Petition für die Untersuchung von Mikrokügelchen

von Achim Hucke

An den Deutschen Bundestag

Mikrokugeln

Der Deutsche Bundestag wird ersucht, die Zusammensetzung, Herkunft und medizinische Auswirkung der mikroskopisch kleinen Kugeln untersuchen zu lassen, die in Hamm, Geesthacht, Hanau und Jülich in Böden zu finden sind. Die Ergebnisse sind auf Internetseiten des Bundesumweltministeriums zu veröffentlichen.

Begründung

In zahlreichen Bodenproben aus Geesthacht, aus Hamm-Uentrop, aus Hanau-Wolfgang und aus Jülich sind silberglänzende bis schwarze Kugeln zu finden. Ihr Durchmesser beträgt zwischen wenigen Mikrometern und knapp einem Millimeter. Natürliche Bodenbestandteile dieser Form sind in der Fachliteratur nicht aufgeführt.
Alle Fundorte befinden sich in der Nähe kerntechnischer Anlagen. An von diesen Anlagen ferneren Orten liessen sich solche Kugeln bisher in Böden nicht nachweisen.
Die im Raum Geesthacht gefundenen Kugeln stehen im Verdacht, dort für die weltweit stärkste Häufung von Leukämie-Erkrankungen bei Kindern verantwortlich zu sein (Leu­kämie-Cluster Elbmarsch). Aus den Untersuchungen der Kugeln entbrannte ein jahrelanger Gutachterstreit. Eine abschliessende Stellungnahme einer Behörde, die die Fragen nach Zusammensetzung, Herkunft und medizinischer Auswirkung der Kugeln umfassend beantwortet, ist bisher nicht veröffentlicht worden.
Da das Auftreten dieser Mikrokugeln anscheinend ein bundesländerübergreifendes Phänomen der Kerntechnik ist und eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Bevölkerung zu vermuten steht, wird die Bundesregierung aufgefordert, die zur Beantwortung der Fragen notwendigen Untersuchungen zu veranlassen und die Ergebnisse auf den Webseiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Verfügung zu stellen.    •

Quelle: http://openpetition.de/petition/online/umwelt-und-gesundheit-bodenfunde-in-der-umgebung-von-kernkraftwerken vom 12.6.2012