Schule mal ganz anders – «Enkelschule» in Zeiten der Corona-Pandemie

dk. Grossmutter Anne und ihre Enkelin Ronja aus der deutschen Schweiz erarbeiten zwei Stunden pro Tag den Schulstoff gemeinsam am Computer. Die Idee kam ihnen bei einem gemeinsamen Telefongespräch; der Vater von Ronja installierte hierzu die Technik. Ronja besucht die dritte Klasse und übt mit ihrer Grossmutter Mathematik, Deutsch oder auch Nähen. Bereits hat sie mit ihrer Hilfe einen Rock für sich genäht und plant jetzt, auch ein Jäckchen zu schneidern. Anne schätzt diesen Austausch, er kommt beiden zugute und die beiden haben so regelmässigen und lebhaften Kontakt.
Die Grossmutter kann dieses Projekt anderen Grosseltern wärmstens zur Nachahmung empfehlen. Auf der Webseite www.enkelschule.ch wird es vorgestellt. Eine Anleitung zur Installation der Software «Where-by» ist beigefügt. Bei Problemen mit der Technik gibt es telefonische Unterstützung. Der Projektleiter von «Enkelschule», Urs Baumann, sieht eine Möglichkeit, das Projekt auch nach der Epidemie weiterzuführen, zum Beispiel als Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen Familien durch Senioren. •

Quellen: Aargauer Zeitung vom 3.4.2020 und www.enkelschule.ch

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