«Geld regiert die Welt» – …?

ds. Unter dem Druck der Corona-Pandemie hat ein Nachdenken darüber begonnen, ob es wirklich so sinnvoll ist, dass das Geld die Welt regiert.
Spätestens nach dem Fall der Mauer 1989/1990 wurde im Westen der Profit zum Dogma erhoben: Profit, Profit und nochmal Profit. Es wurde Geld mit Geld verdient und produziert, was immer nur Geld einbrachte. Hauptsache, die Kasse stimmte: Drogen, Waffen, unsinniger Plunder, für den das Bedürfnis mit ebenso unsinniger Werbung erst erzeugt werden musste.
Industrien wurden in Länder verlegt, in denen die Waren mit dem grössten Profit produziert werden konnten. Ohne Rücksicht auf Verluste. Lebensmittel, um die halbe Welt verschickt, brachten mehr Profit, als die im eigenen Land produzierten. Fachkräfte in Billiglohnländern abzuwerben war profitabler, als sie selbst auszubilden. Infrastruktur und Bevölkerungsschutz wurden vernachlässigt. Ihre Pflege versprach zu wenig Profit.
Und nun das: Der weltweite Handel ist ins Stocken geraten. Im Land, weltweit für seine Pharmaindustrie bekannt, werden Grundstoffe für Medikamente knapp. Es fehlt an Schutzkleidung und Masken. Lieferungen werden an den Grenzen zurückgehalten. Ausgebildetes Pflegepersonal wird in den umliegenden Ländern selbst gebraucht. Und, und, und …
Nun hat ein Nachdenken eingesetzt, und wir sind gefordert «mit Vernunft und Gewissen» neue Formen des Wirtschaftens zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. •

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