Frankenanlage: Je nach Höhe bei der Bank oder «unter der Matratze»

Das empfiehlt ein deutsches Bulletin – nicht wir

Zur – nicht nur in diesen Zeiten – grundsätzlich angeratenen Diversifizierung bei der Geld­anlage gehört es auch, verschiedene Währungen zu berücksichtigen. Unabhängig von den natürlich stets bestehenden Risiken und Chancen, die sich aus Veränderungen des Wechselkurses ergeben, sollte deshalb daran gedacht werden, zumindest eine Art «Notgroschen» in einer anderen europäischen Währung vorzuhalten. Hierfür bietet sich der Schweizerfranken geradezu an, der in den vergangenen Jahrzehnten eine geradezu beispielhafte Stabilität an den Tag legte.
Wer an die Anlage einer nur «kleineren» Summe denkt (bis etwa 20 000 Franken), sollte dieses Geld am besten in bar und im eigenen Hause möglichst sicher verwahren. Bei einer Bankanlage würde das zur Zeit überaus niedrige Zinsniveau kaum zu Erträgen führen, die die bei den schweizerischen Banken anfallenden Gebühren erreichen. Und weil es sich bei diesem Geld um einen «Notgroschen» für den «Ernstfall» (bis hin zum Zusammenbruch der Finanzsysteme im Euroraum) handelt, verbietet sich die Anlage bei einer deutschen Bank (wo ja durchaus ein Fremdwährungskonto geführt werden könnte).
Wer den Bargeldumtausch (Euro in Franken) anlässlich einer Schweiz-Reise vornehmen möchte (grundsätzlich ist dort mit einem etwas günstigeren Wechselkurs zu rechnen, allein deshalb dorthin zu reisen, lohnt sich aber nicht), sollte unbedingt die Deklarationspflicht für mitgeführte Barmittel und vergleichbare Werte (z.B. Schecks und Wertpapiere) beachten. Beim Grenzübertritt von Deutschland in die Schweiz oder in der anderen Richtung müssen diese unaufgefordert gegenüber dem deutschen Zoll deklariert werden, sofern die von einer Person mitgeführten Werte den Gegenwert von 9 999 Euro übersteigen.
Wer an die Anlage darüber hinausgehender Beträge im Schweizer Währungsraum denkt, realisiert dies am besten bei einer schweizerischen Bank. Unser Haus verfügt über eine in Jahrzehnten gewachsene und von gegenseitigem Vertrauen und Freundschaft geprägte Verbindung zu einer grenznah gelegenen schweizerischen Bank mit voller Staatshaftung. Die Leserinnen und Leser der «Vertraulichen» sind dort erklärtermassen gern gesehene Kunden und auch die von den deutschen Banken her bekannte Hilfestellung bei der Erfüllung der steuerlichen Pflichten (z.B. in Form von Erträgnisaufstellungen) oder die Anfertigung von Erstattungsanträgen für die schweizerische Verrechnungssteuer zählen dort längst zum «Bankalltag», wenn die Kunden dies wünschen. Darüber hinaus bietet dieses Institut seinen Kunden auch an, die insgesamt vorhandenen Vermögenswerte – insbesondere im Depotbereich – einer kritischen Analyse zu unterziehen, bei der z.B. auch auf die «richtige» Diversifizierung geachtet wird!
Interessierten Leserinnen und Lesern teilen wir gerne den Namen der Bank und der zuständigen Mitarbeiter mit. Bitte, senden Sie dazu einen an Sie adressierten und mit 0,55 Euro frankierten Rückumschlag an: Verlag Arbeit und Wirtschaft – Verlag und Versand – OHG, D-78266 Büsingen.    •

Quelle: Vertrauliche Mitteilungen vom 18.1.2011