Schwyzer gegen neue Einschränkungen

Medienmitteilung zur Naturpark-Abstimmung im Kanton Schwyz

Am vergangenen Sonntag haben nun auch noch die restlichen zehn Gemeinden im Kanton Schwyz an der Urne über die Errichtungsphase des Naturparks abgestimmt. Das Ergebnis war an Deutlichkeit kaum zu übertreffen. Die Nein-Stimmen bewegten sich zwischen 72% (Schwyz) und sensationellen 92% in Unteriberg. Vier Gemeinden hatten bereits zuvor an der Gemeindeversammlung mit offenem Handmehr entschieden. Auch da war das Ergebnis äusserst deutlich. Am deutlichsten in der Gemeinde Alpthal, wo sämtliche 58 anwesenden dem Projekt eine Abfuhr erteilten. Somit haben sich nun alle 14 im Perimeter befindenden Gemeinden deutlich gegen das Projekt Naturpark entschieden. Die Schwyzer haben genug von Einschränkungen. Man will nicht noch mehr Vorschriften. Vor allem die im Park geltende Pärkeverordnung gab Anlass zu grossen Diskussionen. Den Gegnern ist es gelungen, die grundlegenden Nachteile eines solchen Parks aufzuzeigen. Man ist im Kanton Schwyz nicht gewillt, Steuergelder zu verschwenden für ein Projekt, welches keine Vorteile für die breite Bevölkerung bringt. Immerhin hätte die Errichtungsphase 2,8 Millionen gekostet. Das schlechte ­Kosten-Nutzen-Verhältnis war sicherlich auch ein Grund für die breite Ablehnung. Nur für ein paar Förderfranken aus Bern lässt sich der Schwyzer nicht kaufen, schon gar nicht, wenn er dadurch in der Freiheit noch mehr eingeschränkt wird.     •
Komitee «Nein zum Naturpark»
Co-Präsident Marcel Dettling, Kantonsrat, Oberiberg