Die syrische Opposition bezieht ihr Sommerquartier in Miami

Neu: CIA organisiert jetzt auch arabischen Frühling in Havanna

von Jean Guy Allard, Kubanische Nachrichtenagentur

Die CIA ist dabei, Massnahmen zur Sabotage des Annan-Plans und jeder anderen Friedensbemühung in Syrien umzusetzen. Sie greift dabei auf ihre Methoden des Kalten Kriegs zurück, als sie subversive Gruppen im Ostblock fabrizierte, die international kämpfende Einheiten infiltrierten, und organisiert ein gemeinsames Ausbildungsseminar für bewaffnete kubanische und syrische Oppositionelle.
Die US-Geheimdienste beabsichtigen, Kuba mit den gegenwärtigen Unruhen in Syrien zu verbinden, indem sie sowohl kubanisch-amerikanische Milieus, die unter ihrer Ägide in Miami operieren, als auch auf ihrem Staatsgebiet lebende syrische Oppositionelle einsetzen. Das berichtet die spanische Nachrichtenagentur EFE, die «aufdeckt», dass «syrische Dissidenten und kubanische Dissidenten in Miami dabei sind, eine gemeinsame Front aufzubauen, um Castro und al-Assad zu bekämpfen».
«Der syrische und kubanische Widerstand haben in den USA eine vereinigte Front für Freiheit und Demokratie beider Länder gegründet, um die ‹diktatorischen Regimes› zu bekämpfen», versichert der Korrespondent der Madrider Agentur in Miami, das als Ausgangspunkt aller antikubanischen Komplotte gilt, die in den USA eingefädelt werden.
Repräsentanten der «wichtigsten syrischen Oppositionsorganisation» und Mitglieder der sogenannten Versammlung des kubanischen Widerstands (ARC) in Miami haben «ein Abkommen unterzeichnet, um ihre Anstrengungen zu koordinieren» und von Kuba ein Bild der Instabilität zu zeichnen.
«Syrien ist seit dem 15. März 2011von einer Gewaltspirale erfasst, als Tausende Menschen auf die Strasse gingen», ergänzte EFE.
«Das bietet eine ausserordentliche Gelegenheit: eine vereinte Front, welche das syrische und kubanische Volk zusammenführt, um für Freiheit und Demokratie zu kämpfen», kommentierte Silvia Iriondo, die «Präsidentin» von Mothers and Women against Repression (M.A.R. für Kuba) im Interview mit dem Korrespondenten der EFE in Miami.
Silvia Iriondo, deren wirklicher Name Silvia Goudie ist, ist die Tochter eines Söldners, der an der missglückten Schweinebucht-Invasion teilgenommen hatte. Sie lebt in Miami von ihren Lügen und ihrem «geistigen Kind» M.A.R. für Kuba, das von USAID freundlich finanziert wird. Als der sechsjährige Kubaner Elian Gonzalez von seinen Verwandten in Miami entführt wurde, erklärten diese Dame und die Mitglieder ihrer Organisation, sie sähen ihn lieber sterben, als ihn seiner Familie in Kuba zurückzugeben.
Das US-Aussenministerium und seine «Filialen» haben sie [Silvia Iriondo] stets in ihrem «auswärtigen Dienst» eingesetzt, um an ihren Zusammenkünften, die sie in ­Europa und Lateinamerika gegen Kuba organisierten, teilzunehmen.
An einem Treffen mit Europa-Abgeordneten, das von Freunden des ehemaligen spanischen Regierungspräsidenten José Aznar bei der Euroäischen Union organisiert worden war, traten im März 2004 Robert Ménard, ehemaliger Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen, und Frank «Paquito» Calzon, CIA-Agent und Direktor des Center for a Free Cuba (CFC), öffentlich an ihrer Seite auf.
Robert Ménard ist dafür berühmt geworden, dass er seine «kubanischen» Bankkonten in Virginia mit USAID-Geld nachfüllte, während beim CFC die rechte Hand von Calzon, Felipe Sixto, verhaftet und verurteilt wurde, weil er eine halbe Million Dollar veruntreut hatte.
2007 lud die besagte Internationale Gesellschaft für Menschenrechte – eine offen antikommunistische Organisation der CIA, die im Kommunikationszentrum der Dresdner Bank in Frankfurt, Deutschland, ein Seminar über die «spanische Frage» organisierte – Silvia Iriondo ein und setzte sie als Präsidentin ein an der Seite von Calzon, von de Pedro V. Roig (Generaldirektor von Radio und TV Marti, gegen das damals wegen Veruntreuung ermittelt wurde), von Hubert Matos, «dem Verräter-Kommandanten», der am Drogenhandel beteiligt ist, und von Angel Francisco de Fana Serrano von Alpha 66 (1995 in Kalifornien verhaftet, als er ein ganzes Waffen­arsenal mit sich führte, das dazu bestimmt war, ein terroristisches Attentat gegen Kuba zu verüben).
Im November 2009 tat sich Silvia Iriondo – im Rahmen einer Gruppe von «Beobachtern», welche die unter der Diktatur von ­Robaerto Micheletti in Honduras einberufenen Wahlen für legitim erklärten –  mit dem Chef von Uno Amerika, einer faschistischen Bruderschaft von Nostalgikern des Plans Condor und mit Alejandro Pena Esclus, der heute wegen Terrorismus in Caracas verurteilt  ist, zusammen.
Bei dieser Gelegenheit kam sie erneut mit Matos und anderen «Persönlichkeiten» der antikubanischen Mafia wie dem Millionär des «Anticastrismus», Orlando Gutierrez Boronat, in Kontakt, der sie zurzeit beim Aufbau der «Cuba-Syrien»-Show begleitet.
Guttierez, wie Frau Iriondo Empfänger grosszügiger Dollarinfusionen von USAID, hat sich selbst zum nationalen Sekretär des Demokratischen Kubanischen Direktoriums (DDC) ausgerufen, und niemand macht ihm zum Vorwurf, dass er sich selbst mit Hilfe der Subventionen mit Reisen durch die ganze Welt beschenkt.
EFE – eine Presseagentur, die vom frankistischen Grossvater Aznars gegründet wurde – hat dieses «Abkommen» begrüsst; es ist dies nicht der erste Versuch, Syrien und Kuba zu assoziieren, an dem Frau Iriondo teilnimmt.
Vor einigen Wochen hat diese «Kämpferin» im Solde des US-Aussenministeriums an einer Informationssitzung des Kongresses teilgenommen, die von einer sogenannten Vereinigung kubanisch-amerikanischer Rechtsanwälte (CABA) zum Thema «Der arabische Frühling auf Kuba» organisiert wurde, mit dabei die mafiösen Parlamentarier Diaz-Balart, Ileana Ros-Lehtinen und David Rivera.
Zu den Unterzeichnern des «Abkommens», das EFE so begrüsst, gehören unter anderen Horacio Garcia vom Rat für die Freiheit Kubas (CLC), einer der ehemaligen Direktoren der Nationalen Kubanisch-Amerikanischen Stiftung (FNCA). Erinnern wir uns daran, dass dieser Herr vom Terroristen kubanischer Herkunft, Luis Posada Carriles, öffentlich als ein Haupt-«Finanzier» seiner kriminellen Aktivitäten vorgestellt wurde.
Für den «syrischen Teil» erwähnt EFE Mohamed Kawam, von der als Arbeitsgruppe für die Notlage Syriens bezeichneten Gruppe, und Niman Shukairy von der Einheit für ein freies Syrien, der eine Arzt, der andere Zahnarzt, die das leichte Geld der Ausübung ihres Berufes vorzuziehen scheinen. Es sind zwei militante Syrer, die in den USA stationiert sind und deren politische Rechtsaussenpositionen es ihnen erlaubt haben, an den Propaganda- und Destabilisierungsmechanismen des Aussenministeriums mitzuarbeiten.    •

Quelle: http://www.voltairenet.org/Syrian-opposition-sets-up-summer
(Übersetzung Zeit-Fragen)

Gemeinsame kubanisch-syrische Übereinkommenserklärung

Dokument

Im Widerstand gegen die Tyranneien, die uns unsere von Gott gegebenen, unver­äusserlichen Rechte rauben wollen, erklären wir, Kubaner und Syrer:
    dass Menschenrechte und Würde universal sind und zur Conditio humana gehören und alle Menschen in Ehrerbietung vor derselben gleich geschaffen sind;
    dass der kubanische Widerstand und die syrische Revolution zur Verteidigung dieser Rechte übereinkommen, unseren Kampf zu vereinen, damit die Stunde der Befreiung schneller kommt;
daher anerkennt der kubanische Widerstand die syrische Revolution als rechtmässigen Ausdruck der höchsten Ziele und Ideale des syrischen Volkes; die syrische Revolution anerkennt die Demokratieabkommen als rechtmässigen Ausdruck der höchsten Ziele und Ideale des kubanischen Volkes; der kubanische Widerstand schliesst sich jenen Ländern an, welche die syrische Revolution als rechtmässige Vertretung des syrischen Volkes anerkannt haben; die syrische Revolution übernimmt die Resolution von Vilnius des Parlamentarischen Forums der Gemeinschaft der Demokratien bezüglich der Anerkennung des kubanischen Widerstandes als rechtmässiger Vertretung des kubanischen Volkes;
mit dieser genannten moralischen Autorität kommen der kubanische Widerstand und die syrische Revolution daher gemeinsam überein: Alle unsere politischen, diplomatischen, logistischen und humanitären Anstrengungen zur Verfolgung der Befreiung von Kuba und Syrien werden koordiniert; daher konstituieren wir eine Vereinigte Front für Freiheit und Demokratie:
Deshalb erklären der kubanische Widerstand und die syrische Revolution gemeinsam: Das Volk will den Sturz der diktatorischen Regimes von Assad und Castro.

Unterzeichnet im Biltmore Hotel in Coral Gables am 8. Tag des Mai 2012
Für die Versammlung des kubanischen Widerstandes [Assembly of Cuban Resistance, ACR]1: Bertha Antunez, Laida Carro Raul Garcia, Luis Gonzalez Infante, Orlando Gutierrez Boronat, Sylvia Iriondo; für die syrische Revolution: Khaled Saleh (General Commission for the Revolution), Mohamed Kawam (Syrian Emergency Task Force SETF), Yahia Basha (United for a free Syria UFS), Bashar Lufti (American Syrian Public Affairs Committee AMSPAC), Imad Jandali (Syrian American Council SAC), Maher Nana (Syrian Expatriates Organization SSO and Syrian Support Group SSG).

1    Zum ACR gehören: Movimiento Feminista por los Derechos Civiles Rosa Parks, Coalición de Mujeres Cubano Americanas (Coalition of Cuban American Women), Proyecto Pro Cambio, Jóvenes Cubanos en Acción (Cuban Youth in Action), Presidio Político Histórico «Casa del Preso», Directorio Democrático Cubano (Cuban Democratic Directorate), and MAR por Cuba (Mothers Against Repression).