Nord Stream 2 – USA erklären Deutschland den Wirtschaftskrieg

E.H. Repräsentantenhaus und Senat der USA sowie deren Präsident haben Sanktionen gegen die Firmen und Personen beschlossen, die am Bau der Erdgasleitung durch die Ostsee, Nord Stream 2, beteiligt sind. Sie haben ihnen angedroht, sie aus dem Finanzsystem auszuschliessen, sie mit Einreiseverboten und Auftragsboykotten zu bestrafen und ihre Konten zu pfänden, wenn sie nicht sofort mit dem Bau aufhören. Das haben diese getan.
Sanktionen gegen die Firmen sind aber auch ein Schlag gegen die beiden Nationen, welche als Lieferant und Abnehmer der Gasleitung deren eigentliche Erbauer und Betreiber sind: Russland und Deutschland. Immerhin sollte die Gasversorgung den durch den überstürzten Ausstieg aus der Atomenergie und Kohle in Deutschland entstehenden Ener­gienotstand ausgleichen, sollte sie wieder Energiesicherheit für eine der grössten Exportnationen der Welt bringen.
Dies zu verhindern war einer der Gründe, weshalb die USA nicht nur den Abbruch der Bauarbeiten erzwangen, sondern überhaupt die Gasleitung auf Dauer verhindern wollen:

  • Sie wollen die Belieferung mit billigem russischen Gas verhindern, um ihr viel teureres Fracking-Gas in Deutschland und Europa loszuwerden.
  • Sie wollen auch verhindern, dass Russland mit den Gaseinnahmen seine Wirtschaft stärkt.
  • Dazu wollen sie, dass russische Gaslieferungen weiter mit ukrainischen und polnischen Durchleitungsgebühren und Schikanen belastet und deshalb für den Empfänger Deutschland unsicher bleiben.
  • Und schliesslich wollen sie dem Exportkonkurrenten Deutschland die bisher jetzt schon höchsten Energiekosten weiter in die Höhe treiben, um ihn wettbewerbsunfähig zu machen.                                               •

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir die Page fortlaufend verbessern und Ihnen ein optimiertes Besucher-Erlebnis ermöglichen können. Wenn Sie auf dieser Webseite weiterlesen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 

Wenn Sie das Setzen von Cookies z.B. durch Google Analytics unterbinden möchten, können Sie dies mithilfe dieses Browser Add-Ons einrichten.