Neutralität ist jetzt mehr denn je geboten

Leserbrief

Wie sich schon abgezeichnet hat, gehen die Machtblöcke und deren Lenker weiter den Weg der Polarisierung und der Destabilisierung – um ihres eigenen Vorteils willen. Da dürfen wir uns nicht mit reinziehen lassen, weder durch Nicht-UN-Sanktionen, die in den letzten 70 Jahren mehr Menschen getötet haben als die Kriege, noch durch die Anbindung an die Nato oder die EU. Wir haben die heilige Pflicht, den Frieden zu fördern und Kriege zu verhindern. Noch haben wir (schon sehr reduziert durch die Politik) die Möglichkeit hierzu. Als Mitglied eines Machtblocks verlieren wir diese und werden zur Konfliktpartei und zum Mittäter/-opfer. Humanitäre Hilfe ist in solchen Machtbeteiligungen dann auch nicht mehr möglich. Neutralität und Nichteinmischung in andere Länder bedeutet nicht wegsehen, sondern hinschauen und Hand reichen im diplomatischen Wiederherstellen des Friedens und Erhalt der humanitären Hilfe.

Lutz Geisen, Trimmis GR

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