Medwedew: Russland muss nachdenken, wie es weiter die «Welt ernährt»

Medwedew: Russland muss nachdenken, wie es weiter die «Welt ernährt»

Russland muss laut Regierungschef Dmitri Medwedew seine Exportpolitik korrigieren und sich Gedanken darüber machen, was es der übrigen Welt ausser Rohstoffen anbieten kann. 
Alle 50 bis 70 Jahre komme es in der Welt zu einer Energierevolution, sagte Medwedew am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Russland, derzeit einer der grössten Öl- und Gaslieferanten der Welt, müsse sich darauf gefasst machen, dass Erdgas und Erdöl nicht immer für die Energieversorgung massgeb­lich sein würden. «Wir müssen eine moderne High-Tech-Wirtschaft aufbauen und darüber nachdenken, wie Russland weiter die Welt ernährt.»
Medwedew verwies darauf, dass Russland bereits Anfang des 20. Jahrhunderts als grosser Lebensmittelexporteur «die Welt ernährt» habe. «Dann haben wir aus bekannten Gründen dieses Feld verlassen. Doch haben wir fantastische Möglichkeiten für die Pflanzen- und Tierproduktion. Deshalb müssen wir uns auch in diese Richtung entwickeln.»    •

Quelle: RIA Novosti vom 24.1.2013

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