440 Wolfsrudel für Deutschland – um Menschen «umzusiedeln» wie unter Hitler und Stalin?

thk. Mit den nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Nationalpärken ist die Bevölkerung vertraut: Sie sind gross und genügen als Anschauungsunterricht. Aus recht unklarem und arrogantem Hintergrund kommen die zusätzlichen Flächen, «Biosphären» und «Naturpark» genannt. Dazu kommt die gezielte Wiederansiedlung von Grossraubtieren wie Wolf, Luchs oder gar Bär.
Während der Bär bisher eher noch die Ausnahme darstellt, gibt es für den Luchs ein aktives Wiederansiedlungsprogramm und für den Wolf ebenfalls. Zwar geben sich Tierschützer und WWF bedeckt und reden von einer natürlichen Einwanderung, doch Jäger, Wildhüter und Landwirte vor Ort wissen alle, dass Wolf und Luchs auf Rädern angefahren kommen.
Betrachtet man eine Karte mit den Naturschutzgebieten in Deutschland und ihre Auswirkung auf den Lebensraum der Menschen, so finden sich zum Beispiel besonders in Sachsen im Gebiet der Lausitz regionale Naturpärke. Gleichzeitig kann in diesem Gebiet eine grosse Dichte von Wölfen festgestellt werden. Besonders in der Lausitz, angrenzend an das Bundesland Brandenburg, befinden sich 6 reproduzierende Wolfsrudel mit entsprechender Zahl an Nachkommen, die teilweise das Rudel verlassen und weiterziehen, ein Weibchen suchen und ein neues Wolfsrudel gründen. Die Anzahl der Tiere in einem Rudel beläuft sich auf 10 bis 15. Man kann sich also leicht ausrechnen, wie viele Wölfe bereits dort anzutreffen sind. Ein Experte vom Landesverband sächsischer Schafzüchter geht von «60 bis 80 Tieren» aus.
Vereinigung der südlichen und östlichen Wolfspopulation zu erwarten
Da der Wolf in unseren Breiten keine natürlichen Feinde mehr hat und auf Grund Artikel 22 der Berner Konvention zu den streng geschützten Tieren gehört, wird er, wenn der Mensch nicht beginnt, die Wolfspopulation vernünftig und allgemeinverträglich zu regeln, zu einem unkontrollierbaren Problem. Während sich in Deutschland vor allem Wölfe aus dem Osten ansiedeln, gibt es auch eine Ausbreitung des Wolfs von Italien und Spanien Richtung Norden. Sollte es zu einer Vereinigung der östlichen mit der südlichen Wolfspopulation kommen, stehen die betroffenen Menschen vor einem riesigen Problem.
Das Argument, der Wolf sei vom Aussterben bedroht gewesen und brauche daher besonderen Schutz, trifft laut Experte nicht zu: «Eigentlich war der Wolf nie vom Aussterben bedroht, sondern wenn, dann nur regional. In Russland, in Ostpolen und anderen Gebieten ist der Wolf immer in grosser Zahl vorhanden gewesen.»
Es mutet also nahezu grotesk an, dass das deutsche Bundesamt für Naturschutz laut «Welt am Sonntag» vom 10. Juli davon ausgeht, dass 440 Rudel Wölfe in Deutschland Platz finden könnten. Das heisst nichts anderes, als die Wolfspopulation auf ungefähr 6000 Wölfe in Deutschland auszuweiten. Leidtragende werden sowohl Jäger, Schaf- und Ziegenzüchter als auch Landwirte sein. Denn ein Wolf reisst das, was er bekommt. Wenn die Zahl der Wölfe sich weiter vergrössert, wird das Wild in einem enormen Masse dezimiert. In der Folge wird es scheuer und sich tiefer in die Wälder zurückziehen. Wenn zum Wolf dann auch noch der Luchs Jagd auf Rehe und Hirsche macht, wird es zu einer extremen Dezimierung der Wildbestände kommen. Ein Luchs reisst im Jahr etwa 70 Tiere. Bei einer Population von 1000 Luchsen sind das bereits 70 000 Wildtiere. Geht man von zusätzlichen 500 bis 1000 Wölfen aus, wird es für Mensch und Tier bedrohlich. Die Gefahr, dass Wölfe, die zuwenig Nahrung in der Wildnis finden, sich immer stärker den besiedelten Gebieten nähern, ist unbestritten und erinnert an die Gefahren, mit welchen unsere Vorfahren zu kämpfen hatten. Was soll das in unserer kultivierten und hoch zivilisierten Gesellschaft? Wer sind die Drahtzieher?
Dass man mit Herdenschutzhunden den Schutz vor Wölfen in den Griff bekommen würde, wie von bestimmten Behördenvertretern propagiert wird, hat sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz als Ammenmärchen herausgestellt. Die ­Gefahr, die von den Schutzhunden für unbeteiligte Menschen ausgeht, ist grösser als der Erfolg beim Vertreiben des Wolfs, vor allem wenn dieser in Rudeln jagt oder die zu schützende Herde sich in einem grossen und schwer zu kontrollierenden Gebiet ­bewegt.
Was soll das Ganze?
Bei dieser vorhersehbaren Entwicklung stellt sich immer dringender die Frage, welchem Zweck soll die Wiederansiedlung der Grossraubtiere oder «grossen Beutegreifer» dienen? Einen Nutzen haben die Tiere in unseren Breitengraden nicht. Sie stellen eine Bedrohung für Schafzüchter, Landwirte, das Jagdwesen und für die Bevölkerung dar.
Der Hintergrund zu diesem Angriff auf die Lebensgrundlagen der Menschen in Europa gehört offengelegt und demaskiert.    •

Wölfe greifen Menschen an

thk. Im Frühjahr dieses Jahres erlebte eine Frau in Schweden wohl den Horror ihres Lebens. Sie war mit ihrem Kleinkind und ihrem Hund am Sonntag morgen auf einem Spaziergang im Wald unterwegs, als plötzlich zwei Wölfe auftauchten und sich sofort auf den Hund stürzten. Während einer der beiden Wölfe den Hund am Genick packte und fortzerrte, hatte es der zweite auf das anderthalb Jahre alte Kind im Kinderwagen abgesehen. Laut der schwedischen Zeitung «Dagbladet» begann die Mutter laut zu schreien und drohend ihre Arme zu bewegen. Der Wolf wurde dadurch eingeschüchtert und liess von seinem Opfer ab. Mutter und Kind kamen mit einem grossen Schrecken davon, während der Hund von den Wölfen richtiggehend in Stücke gerissen wurde.
Auch in Rumänien wurden in den letzten Jahren Angriffe von Wölfen auf Menschen gemeldet. Bei einem Angriff eines Wolfs im Jahr 2009 wurden drei erwachsene Menschen schwer verletzt.