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Neuerscheinung im Verlag Zeit-Fragen

Leseproben

Wirtschaft und direkte Demokratie in der Schweiz

Man spricht heute in vielen Ländern von sozialer Marktwirtschaft. Damit ist ganz allgemein ein marktwirtschaftliches  System gemeint, in dem ein menschenwürdiges Leben gesichert wird – im Alter, in der Gesundheitsvorsorge und auch im Berufsleben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind jedoch gross.  Einzig in der Schweiz hat das Wort «sozial» noch eine weitere Bedeutung erhalten, die massgeblich zum gesellschaftlichen Frieden und zur politischen Stabilität des Landes beiträgt:

Das Volk bestimmt und gestaltet seit dem 19. Jahrhundert über seine Volksrechte das Wirtschafts- und Sozialgeschehen im Zusammenspiel mit seinen Behörden  aktiv mit. Es übernimmt direkt Mitverantwortung – weit mehr als in Ländern, in denen das Volk nur alle paar Jahre Politiker wählt, die es kaum kennt. Die vorliegende Neuerscheinung zeigt die Entstehung und die Entwicklung des Schweizermodells auf.  

Dr. rer. publ., lic. oec. et iur. Werner Wüthrich arbeitete viele Jahre als Handelslehrer an Wirtschaftsfachschulen. Es gelingt ihm ausgezeichnet, die essentielle Bedeutung der direkten Demokratie für eine freiheitliche und soziale Wirtschaftsordnung aufzuzeigen. Er erweist sich dabei nicht nur als Fachmann für Wirtschaftsgeschichte, sondern auch als Autor, der es versteht, die Thematik für Fachleute wie Laien gut lesbar und anregend darzulegen. 

Werner Wüthrich. Wirtschaft und direkte Demokratie in der Schweiz – Geschichte der freiheitlich-demokratischen Wirtschaftsverfassung der Schweiz. Verlag Zeit-Fragen 2020, gebunden 397 Seiten. ISBN 978-3-909234-24-0,  CHF 36.–

Das Buch kann bestellt werden: Genossenschaft Zeit-Fragen. Redaktion und Verlag. Postfach 8044 Zürich;  E-Mail: redaktionzeit-fragen.ch; abozeit-fragen.ch

Schweizer Vorträge – Texte zu Völkerrecht und Weltordnung

Die Neuerscheinung im Verlag Zeit-Fragen (2019) umfasst eine Sammlung der von Hans Köchler in den Jahren 2011 bis 2018 veröffentlichten Beiträge in der Schweizer Zeitung Zeit-Fragen.

Hans Köchlers Texte verbinden grundsätzliche rechtsphilosophische Analysen und Überlegungen mit aktuellen Fragestellungen aus Völkerrecht und Weltordnung.

Themenschwerpunkte sind Fragen internationaler Konfliktlösungen (z.B. Libyen, Ukraine, Iran, Nordkorea), Dialog als unabdingbare Voraussetzung der Verständigung verschiedener Kulturen, das Spannungsfeld von Souveränität, Recht und Demokratie gegenüber imperialer Machtansprüche, das Staatsversagen in der Flüchtlingsfrage, die Frage ob und welche Sanktionen überhaupt völkerrechtlich legitim sind, sowie die Frage, wie die internationale Friedensordnung in einer multipolaren Welt aussehen kann.

Der Autor ist ausgewiesener Kenner im internationalen Bereich und versteht es, in verständlicher Sprache auf rechtsphilosophischer und völkerrechtlicher Grundlage fundierte Antworten auf brennende Fragen der heutigen Realpolitik zu geben. Einer «Arroganz der Macht» stellt er immer wieder – konsequent und ernüchternd realistisch – das Völkerrecht gegenüber.

Zum Autor

Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Dr. h.c. Hans Köchler (*1948) war von 1990 bis 2008 Vorstand des Institutes für Philosophie an der Universität Innsbruck. Er ist Gründer und Präsident (seit 1972) der International Progress Organization (Wien). Seither setzt er sich mit zahlreichen Publikationen, Reisen, Vorträgen und durch sein Mitwirken in verschiedenen internationalen Organisationen für einen Dialog der Kulturen ein und arbeitet in verschiedenen Komitees und Expertengremien mit, die sich mit Fragen zur internationalen Demokratie, zu Menschenrechten und Entwicklung befassen. Hans Köchler ist Mitglied des Universitätsrates der Berlin University for Digital Sciences (Berlin). Seit 2018 lehrt er am Center for Cultural Diplomacy Studies in Berlin. Hans Köchler lebt in Wien.

gebunden, 169 Seiten ISBN 978-3-909234-23-3

Das Buch kann bestellt werden bei: Zeit-Fragen. Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich. E-Mail: redaktion@zeit-fragen.ch, abo@zeit-fragen.ch; www.zeit-fragen.ch
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Die Genossenschaftsidee – Kulturerbe der Menschheit

Verlag Zeit-Fragen (Hrsg.). Mehr als eine Rechtsform. Die Genossenschaftsidee – Kulturerbe der Menschheit, 2018, ISBN 978-3-909234-20-2   CHF 10,– / EUR 7.–.

Immer mehr Geld schöpfen für die Börse?

«Wenn das Geld durch die Banken geschaffen wird, dann ist die nächste Frage, wieviel Geld geschaffen wird und für welchen Zweck es verwendet wird. Die Verwendung entscheidet über die Auswirkung dieser Geldschöpfung durch die Banken. Wird das neue Geld für Konsum verwendet – also wenn Banken Konsumkredit vergeben –, dann entsteht natürlich eine Inflation der Konsumentenpreise. Das ist leicht verständlich und bestens bekannt, denn wenn man neues Geld schafft und dieses verwendet wird, die gleichbleibend grosse Zahl der Güter und Dienstleistungen zu kaufen, dann wird dieser Anstieg der Nachfrage zu höheren Preisen führen. Dieses ist wohlbekannt und daher seit den 1970er Jahren in vielen Ländern als Problem auch unter Kontrolle gehalten worden, weil die Zentralbanken mehr darauf achten.
Worauf sie aber anscheinend nicht achten, oder zumindest, was sie gerne fördern, ist, wenn von Banken Kredit und damit Geld geschöpft wird, das für Finanztransaktionen verwendet wird. Es wird also viel neue Kaufkraft durch Kreditschöpfung in die Welt gesetzt, die gezielt zum Kauf von bereits existierenden Vermögenswerten verwendet wird. Das ist in vielen Ländern die am meisten vorkommende Verwendung von neugeschaffenem Bank-Geld, z. B. in Grossbritannien. Da wir nun mehr Kaufkraft haben beim Kauf von Vermögenswerten wie Immobilien und Finanzpapieren, die Anzahl der Vermögenswerte aber kurzfristig unverändert ist, müssen wir natürlich dadurch eine Inflation der Vermögenswerte erwarten. Dies führt zu einer Blasenbildung, und diese geht so lange weiter, wie von den Banken durch Kreditvergabe immer wieder neues Geld in die Finanzspekulation hineingepumpt wird. Es mutet etwas an wie das Spiel ‹Reise nach Jerusalem›. Die Musik spielt, man geht um die Stühle herum. Solange die Musik spielt (also die Kreditschöpfung läuft), muss man weiter laufen – oder ‹tanzen›, wie es der Chef von J. P. Morgan ausdrückte – also in Finanzmärkte investieren. Und solange alle weiter um die Stühle herumtanzen, merkt man nicht, dass es nicht genug Stühle gibt, wenn die Musik aufhört zu spielen. Daher sagte Chuck Prince von J. P. Morgan: ‹The music is playing, and we are still dancing.› Aber wenn die Musik aufhört zu spielen und man sich hinsetzen möchte, dann stellt sich heraus, dass es kaum mehr Stühle gibt. Die Insider haben sich bereits auf den meisten Stühlen breitgemacht, und sie sind alle belegt. Das bedeutet: Diejenigen Spekulanten, die erst spät in dieses Spiel des Spekulierens eingestiegen sind, erhalten nun nicht die erwarteten Kapitalgewinne. Denn wenn die Musik aufhört, dann bedeutet dies ja, die Bankkreditschöpfung für Spekulationskäufe hat aufgehört. Aber genau wegen dieser Bankkreditschöpfung sind ja die Vermögenswerte bisher angestiegen. Es gibt dann also keine steigenden Aktien- und Immobilienpreise mehr, wie heutzutage in Deutschland, sondern sie fallen. Die spätgekommenen Spekulanten können ihre Kredite nicht mehr zurückbezahlen und gehen Bankrott. Dann vergeben die Banken noch weniger Kredite, und die Vermögenswerte sinken weiter. Das führt zu noch mehr Bankrotten.
Banken selbst sind dann auch recht schnell bankrott, weil sie in ihrer Bilanz wenig Eigenkapital haben – meist weniger als zehn Prozent. In einer durch Bankkreditschöpfung angetriebenen Finanzblase (das trifft also auf die meisten Finanzblasen zu) werden die Vermögenswerte meist um mehrere hundert Prozent aufgebläht. Wenn sie aber von diesem Höhepunkt um nur zehn Prozent fallen, dann sind die Banken, die dies alles durch ihre Kredite unterlegen, im Prinzip bankrott. Sie sehen also, dass dies dann recht schnell geht.»
aus: Werner, Richard. Gefahr im Anzug – Die Gegner des Genossenschafts­wesens und ihre Vorgehensweise,

in: Verlag Zeit-Fragen (Hrsg.). Mehr als eine Rechtsform. Die Genossenschaftsidee – Kulturerbe der Menschheit, 2018, S. 20–44

Wer ist Henry Dunant?

Zwei Kinder entdecken die Geschichte Henry Dunants und des Roten Kreuzes
96 Seiten, 21 Bilder und 28 Abbildungen; ISBN 978-3-909234-08-0
CHF 26.– / EUR 20.– (zuzüglich Versandkosten)
Das Buch ist auch in französischer, italienischer, spanischer und englischer
Sprache erhältlich.

Das Bilder- und Kindersachbuch der Schweizer Autorin Lisette Bors erzählt auf kindgerechte Art und Weise, wie aus der Idee eines Mannes die weltweit tätige einzigartige humanitäre Organisation des Roten Kreuzes entstehen konnte. Eingebettet in den heutigen Kinderalltag führt es den jungen Leser oder Zuhörer an das Thema heran. Die historischen Informationen sind sorgfältig mit Sachverständigen des SRK, IKRK und der Société Henry Dunant geprüft.
Im ersten Teil der mit zahlreichen farbenfrohen Zeichnungen illustriert ist, erfährt der Leser, wie das bald sechsjährige Kindergartenmädchen Lisa und ihr Cousin René die Ferien bei ihren Grosseltern verbringen. Es gibt viel zu tun. Lisa hilft der Grossmutter in der Küche und im Garten und als die Grossmutter, die Samariterlehrerin ist, die nächste Samariterübung im Dorf vorbereitet, lernt auch Lisa, wie man Verbände macht.
Der Grossvater, ein ehemaliger Lehrer, gibt in den Ferien Amira, einem irakischen Flüchtlingsmädchen, Deutschunterricht. Lisa und René wollen wissen, wo Amira herkommt, warum sie flüchten musste, wie man in ihrem Land lebt und warum dort Krieg ist. Sie fragen sich, wie es wohl ist, wenn man sein Zuhause verlassen muss und wie sie Amira helfen könnten. Als sie hören, dass Amiras Vater vermisst wird und das Rote Kreuz ihn sucht, wollen sie Genaueres über das Rote Kreuz erfahren.
Im zweiten Teil erzählt der Grossvater seinen Enkeln die Geschichte von Henry Dunant und der Gründung des Roten Kreuzes. Illustriert mit zahlreichen Fotodokumenten lässt der Grossvater im Gespräch mit den Kindern unterhaltsam und spannend die Geschichte aufleben.
Am Schluss führt uns die Autorin zurück in die Gegenwart von Lisa, René und Amira und zur Frage, die alle beschäftigt: «Wo ist Amiras Vater?»
Der Autorin gelingt es ausserordentlich gut, die Kinder aus ihrer konkreten Lebenswelt heraus behutsam an das, was in der Welt geschieht, heranzuführen, z. B. an die Frage von Krieg und Frieden. Sie bleibt aber nicht beim Elend stehen, sondern zeigt am Beispiel Dunants, wie aus der Idee eines einzelnen Menschen eine humanitäre Organisation wachsen konnte, die auf der ganzen Welt menschliches Leid lindert. Die Kinder erkennen, dass es auf jeden Einzelnen ankommt, dass es Menschen sind, die die Geschichte machen.
Das Buch liefert keine schnellen Antworten, sondern lässt Raum zum Nachdenken und Fragenstellen. Es bietet vielfältige Anregungen für Gespräche in Familie, Kindergarten, Schule und Jugendgruppen. Im Anhang des Buches finden sich viele Anregungen und Wissenswertes zum Thema Henry Dunant und der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.
Es wurde bereits vom Kindergarten bis zur Oberstufe mit gutem Erfolg in der Praxis erprobt und wird ab 6 Jahren empfohlen.
Lisette Bors ist selber Samariterlehrerin und seit über 25 Jahren als Kindergärtnerin tätig. Im Rahmen der Integration fremdsprachiger Kinder entwickelte sie ihre eigene Form der Vermittlung einfacher bis komplexer Sachverhalte mit Hilfe von gezeichneten Bildern.

Mein liebstes Lesebuch

Geschichten, Rätsel und Verse für die zweite Klasse
136 Seiten; ISBN 978-3-909234-21-9
CHF 22.– / EUR 15.– (zuzüglich Versandkosten)

Bücher sind durch nichts zu ersetzen, sie eröffnen unseren Kindern neue Welten.
Das soeben erschienene Lesebuch begleitet Kinder im ersten Lesealter durch das Jahr. Geschichten aus ihrer Erfahrungswelt stellen dar, was Kinder in der Familie erleben, wie sie spielen und lernen. Humorvoll werden Tiere in ihrer Eigenart vorgestellt. Die kleinen Texte wollen Beispiele für das positive mitmenschliche Gestalten des Zusammenlebens sein. Das gemeinsame Lesen des Buches in Familie oder Schule ist ein grosser Gewinn. Im Gespräch mit den Erwachsenen oder den Mitschülern erschliessen die Kinder den lnhalt. Dieses innere Mitgehen tragt zur Gemütsbildung der jungen Leser bei. Im lebendigen Austausch entsteht Lesefreude, Grundstein für späteres Lesen und Lernen.
Alltagsgeschichten, Verse und Lieder machen die Vielfalt der Texte aus. Kinder lieben Verse. Sie üben dabei spielerisch das Zuhören, Nachsprechen und Behalten. Kombiniert mit Bewegungsspielen oder Singen fordern Verse die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. So kann das Buch, vermittelt durch einen zugewandten Erwachsenen, zum «liebsten Lesebuch» werden.
Alle Geschichten sind in einer gut lesbaren, verständlichen, niveauvollen Sprache gehalten. Die Illustrationen von Gisela Schlatterbeck-Kersten sind mit leichter Hand gestaltet und tragen zur Freude an dem neuen Lesebuch bei.

Leseprobe

Lied vom Apfel

In einem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus.
Es sind darin fünf Stübchen,
grad‘ wie in einem Haus.
In jedem Stübchen wohnen
zwei Kerne, braun und klein.
Die liegen da und träumen
vom hellen Sonnenschein.
Und ist der Kern im Boden,
so wird daraus ein Baum.
Der lacht hinauf zum Himmel,
grad‘ wie in seinem Traum.

 

 

 

 

 

 

Mein liebstes Lesebuch 2

Geschichten, Rätsel und Verse für die dritte Klasse

183 Seiten; ISBN 978-3-909234-22-6
CHF 24.– / EUR 16.50  (zuzüglich Versandkosten)

Mit Freude halte ich die neue Ausgabe «Mein liebstes Lesebuch» in den Händen. Als erfahrene Lehrerin bin ich immer auf der Suche nach geeignetem Lesestoff für meine 7–9jährigen Schulkinder, für Nichten und Neffen und die Kinder im Freundes- und Bekanntenkreis. Schon der erste Band des Lesebuches für die zweite Klasse ist eine wahre Fundgrube. So ist es auch mit dem zweiten, in frischem Rot gebundenen Leseband. Zwischen dessen Buchdeckeln finden sich Geschichten, Rätsel und Verse für die dritte Klasse.

Beim Durchstöbern und Lesen begegnen mir viele Erlebnisse mit Kindern und Erinnerungen aus der eigenen Kindheit: Überliefertes und Aktuelles zum Zusammenleben, wie es früher war und wie es heute ist. Die gelungene Zusammenstellung bereichert das kindliche Gemüt mit Beiträgen über Mensch und Tier und beinhaltet viel Wissenswertes über Natur und Technik. Man spürt die Begeisterung der Sammlerinnen, Autorinnen und Autoren fürs Lesen und Vorlesen. Sie stellen uns im Anliegen, der heranwachsenden Generation positive Inhalte weiterzugeben, wieder einen grossen Schatz zur Verfügung.

Ich kann auch dieses Lesebuch allen Lehrerkolleginnen, Eltern, Grosseltern und allen, die mit Kindern lesen und ihnen vorlesen, wärmstens empfehlen. Die Beiträge im Buch regen zum gemeinsamen Nachdenken an und geben Anstoss zu Gesprächen übers Freuen und Freude-Bereiten, übers Weinen und Trösten, übers Mitdenken und Helfen. Sie wecken Interesse an der heutigen Welt, vermitteln positive Vorbilder und geben Einblicke in die Geschichte. Mit Vorfreude stelle ich mir vor, wie ein Grosi mit seinen Enkelkindern in der Küche sitzt und mit ihnen die Geschichte «Der Bienenstich» von Elisabeth Lenhardt über das Leben von Albert Schweitzer liest. Das Lesebuch ermöglicht ein Mitnehmen und Mitmachen bei Alltäglichem und Fremdem. Was gibt es alles zu erfahren über Berufe, Verkehr und Freizeit: Manches ist auch für mich neu, zum Beispiel über Vorratshaltung oder über den Bau des Gotthardbasistunnels.

Mehr sei nicht verraten ... ich hoffe jedoch, auch bei vielen anderen Lesern das Interesse an der Verbreitung des Lesebuchs geweckt zu haben. Ich danke allen, die an der Schaffung von «Mein liebstes Lesebuch» mitgearbeitet haben. Sie bestärken damit sicher nicht nur bei mir die Begeisterung, mit Kindern zu lesen.

Leseprobe

Durch den Gotthardbasistunnel

Auszug aus dem Lesebuch «Mein liebstes Lesebuch. Gedichte, Rätsel und Verse für die dritte Klasse»

7:20 Uhr, Gleis 7, Hauptbahnhof Zürich – so lautet die Verabredung. Gabriel und seine Gotte steigen um 7:32 Uhr in den Zug Richtung Lugano, der durch den Gotthardbasis­tunnel fährt; für beide zum ersten Mal.
Nach dem Halt in Arth-Goldau fährt der Zug am schönen Urnersee entlang. Auf der anderen Seite liegt die Rütliwiese, wo vor mehr als 700 Jahren mit dem Rütlischwur die Grundlage für die Schweiz gelegt wurde. Am Ende des Sees, bei Flüelen, aufgepasst: Nun geht es nicht mehr lang bis zur Tunneleinfahrt in Erstfeld. Beide halten das Handy bereit; sie wollen die Zeit messen, die der Zug für die 57 Kilometer durch den Tunnel braucht. Achtung, fertig, los, Starttaste gedrückt. Es wird dunkel, und man spürt, wie der Zug schneller fährt. Es dauert 21 Minuten und 21 Sekunden, bis in Biasca wieder das Tageslicht auftaucht. Jetzt sind sie schon im Tessin. Hier wird Italienisch gesprochen, eine von unseren vier Landessprachen.
Sie überlegen ein paar Wörter:
buon giorno – guten Tag
il treno – der Zug
buona sera – guten Abend
la stazione – der Bahnhof
grazie – danke
la galleria – der Tunnel
prego – bitte
Bis zehn zählen? Gabriel probiert es: uno, due, tre, quattro, cinque, sei, sette, otto, nove, dieci – bravo! Vielleicht können sie ihre Italienischkenntnisse brauchen?
Auf der Rückfahrt messen sie die Zeit nochmals. Nun braucht der Zug 17 Minuten und 51 Sekunden. Warum ist er jetzt schneller? Sie fragen den Kondukteur. Er erklärt ihnen, dass oft mehrere Züge gleichzeitig im Tunnel fahren und daher Sicherheitsabstände eingehalten werden müssen. Darum darf der Zug manchmal nicht mit maximaler Geschwindigkeit fahren. Diese ist 250 km/h, das ist doppelt so schnell, wie man auf der Autobahn fahren darf! Er erklärt auch, dass es zwei Röhren gibt, weil es bei diesen Geschwindigkeiten viel zu gefährlich wäre, wenn zwei Züge dicht aneinander vorbeifahren. Aha, darum ist ihnen auf der ganzen Tunnelstrecke kein Zug entgegengekommen.
Zum Abschluss ihrer schönen Reise spielen sie noch «Stadt-Land-Fluss». Gabriel fragt im ganzen Wagen: Kennen Sie ein Land mit F oder eine Stadt mit P? Alle helfen gerne mit. Gabriel kehrt stets mit guten Lösungen zum Platz zurück. Plötzlich dreht ein Mann vom Nachbar­abteil seinen Laptop zu ihnen, und, nur für Gabriel sichtbar, steht in grossen Buchstaben PARIS auf dem Bildschirm. Gerade das hat ihm noch gefehlt. Er kann «Stopp» rufen und gewinnt die Runde.
So geht die Fahrt nach Zürich im Fluge vorbei. Beide sind sich einig: Das war ein schöner Tag!
Kennst du das Geographiespiel «Stadt-Land-Fluss»?
Spiel: Einer sagt im Kopf das ganze ABC auf, der andere ruft irgendwann: Stopp! Dieser Buchstabe ist der Anfangsbuchstabe für die gesuchten Wörter. Der erste, der alle Felder einer Zeile ausgefüllt hat, ruft wiederum Stopp! Nun werden Punkte verteilt: zwei Punkte für einmalige Nennungen, ein Punkt für doppelte Wörter, null Punkte für ein leeres Feld.

Die Schülerin Sabrina – ein Opfer der Schulreformen

Unseren Lehrern und Schülern die Pädagogik zurückgeben!

52 Seiten A5; ISBN 978-3-909234-14-1
CHF 7.– / EUR 5.– (zuzüglich Versandkosten)

Immer wieder hören wir von Schülern, die wegen Hyperaktivität, Konzentrationsproblemen und / oder Verhaltensauffälligkeiten in der Schule versagen. Heute sind neben den Lehrern in den Schulen zahlreiche Fachkräfte damit beschäftigt, Kinder und Jugendliche zusätzlich zu begleiten und zu therapieren. Trotzdem hat sich in der Schweiz die Zahl beruflich nicht vermittelbarer junger IV-Bezüger seit 1995 verdreifacht. Dahinter stehen mangelnde Grundkenntnisse in den Fächern Mathematik und Sprache, fehlende Ausdauer, kaum Sinn für Kooperation in einem Team und fehlende Zuverlässigkeit, um nur einige Defizite bei unseren Schulabgängern zu nennen.
Dass dies nicht daran liegt, dass unsere Jugend dümmer oder fauler ist oder die Lehrer und Eltern schlechter sind, zeigt diese Broschüre: Zuerst anhand eines munteren, aufgeweckten Mädchens, das in der Schule trotz guter Intelligenz und verantwortungsbewussten Eltern versagt. Danach mit einer Analyse der Hintergründe der Entwicklungen der letzten Jahre in unserem Bildungswesen, der vielen Schulreformen und des Lehrplans 21. Der Schulversagerin im Beispiel wird geholfen. Ein engagierter Psychologe ermöglicht ihr den regulären Übertritt in die Mittelstufe.
Da nicht jeder Schüler diese Chance hat, stehen wir Erwachsene alle in der Verantwortung: als Eltern, Lehrer, Bürger, Politiker. Heute ist es noch möglich, eine Wende in unserem Bildungswesen herbeizuführen. Warten wir nicht zu lange, sonst wird mehr als eine Generation darunter leiden, bis später einmal der Schaden für die künftige Schülergeneration mit grossem Aufwand behoben werden muss!

Stellungnahmen zur Broschüre:

Michael Winterhoff Buchautor, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: «Sehr geehrte Frau Dr. Nussbaumer, […] Sie stellen hier sehr eindrucksvoll die Auswirkungen der Desorientierung vieler Erwachsener auf unsere Kinder dar. Ich hoffe, dass viele Ihre Broschüre lesen werden und aufwachen. Fachlich gesehen wird es höchste Zeit, dass dieses Thema auf Fachtagungen entsprechend diskutiert wird.»

Jugend und Gewalt

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Erziehung
ISBN 978-3-909234-13-4
CHF 10.– (zuzüglich Versandkosten)

Jugendgewalt ist ein sehr ernstes Problem. Sie stellt nicht nur für die Individuen und die Gesellschaft eine Gefahr dar, sondern auch für das Funktionieren eines demokratischen Staatswesens. In dieser Broschüre werden die bedeutendsten Ursachen von Jugendgewalt dargelegt. Ein wichtiger Teil beschäftigt sich mit Massnahmen, wie der Jugendgewalt Einhalt gebogen werden kann und was es in Familie, Schule und Gesellschaft braucht, damit eine Jugend heranwächst, die konstruktiv in der demokratischen Gemeinschaft mitarbeiten kann und mithilft, eine friedfertige Welt zu schaffen.

«Wir gründen eine Genossenschaft – Miteinander und füreinander leben und wirken»,

Verlag Zeit-Fragen, Autorenkollektiv
Broschüre, 28 Seiten ISBN 978-3-909234-15-8
CHF 7.– / EUR 5.– (zuzüglich Versandkosten)
Die Broschüre sind auch erhältlich:
in französisch:     ISBN 978-3-909234-16-5
in englisch:     ISBN 978-3-909234-17-2
in russisch:     Bestellung nur über den Verlag

Aus dem Vorwort

«Der Genossenschaftsgedanke findet heute weltweit zunehmend Beachtung und Verbreitung. An vielen Orten – das zeigen schon die wenigen, in dieser Broschüre genannten Beispiele – ermöglicht das genossenschaftliche Zusammenarbeiten eine eigenständige und tragfähige Existenzsicherung auch in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und fördert deren Unabhängigkeit und Selbständigkeit.
Genossenschaftliches Zusammenwirken ist zugleich eine uralte Form menschlicher Lebensbewältigung, die sich in unterschiedlichen Formen an vielen Orten der Welt entwickelt hat. Und in der Schweiz trug das gemeinschaftsbildende

und integrierende Element der Genossenschaften wesentlich zur Bildung eines von unten nach oben organisierten Staatswesens mit seiner direkten Demokratie bei. All das ist nicht einfach Zufall.
Betrachtet man die Genossenschaft aus anthropologischer Sicht, erweist sie sich als eine der menschlichen Organisationsformen, deren Grundprinzipien der Natur des Menschen entsprechen: Die Freiheit, seine Geschicke selber zu regeln, das Bewusstsein, sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen zu müssen und die Kooperation, das Zusammenwirken für ein gemeinsames Ziel zum Wohle aller Beteiligten.»

Die Genossenschaft Zeit-Fragen hat den Vertrieb des folgenden Buches übernommen:

Gotthard Frick: Hitlers Krieg und die Selbstbehauptung der Schweiz 1933–1945

Eine neue, umfassende Sicht auf die Selbstbehauptung der Schweiz
im Zweiten Weltkrieg und die daraus für die Zukunft zu ziehenden Lehren.
Eigenverlag Gotthard Frick, Bottmingen
ISBN 978-3-033-02948-4
CHF 29.– / EUR 20.– (zuzüglich Versandkosten)

Eine faktenbasierte prägnante Darstellung der Situation der Schweiz im Zweiten Weltkrieg, die sich auf eine Fülle wissenschaftlicher Publikationen stützt und ein wohltuendes Korrektiv zu zahlreichen verzerrenden Darstellungen der damaligen Zeit liefert. Fricks Darstellung ist zudem mit Blick auf heute und morgen geschrieben – Frieden und soziale Gerechtigkeit ergeben sich nicht automatisch und sie erhalten sich nicht von selber, auch wenn es den Generationen, die nur Hochkonjunktur und Wohlstand erlebt haben, so erscheinen mag.
«Was,» hält Frick dem entgegen, «wenn z. B. die Welt oder nur Europa wegen der angehäuften Schulden in eine grosse Währungs- und Wirtschaftskrise schlittert und Europa vielleicht sogar auseinanderbricht und sich auch noch die aus der Vergangenheit herrührenden, zahlreichen ethnischen und territorialen Spannungen entladen würden?» (S. 128) Wie weit sind wir heute von solchen Szenarien entfernt? Welche Verwerfungen können sie nach sich ziehen? Sind wir darauf vorbereitet?
Der Autor betrachtet die Geschichte, aber auch die aktuelle Weltlage und insbesondere die gigantischen Schuldenberge, der USA, der EU und weiterer Länder mit dem Weitblick und der Erfahrung eines weltoffenen, weitgereisten Volks- und Betriebswirtschafters, der für Weltbank und andere Entwicklungsbanken, für die Uno, die OECD, für diverse Regierungen und Private in über 100 Ländern auf allen Kontinenten tätig war.

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