Zusammenarbeit mit Samen Mauser – zum Wohl unserer Bienen

Zusammenarbeit mit Samen Mauser – zum Wohl unserer Bienen

von Robert Sieber, Redaktion SBZ, und Theodor Gubler, Samen Mauser AG (theodor.gublersamen-mauser.ch)

Vor zwei Jahren haben der VDRB und Samen Mauser eine Zusammenarbeit ins Leben gerufen: ein Angebot von Samenmischungen für attraktive Trachtpflanzen. Weder Samen Mauser noch der VDRB verdienen an dieser Zusammenarbeit. Die einzigen Gewinner sind die Bienen.

Die Idee der Zusammenarbeit ist gleichermassen einfach wie bestechend: Erfahrene Kollegen des VDRB identifizieren Pflanzen mit einem attraktiven Pollen- und Nektarangebot. Samen Mauser (www.samen-mauser.ch) prüft, ob solche Pflanzensamen angeboten werden können, ob sie sich für verschiedene Böden eignen und ob sie für ein- oder mehrjährige Anbauflächen infrage kommen. Der Vertrieb der gemeinsam entwickelten Samen erfolgt durch Samen Mauser.

Das Konzept bewährt sich

Viele Imker und Imkerinnen haben den Versuch gewagt, haben ein Stück Land für den Anbau dieser Bienenweiden zur Verfügung gestellt. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Die Pflanzen stellen nicht nur eine Augenweide für uns Menschen dar, sie werden von den Bienen auch sehr aktiv besucht. Aber nicht nur unsere Honigbienen, auch Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten geben sich dort ein Stelldichein.
Auf Grund der gemachten Erfahrungen werden die Mischungen jedes Jahr angepasst – und es kommen neue dazu. Dabei gibt es auch Überraschungen. So zum Beispiel, dass der Steinklee (Meliotus) im zweiten Jahr eine Grösse von 1,5 m erreicht und dadurch die andern Pflanzen verdrängt (Ob’s die Bienen stört?). Neu im Sortiment gibt es jetzt eine niedrige Bienenweide. Auch die von den Bienen heiss geliebte Phazelie als Gründüngung oder die Gewürzpflanze Dill, welche auch der Raupe des Schwalbenschwanzes als Futterpflanze dient, sind als Bienenpflanzen zu empfehlen. Blumenzwiebelpflanzen werden schon Anfang Jahr rege von Bienen besucht, lange bevor Wiesen und Obstbäume blühen. Krokus, Märzenbecher und Winterlinge haben zwar nicht die allerbesten Pollen- und Nektarwerte, sind aber wertvoll, weil sie schon im März/April Nahrung bieten. Auch die zu dieser Zeit blühenden Narzissen und Traubenhyazinthen sind begehrte Bienenobjekte (Pflanzzeit für ­Blumenzwiebeln ist September bis November).

Mit weniger als 5 Franken sind Sie dabei!

Hier ein paar Beispiele zur Auswahl:
•    Jährlich auszusäende Bienenweide für 3 m2: Fr. 4.50, für 18–24 m2: Fr. 16.50
•    niedrige Bienenweide für 3–4 m2: Fr. 4.50
•    Phazelie Gründüngung für 50 m2: Fr. 7.50
•    Gartendill für 2,5 m2: Fr. 2.00

Bezugsquelle:
Die Samen-Mauser-Artikel sind im Internet unter www.samen-mauser.ch, per Telefon +41 52 234 25 25 oder in allen grösseren Fachgartencentern erhältlich.    •

Quelle: Schweizerische Bienen-Zeitung 01/2013

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