Syrien – keine Zukunft ohne Strom, Heizöl und Arbeit

von Karin Leukefeld, Homs (Syrien)

Für die Christen in Syrien fiel das Weihnachtsfest im Jahr 2020 glanzlos aus. Die farbig leuchtenden Dekorationen an Kirchen und Häusern, die früher Tausende in die christlichen Viertel zogen, um an dem Fest teilzunehmen, waren rar gesät. Die Preise für notwendige Alltagsgüter sind hoch, die US-Besatzung der syrischen Öl- und Gasressourcen, die Plünderung von Weizen, Öl und Baumwolle im Nordosten des Landes,  Finanz- und Wirtschaftssanktionen von EU und USA verschärfen die Not der Menschen.

Weihnachten 2020 – auf den Spuren der syrischen Christen

Basir, Provinz Deraa. Der grösste Weihnachtsbaum Syriens wurde 2020 schon Mitte Dezember in dem Dorf Basir südlich von Damaskus errichtet. Das christliche Dorf liegt südlich von Damaskus in der Provinz Deraa. Erstmals wurde der Ort im Jahre 8 vor Christi Geburt genannt. Später wurde Basir für die Römer eine 5000 Soldaten starke Militärbasis, die die Transportwege vom Süden und Osten zum Mittelmeer und nach Rom sichern sollte.
  Vor dem Krieg 2011 lebten in Basir rund 3700 Menschen, heute sind es noch etwa 2000. Basir und die umliegenden Dörfer wurden von den Kämpfen weitgehend verschont. Die Einwohner sind Bauern und liefern Damaskus sein tägliches Brot und Gemüse. Vor dem Krieg wurden die Ernten aus Basir nach Jordanien, Libanon, in den Irak und bis in die Golf-Staaten exportiert. Doch seit zehn Jahren sind die Grenzen geschlossen, und viele Arbeiter und besonders die jungen Männer haben Syrien verlassen.
  Mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums sollte trotz aller Probleme das Weihnachtsfest mit den Bewohnern der umliegenden, muslimischen Dörfer gefeiert werden. Die Menschen sind durch die Arbeit verbunden, und auch der Krieg konnte ihre Beziehungen nicht zerstören. Irgendwie wurde aber aus dem lokal geplanten Fest dann ein grosses Medienereignis, und aus dem Weihnachtsbaum wurde der «Heimatbaum», der mit Prominenz aus Damaskus und geistlichen Würdenträgern aller Religionen mit Pauken und Trompeten gefeiert wurde.
  Tausende Menschen drängten sich um die Kirche von Basir, bedeutsame Persönlichkeiten des Ortes stellten sich zum Empfang der Gäste auf. Die Kirche war mit Lichterschmuck, lebensgrossen Puppen in den verschiedenen Provinztrachten und einer «Botschaft aus Syrien» an die Welt dekoriert. «Was ist ein Weihnachtsbaum, wenn nicht der strahlendste Beweis für den grössten Sohn Syriens, unseren Herrn Jesus Christus», hiess es da. Man lade alle dazu ein, sich zu erinnern, dass Syrien für alle Menschen die zweite Heimat sei: «Für die, die hier sind, und die, die fort sind, die nah und fern sind, Mörder und Märtyrer, Einwohner und Flüchtlinge, Freunde und Feinde.»
  Als die frühe Winterdunkelheit einbrach, wurde ein Feuerwerk gezündet und der Baum – über und über mit Lichterketten behängt – wurde feierlich erleuchtet. Jenseits des Gedränges bei einer Tasse Tee im einfachen Haus einer Bauernfamilie im vertrauten Kreis hiess es später, man hätte sich gewünscht, dass das viele Geld für das Feuerwerk und für den grossen Baum, für das Festival und die moderne Schwenkkamera einschliesslich Drohne, die das Geschehen auf Leinwände übertrugen – dass all das Geld an Familien verteilt worden wäre, es hätte vielen geholfen.

Ein Winter ohne Strom und Heizöl

«Wissen Sie in Europa eigentlich, wie es ist, ohne Strom zu leben? Ohne Heizöl im Winter, ohne Gas zum Kochen? Wenn das Brot teurer wird, Obst und Gemüse, die Menschen aber immer weniger Geld haben? Vor dem Krieg und der Wirtschaftskrise haben manche Leute hier umgerechnet 1500 US-Dollar verdient, heute haben sie 35 US-Dollar oder umgerechnet rund 90 000 syrische Pfund. Wenn jemand seine fünfköpfige Familie ernähren will, was kann er zum Essen kaufen? Das einfachste Essen, Felafel mit Gemüse und Brot, kostet 500 Syrische Pfund. Wenn die Familie das zum Frühstück, zum Mittagessen und abends isst, sind das pro Mahlzeit 2500 Pfund, pro Tag 7500 Pfund. Der Monat hat 30 Tage, rechnet man also 30 mal 7500 Pfund, muss eine Familie nur für Felafel im Monat 225 000 Pfund ausgeben. Ohne was zu trinken, ohne Seife oder Waschpulver, ohne Öl oder sonst irgend etwas. Die Familie hat aber nur 90 000 Pfund. Und sicherlich haben sie Kinder, die in die Schule gehen oder studieren, die Bücher, Internetzugang und so weiter brauchen. Was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird und teure Medikamente braucht? Die es dann vielleicht noch nicht einmal gibt!»
  Pater Zehri Ghazal hat sich in Rage geredet. Was und wie er spricht, steht völlig im Gegensatz zu seinem Äusseren und seiner sonst eher ruhigen, humorvollen Art. Das Gespräch zwischen ihm und der Autorin dreht sich um die miserable wirtschaftliche Lage in Syrien und die Frage, wie die Menschen überleben könnten. Was kann die Kirche tun, wie könnte Europa helfen? Und schliesslich, was ist mit Weihnachten in diesem Jahr? Wie werden die syrischen Christen feiern?
  Das Weihnachtsfest in diesem Jahr werde traurig ausfallen, sagt Pater Zehri: «Der Weihnachtsmann ist nackt, er hat keine Geschenke, alles wurde an der Grenze beschlagnahmt», meint er und lacht dabei doch immer noch. «Wie sollen wir Hoffnung haben in einer Heimat ohne Strom, ohne Internet, ohne Wasser, ohne Gas, ohne Brot, ohne Benzin! Dieses Jahr 2020 war das schlimmste Jahr, nicht nur für uns, für die ganze Welt», fügt er hinzu und wird ernst. «Sie müssen wissen, dass wir hier einfach nichts tun können, in dieser Lage. Zwei Menschen aus unserer Gemeinde haben sich umgebracht, weil sie für ihre Kinder kein Essen mehr bringen konnten. Auch wir, als Kirche, konnten ihnen nicht helfen! Die Last auf den Menschen wiegt zu schwer.»
  Die Gelder der syrischen Kirchen seien seit Beginn der EU-Sanktionen gegen Syrien im Jahr 2011 auf libanesischen Banken, von wo man es dann nach Syrien geholt habe. Seit Libanon in einer Wirtschaftskrise stecke und die libanesischen Banken sämtliche Zahlungen auch von Konten in Auslandswährung blockiert haben, könne das syrisch-orthodoxe Patriarchat, das auch für seine Umm-an-Zinar-Kirche in der Altstadt von Homs zuständig sei, die Gehälter nur noch in syrischen Pfund bezahlen. Das syrische Pfund falle gegenüber dem Dollar seit Beginn der US-Sanktionen, dem sogenannten Caesar-Gesetz, immer tiefer in den Keller, das Geld zerfliesse den Menschen zwischen den Fingern. Das gehe auch den Libanesen nicht anders.
  Die humanitäre Hilfe, die an Bedürftige in Syrien über internationale und UN-Organisationen verteilt würde, solle die Menschen nur davon abhalten, nach Europa zu fliehen, meint Ghazal. Man sei nur daran interessiert, dass nicht noch mehr Flüchtlinge aus Syrien nach Europa strömten, ist der Kirchenmann sich sicher: «Aber angesichts der aussichtslosen Lage in unserem Land und der Wirtschaftsblockade, mit der Europa und die USA uns die Luft abschnüren, sehen sich viele Familien nicht mehr in der Lage, hier weiterzuleben, und tun alles, um nach Belgien oder Deutschland oder nach Schweden zu kommen. Sie nehmen all ihr Geld, verkaufen, was sie verkaufen können, und schicken mit dem Geld ihre Kinder in die Fremde, um dort zu studieren und sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Werden diese jungen Leute später zurückkehren? Die Antwort ist nein. Warum sollten sie zurückkehren in ein Land ohne Strom, ohne Heizöl, ohne Benzin und dazu in ein Land, wo sie keine Arbeit finden, weil auch ihre Eltern keine Arbeit mehr haben? Warum sollten sie zurückkehren?»
  Stille erfüllt den Raum, bis jemand vorsichtig einwirft, dass es um die Heimat gehe, um die eigenen Wurzeln, um den Ursprung der Christen allzumal, die lange vor den Muslimen Bilad al-Sham, das Gelobte Land, geprägt hätten. Die Christen verschwänden aus dem Irak, aus Palästina, sie könnten nicht auch Syrien verlassen.
  «Wir Christen waren einmal fünf Prozent der syrischen Bevölkerung, die vor dem Krieg 23 Millionen Menschen zählte», sagt Pater Zehri. «Aber was sehen wir, wenn wir nach Aleppo sehen, in die Jazeera, wo es fast keine Christen mehr gibt. Idlib ebenso und hier, in der Altstadt von Homs, haben wir vor dem Krieg 75 000 Christen gezählt, heute sind wir vielleicht noch 5000!» Wenn es so weitergehe, wenn die Eltern ihre Kinder ins Ausland schicken, die dann nicht zurückkehrten, werde es keine 30 Jahre dauern, bis es in Syrien keine Christen mehr gebe. Ja, fügt er nach einer kurzen Pause hinzu, wenn es eine Einigung zwischen dem Westen und Syrien gebe, könnten Christen sich vielleicht entscheiden, zu bleiben oder auch in ihre Heimat zurückzukehren. Doch er habe den Eindruck, dass Europa das gar nicht wolle: «Auch Ihre Regierung will doch, dass die Christen, die jungen, gut ausgebildeten Leute Syrien verlassen sollen», sagt er direkt. Es sei eine politische Entscheidung.

«Die einfachen Leute leiden, warum?»

Die Lage der Christen in Syrien ist nicht gut. Wie alle Syrer leiden sie unter dem Mangel notwendiger Lebensgüter und immenser Verteuerung. Zusätzlich müssen sie zusehen, wie ihre Präsenz in Syrien fast wie das Eis in der Sonne zerschmilzt. Die Christen hätten keine Waffen, um ihr Dasein in Syrien zu verteidigen. Christen hätten nur das Wort, die Schrift und einen Stift, sagt auch Pater Taher Jussif, der die Gemeinde des Heiligen Georg in Maalula leitet. Angesichts des Hasses, den die Christen, Klöster, Kirchen und fast alle Orte erfahren hätten, die der «Islamische Staat» überfallen habe, sei es unwahrscheinlich, dass die Christen in Syrien eine Zukunft hätten. Hinzu komme das Schweigen der Welt, das diese Verwüstungen begleitete.
  Maalula liegt zwischen hohen Felsen versteckt auf 1500 Meter Höhe zwischen Damaskus und Homs und war zwischen 2013 und 2015 wiederholt von bewaffneten Islamisten überfallen, besetzt und geplündert worden, die Kirchen wurden angezündet. Auf Bildern und Ikonen wurden die Gesichter zerschnitten, zerschlagen oder anders unkenntlich gemacht. Das dogmatische islamische Bilderverbot war der Grund für die Zerstörung. Die von Christen in Syrien verehrten Personen und Heiligen sind für Dschihadisten Dämonen des Bösen.
  Jussif, den die Leute von Maalula einfach «Abuna Taher» nennen, ist ein Mann der Tat und wartet nicht lange, um etwas zu beginnen. Mit Freiwilligen und Restaurationsmalern aus Maalula werden letzte Renovierungsarbeiten vor Weihnachten abgeschlossen, die Kirche gleicht einem grossen Atelier. Die farbgewaltigen Wandbilder wurden aufgefrischt, alte Ikonen wurden restauriert und aufgehängt. Die von den Dschihadisten bei der Besetzung von Maalula zerstörten Ikonen will der Priester in einem Museum aufbewahren. Niemand solle vergessen, was geschehen ist.
  Die Arbeit in der Kirche unterbricht der Priester nur, um ein Mittagessen mit Gästen einzunehmen oder mit den Kindern von Maalula Lieder und Choräle für den Weihnachtsgottesdienst einzustudieren, die er auf der Querflöte begleitet. Weihnachten erfülle ihn trotz aller Schwierigkeiten mit Hoffnung, sagt er. «Weihnachten bedeutet Leben und Licht, dann sind wir Jesus Christus wirklich nah.» Das Weihnachtslicht, das Leben könne die Denkweise der Menschen verändern, ist er überzeugt. Für «Abuna Taher» sind die Christen in Europa sehr weit von ihrer, der Christenrealität in Syrien entfernt, sagt er. Die einzige Botschaft, die er ihnen senden möchte, sei sehr einfach: «Helfen Sie uns nicht. Punkt.»
  In diesem Winter sei das Leben besonders hart, sagt Joseph Saadi. Der Zahnarzt stammt aus Maalula und ist seit der Befreiung von bewaffneten Dschihadisten 2015 auch Bürgermeister. Gemeinsam mit dem Stadtratsvorsitzenden Ibrahim al-Shaer und einem Dutzend Neugieriger beobachtet Saadi den Aufbau des Weihnachtsbaums. «Wenn wir Glück haben, wird der Generator der St. Georgskirche in der Heiligen Nacht Strom geben, damit wir den Weihnachtsbaum erleuchten können», sagt Saadi und reibt sich die kalten Hände. Vor dem Krieg habe es immer Strom gegeben, meint al-Shaer. Die Häuser, Kirchen und Klöster von Maalula hätten die ganze Weihnachtsnacht geleuchtet. In diesem Jahr hätten die Menschen auf die Dekoration verzichtet, weil es zu wenig Strom gebe, und die meisten hätten auch kein Geld, um es für Weihnachtsschmuck auszugeben.
  Wegen der schweren Wirtschaftskrise und dem rapiden Verfall der syrischen Währung sei alles so teuer, dass viele «seit langem kein Fleisch mehr essen konnten», fährt Saadi fort. Selbst er als Zahnarzt verdiene nicht mehr genug, um alles, was seine Familie gewohnt gewesen sei oder auch brauche, zu kaufen. «Die Leute haben einfach kein Geld mehr für Zahnbehandlungen», also fehle ihm das Einkommen. Er frage sich, warum Europa eine Wirtschaftsblockade über Syrien verhängt habe, damit würden auch die Nachbarstaaten Irak, Jordanien und Libanon bestraft: «Wenn das nicht wäre und wenn wir unser Öl wieder nutzen könnten, könnten wir unser Land wieder aufbauen», ist Saadi sich sicher. «Die einfachen Leute leiden, Alte und Junge, warum?»

Die Christen der Wüste

Die «Christen der Wüste» gelten als besonders verwurzelt, doch der Krieg hat auch sie in alle Winde verweht. In Tadmur, der Kleinstadt neben Palmyra, lebten nur wenige hundert Christen. 2015, mit dem Vormarsch des IS, flohen sie nach Homs, niemand ist bis heute zurückgekehrt. Die kleine Kirche liegt zerstört.
  Im trockenen, steinigen Boden von Qaryatain haben die «Christen der Wüste» über Jahrzehnte Weinstöcke und Obstbäume gepflanzt. Schaf- und Ziegenherden zogen über die Ebenen, die in den Wintermonaten durch den Regen zu grünen Weideplätzen werden. 1500 Christen lebten in dem Ort Qaryatain, der etwa 100 km östlich von Homs liegt. 2015 nahm der IS den Ort ein, mit Unterstützung dort lebender Muslime. Sie zerstörten das Kloster Deir Mar Elian, das im Westen des Ortes liegt. Sie entführten 260 christliche Männer, Frauen und Kinder. Einige junge Frauen verschleppten sie bis nach Rakka. Die Häuser der Christen in Qaryatain waren zuvor von muslimischen Nachbarn mit einem «N» markiert worden, der Anfangsbuchstabe von Naseri, das bedeutet Christen.
  «Wir waren eins mit den Muslimen», erzählt eine Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Sie und ihre zwei Schwestern wurden in Qaryatain geboren, alle drei hätten ihr Leben lang als Lehrerinnen in den Grundschulen des Ortes gearbeitet. Sie gehörten 2015 zu den 260 Christen, die verschleppt wurden, an der Mauer, die ihr Haus umgibt, ist noch das «N» zu sehen, mit dem das Haus markiert worden war. Durch Verhandlungen kamen die Geiseln ein halbes Jahr später frei. 2019 kehrten die Schwestern nach Qaryatain zurück. Nur sechs von den einst 1500 Christen kehrten nach Qaryatain zurück. Die meisten hätten Angst, erzählen die Schwestern. Die Leute verkauften ihre Häuser, viele verliessen Syrien, um in einem anderen Land eine bessere Zukunft zu finden. Für sie käme das nicht in Frage, lachen die Frauen, sie seien in Qaryatain zu Hause.
  Weihnachten werden sie vor dem Fernseher verbringen. Sie sähen die bunten Dekorationen in Damaskus, könnten den Gottesdienst hören und miteinander feiern, dass sie noch am Leben seien. Und im nächsten Jahr, hoffentlich und so Gott es wolle, könnten sie auch in Qaryatain wieder gemeinsam Weihnachten feiern.  •

ef. Die freie Journalistin Karin Leukefeld wurde 1954 in Stuttgart geboren und studierte Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften. Seit dem Jahr 2000 berichtet sie aus dem Nahen und Mittleren Osten für Tages- und Wochenzeitungen sowie für den ARD-Hörfunk. 2010 wurde sie in Syrien akkreditiert und informiert seither von vor Ort über den Syrien-Konflikt. Seit Beginn des Krieges 2011 pendelt sie zwischen Damaskus, Beirut und anderen Orten in der arabischen Welt und ihrem Wohnort Bonn. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u. a.: «Syrien zwischen Schatten und Licht – Geschichte und Geschichten von 1916–2016. Menschen erzählen von ihrem zerrissenen Land» (2016, Rotpunkt Verlag Zürich); «Flächenbrand Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat» (2015, 3. überarbeitete Auflage 2017, PapyRossa Verlag Köln). In Kürze erscheint von ihr «Im Auge des Orkans: Syrien, der Nahe Osten und die Entstehung einer neuen Weltordnung» (2021, PapyRossa Verlag Köln).

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