Assad würdigt unvoreingenommene Arbeit des Roten Kreuzes in Syrien

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat bei einem Treffen mit dem Chef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, die Arbeit des Komitees bei der Regelung der Folgen der Syrien-Krise gewürdigt, meldet die afp.
Am Vortag begab sich der IKRK-Chef zu einem dreitägigen Besuch nach Syrien. Das ist seine erste Syrien-Reise als Chef der humanitären Organisation.
Präsident Assad versicherte Maurer, er würdige die Arbeit der Organisation auf dem syrischen Territorium. Dabei hob er hervor, dass die Mitarbeiter der Organisation ihre Arbeit unabhängig und unvoreingenommen erfüllen und keine der Konfliktparteien unterstützen.
Der Schweizer Peter Maurer bekleidet das Amt des IKRK-Präsidenten seit Anfang Juli 2012. Der frühere Chef dieser Organisation, Jakob Kellenberger, besuchte mehrmals verschiedene Regionen Syriens, um sich ein Bild von der Lage im Land zu machen.
Der Konflikt in Syrien, dem Uno-Angaben zufolge bisher 17 000 Menschen zum Opfer fielen, dauert seit März 2011 an. Westliche Länder und eine Reihe von arabischen Staaten fordern einen Rücktritt von Präsident Assad in der Hoffnung, dass dies der Gewalt Einhalt gebieten werde. Russland und China befürchten hingegen, dass eine äussere Einmischung in Syrien und der Verlust der Staatlichkeit zu einer Eskalation des Konflikts führen würden.    •

Quelle: RIA Novosti vom 4.9.2012, http://de.ria.ru/world/20120904/264359356.html