ein «Recht» amerikanischer Frauen geschützt hat – und deren geschäftemachende Henker bei der American Medical Association –, das seit 1973 den Tod von mehr als 50 Millionen anderer amerikanischer Kinder herbeiführte. Der Tod jener Kinder von Connecticut ist nichts Geringeres als eine menschliche Katastrophe; angesichts dessen ist der Tod dieser 50 Millionen anderen Kinder ein menschlicher Holocaust, der Hitler als Amateur-Mörder erscheinen lässt und der Obama, Clinton, Carter und deren Partei im Wettlauf mit Stalin und Mao um den Spitzenplatz auf der Liste der grössten Massenmörder der Geschichte zeigt.
Und Obamas Eifer, den Tod der Kinder von Connecticut dazu zu nutzen, sein ideologisches Bestreben zur Zerstörung des zweiten Zusatzartikels [der amerikanischen Verfassung] weiterzubringen, ist nicht sein einziger Einsatz toter Amerikaner, um seine ideologischen Ziele und seine Machtgier voranzubringen. Jeder US-Marine und jeder Soldat, der seit der Ankündigung der Regierung Obama, dass die US-Streitkräfte 2014 das Land verlassen würden, gestorben ist, ist absolut umsonst gestorben. Ihre Leben wurden vertan, um Barack Obamas politische Karriere zu fördern. Mit der Bekanntgabe dieser Entscheidung erklärten Obama und seine Partei die Niederlage Amerikas, und während geschichtsunkundige Amerikaner der Aktion applaudierten, schätzten die Feinde Amerikas – die Taliban, al-Kaida, Saudi-Arabien etc. – den Mann voll ein. Sie wussten, dass Obama ihnen die weisse Flagge gezeigt und im wesentlichen gesagt hatte: «Ihr gewinnt, wir werden kurz nach meiner Wiederwahl aussteigen.» Obama wird den US-Rückzug aus Afghanistan vollenden und jedes Leben, das die US-Armee von nun bis zur Beendigung des Rückzuges verliert, vergeuden. Und was denken Sie, wird mit den Afghanen geschehen, die sich mit den Vereinigten Staaten und der Nato verbündeten? Nun, sie werden tot sein, getötet von militanten Islamistengruppen, welche die Administration Obama – auf Befehl des Committee on American ­Islamic Relations (CAIR) – als unislamische, gewalttätige Extremistenorganisationen bezeichnet. In Bälde werden Amerikaner feststellen, dass diese Gruppen – begünstigt von den Demokraten und CAIR – Krieg innerhalb der Vereinigten Staaten führen werden.
Obamas Pfuscherei mit der persönlichen und politischen Nützlichkeit von grundlosem Mord wird nirgends offensichtlicher als anhand der vertraulichen Beziehungen, die er und seine Partei zu den Verkäufern des Todes haben, welche die US-Unterhaltungsindustrie beherrschen. Während der ganzen jüngsten Präsidentschaftskampagne erlebten wir, dass sich Obama keine Gelegenheit entgehen liess, um sich mit Schauspielern und Regisseuren zu zeigen, die Filme und Fernsehprogramme produzieren, welche Amerikas Kinder darauf konditionieren, Mord und Verstümmelung in grossem Stil als Normalität zu akzeptieren und Frauen hauptsächlich als Huren zu betrachten. Er trat auch mit Sängern auf, die Liedtexte verwenden, die Mord zelebrieren oder gar dafür plädieren und in denen Frauen als Untermenschen beschrieben werden, die nur wert sind, den Begierden der Männer zu dienen, aber auch mit IT-Genies, die darauf spezialisiert sind, Video­games zu produzieren, die Kindern erlauben, während mehrerer Stunden am Tag eine riesige Anzahl von Menschen zu töten. Gerade diesen Monat [Januar 2013], als Obama, Vizepräsident Biden und der Gouverneur von New York, Cuomo, die Aufhebung des zweiten Zusatzartikels propagierten, scheffelten ihre Kumpel und finanziellen Förderer in Hollywood mehr als 40 Millionen Dollar pro Woche aus ihren neuesten Lasst-uns-spasseshalber-töten-Filmen: «Texas Chainsaw – 3-D» und «Django Unchained».
Obama und seine Partei schwafeln endlos über Erziehung, scheinen sie aber sorgsam im begrenzten Sinne der Klassenzimmer-Erziehung zu definieren, das Milieu, in dem sie und ihre Freunde aus der Lehrergewerkschaft mehreren Generationen von Gymna­siasten und High-School-Schülern beigebracht haben, Amerika misszuverstehen und damit im Hass auf es aufzuwachsen; Religion als Aberglaube oder gar Geisteskrankheit abzulehnen; von der Bundesregierung lebenslang Hilfe zu erwarten und daher harte Arbeit zu meiden und fanatisch an die undefinierbaren, aber gesellschaftszerstörenden Konzepte der Diversität und des Multikulturalismus zu glauben.
Aber so erbärmlich und verdreht die Substanz der gymnasialen und Highschool-Bildung des heutigen Amerika ist, die noch durchdringendere, mächtigere, heimtückischere und zur Gewalt befähigendere Form der Erziehung, die unsere Kinder erhalten, ist Ausfluss der hauptsächlichsten, am Tod orientierten Überzeugungen Obamas und seiner Partei:
Das «Recht» weiblicher US-Bürger, Menschenkinder nach ihrem Belieben von mietbaren Henkern der unter dem Schutz der Bundesregierung stehenden American Medical Association umbringen zu lassen.
Das «Recht» der Exekutive der Bundesregierung, nur die Gesetze umzusetzen, die sie gerne hat; den religiösen Glauben auf aggressive Weise aus dem öffentlichen Raum beseitigen zu wollen; die nationale Sicherheit der USA zu zerstören durch die Weigerung, unsere Grenzen zu kontrollieren; und unsere Soldaten und Marines ins Ausland zu schicken, um in Kriegen zu kämpfen, die sie nicht beabsichtigt zu gewinnen, und sie dort weiterhin sterben zu lassen, bis es politisch zweckmässig ist, sie nach Hause zu bringen.
Das «Recht» der Unterhaltungsindustrie, in massiver Weise Profit aus Produkten zu schlagen, mit denen unsere Kinder auf ein Wertesystem zurückgeführt werden, das Barbaren, die nach Belieben töten, entspricht, während man sie gleichzeitig davon überzeugt, dass Frauenfeindlichkeit, sexuelle Perversion und jede Varietät menschlicher Sittenlosigkeit einfach nur eine andere Form des «Normalen» sei, das sie nicht nur tolerieren müssten, sondern als Beweis für ihre Loyalität zur Vielfalt auch zu zelebrieren hätten.
Das «Recht» des amerikanischen erziehenden Establishments, das Erziehen von Kindern abzuschaffen, um statt dessen als innerschulische Rekrutierungsagenten für die Demokratische Partei zu dienen, welche bei den Kindern dafür Propaganda machen, von der Bundesregierung abhängig zu werden; die Gründerväter Amerikas als tote, weisse, männliche Sklaventreiber zu verteufeln und das, was sie erreicht haben, zu verunglimpfen; gedankenlos eine interventionistische Aussenpolitik zu unterstützen, die einen endlosen Krieg mit dem Islam einträgt – oder, wenn Sie gerne politisch korrekt sind, mit gewalttätigen extremistischen Organisationen (Violent Extremist Organisations) –, an dem Amerika bezüglich Menschenleben, Finanzen und innenpolitischer Stabilität verbluten wird.
Insgesamt ist das Amerika, das im Laufe der letzten 60 Jahre geschaffen wurde, als die Macht von Obama und seinen demokratischen Vorgängern und deren Partei gehalten wurde – unterstützt von den Verbündeten in Hollywood, Silicon Valley und den Lehrergewerkschaften – ein Amerika, das in schwerwiegenden wesentlichen Fragen mehr gespalten ist denn je seit dem Vorabend des amerikanischen Bürgerkrieges. Es ist zudem ein Land, dessen Verfassung dem direkten Angriff der Administration Obama ausgesetzt ist. Erstens haben Obamas Regelungen zu Geburtenkontrolle/Abtreibung die Rechte der amerikanischen katholischen Gemeinde aus dem ersten Zusatzartikel [First Amendment] verletzt, genauso wie diejenigen von Teilen der protestantischen, muslimischen und jüdischen Gemeinden. Und gestern [am 9. Januar 2013] hat Biden seinen Verbündeten in den jaulenden, verweichlichten und Anti-Schusswaffen Medien gesagt, dass Obama die Rechte des Zweiten Amendments durch eine Verfügung des Präsidenten einschränken könnte.
Die Möglichkeit bewusster Angriffe auf die Verfassung und/oder die Bill of Rights von seiten der Exekutive der nationalen Regierung ist genau der Grund, warum die Gründerväter sicherstellten, dass die Amerikaner das Recht haben, so gut bewaffnet zu sein, wie sie es für nötig erachten. Die Verfassung und die Bill of Rights können über den offiziellen Änderungsprozess abgeändert werden, aber sie können nicht durch Gesetzgebung des Kongresses allein oder auf Anordnung der Exekutive revidiert werden. Eine Änderung gemäss den Richtlinien der Verfassung ist legal und verlangt den Gehorsam der Bevölkerung, aber eine Änderung durch Gesetzgebung oder Diktat des Präsidenten ist schlicht unverschämte Despotie, deren Vernichtung die Gründer befürwortet hätten und mit dem Zweiten Amendment zu erleichtern beabsichtigten.    •

Quelle: non-intervention.com vom 10.1.2013
(Übersetzung Zeit-Fragen)

*    Michael Scheuer, 1952, Historiker und politischer Analyst. Scheuer war während 22 Jahren, bis 2004, Mitarbeiter der CIA, wo er von 1996 bis 1999 die «Usama-bin-Ladin-Einheit» leitete. Nach Verlassen der CIA war er journalistisch für die Nachrichtengesellschaft CBS News und The James­town Foundation tätig. Heute lehrt Scheuer an der ­Georgetown University in Washington. Er ist zudem Sicherheitsexperte für verschiedene Fernsehsender und schreibt Bücher. Bekannt geworden ist vor allem sein auf Verlangen der CIA zunächst anonym erschienenes Buch «Imperial Hybris: Why the West is Losing the War on Terror.» Er unterstützte 2012 die Kandidatur Ron Pauls unter Verweis auf dessen aussenpolitische Ansichten.

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