«Dialog an der Wolga: Frieden und Verständigung im 21. Jahrhundert»

von Eva-Maria Föllmer-Müller, Klaudia Kruck-Schaer, Marita Brune-Koch, Jürg Aeschlimann

Vom 31. Oktober bis 1. November 2018 fand mit 250 Teilnehmern in Wolgograd das V. Forum für Volksdiplomatie statt zum Thema «Dialog an der Wolga: Frieden und Verständigung im 21. Jahrhundert». Über 100 Delegierte aus zwanzig Ländern Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas waren angereist, um an diesen beiden Tagen Themen von globaler Bedeutung miteinander zu diskutieren. Das Spektrum reichte von internationalen politischen Themen über Fragen der Stadtentwicklung bis hin zu Jugendpolitik, Kultur und internationale Beziehungen. Leitmotiv des jährlich stattfindenden Forums ist der Dialog und der gegenseitige Austausch.
Zeitgleich zum Forum fand die 29. Generalversammlung der International Association of Peace Messenger Cities (IAMPC) statt.1

Eröffnungspodium mit (v.l.n.r.): Sergey Pankratov, Jiri Maštálka, Vasily Tarakanov, Prof. Dr. Hans Köchler, Prof. Dr. Wilfried Bergman, Yury Starovatykh, Bill Boerum (Bild jae)

Forumsgäste waren Vertreter der Zivilgesellschaft, Experten, Vertreter verschiedener Regierungsebenen, Bürgermeister von Städten, Mitglieder von Stadträten, Angestellte von Verwaltungen und Unternehmen verschiedener Profile.
Das diesjährige Forum hatte das Ziel, die Zusammenarbeit in den internationalen Beziehungen zu stärken und weiterzuentwickeln. Es sollte zudem einen Beitrag leisten zu einer wirksameren Lösung von globalen und regionalen Problemen sowie zur Förderung der friedlichen und sicheren Entwicklung von Völkern und Staaten beitragen.
Die Teilnehmer des Forums nahmen an der Kranzniederlegung bei der ewigen Flamme auf dem Platz der gefallenen Kämpfer teil, ehrten die Verteidiger von Stalingrad auf dem Mamajev-Hügel und besuchten das Panorama-Museum «Schlacht um Stalingrad».
Einige Forumsteilnehmer besuchten auch die Stadt Wolschski in der Oblast Wolgograd. Die Stadt wurde erst 1951 mit dem Bau des grössten Wasserkraftwerks Europas gegründet.
Die Themen der einzelnen Beiträge waren so vielfältig wie die Länder, aus denen die Beitragenden angereist waren. Somit war das Forum in diesen beiden Tagen gelebter Dialog und Austausch. Wir können im folgenden nur einen kleinen Einblick in die Reichhaltigkeit der angesprochenen Aspekte und Probleme geben:
Galina Bykadorova, die Vorsitzende des Ausschusses für regionale Wirtschaftsentwicklung in Wolgograd, äusserte, Wolgograd sei zum Zeitpunkt der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den führenden Ländern und dem Zusammenbruch des gesamten Weltsicherheitssystems zu einem wichtigen Zentrum für Vernetzung und Zusammenarbeit geworden. Sie betonte die Verantwortung für die jüngere Generation. Die Zukunft der Weltentwicklung hänge auch davon ab, welches Wissen die jungen Menschen erwerben: «Deshalb müssen wir ihnen historische und kulturelle Werte weitergeben, sie lehren, sich gegenseitig zu respektieren und zusammenzuarbeiten.»
John Mutton, Stadtrat der englischen Stadt Coventry, erinnerte daran, dass im Jahr 1944 das damalige Stalingrad mit Coventry die erste Städtepartnerschaft weltweit begründet hatte. Die Volksdiplomatie helfe, die Beziehungen von Mensch zu Mensch zu pflegen, was sehr wertvoll sei. «Die Volksdiplomatie half Wolgograd und Coventry, insbesondere in all den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, dabei, die Beziehungen zwischen Bürgern Russlands und Grossbritanniens aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.»
Roland Methling, Oberbürgermeister von Rostock, hob die Bedeutung Wolgograds für die internationale Zusammenarbeit hervor (vgl. Zeit-Fragen Nr. 27/28 vom 4.12.2018 [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-2728-4-dezember-2018/rostock-jahrhundertelange-erfahrung-im-dialog-mit-russland.html ). «Hier habe ich das Gefühl, man könnte in einem einzigen Raum leben und sich gemeinsam entwickeln.» Und: «Nur wer seine Geschichte kennt, kann auch die Zukunft erfolgreich gestalten. Vertrauen und Wahrheit helfen aber auch dabei, heutige Entscheidungen besser treffen zu können und zu ihrem Verständnis beizutragen.»
Professor Hans Köchler, Präsident der International Progress Organisation, sagte, dass die moderne Globalisierung im 19. Jahrhundert begann und mit einer rasanten Entwicklung der Technologie einherging. Heute zwingen starke globale Akteure, die das Fehlen eines wirksamen Systems von Beschränkungen nutzen, ihren Willen dem Rest der Welt einfach auf. Dem stellte er den Dialog der Kulturen als Grundlage für einen stabilen Fortschritt und den Frieden gegenüber.
In seinem Vortrag forderte er die Politik auf, eine globale Neuausrichtung auf der Grundlage der Achtung der Souveränität und kulturellen Identität aller Nationen in Angriff zu nehmen. In dieser Phase des Übergangs von einer unipolaren Konstellation zu einem neuen multipolaren Kräftegleichgewicht bedeutet eine nachhaltige Friedens­politik, die globale Wechselbeziehung anzuerkennen und das «nationale Interesse» jeder einzelnen Nation im Hinblick auf das globale Gemeinwohl, d. h. auf der Grundlage der Gegenseitigkeit, neu zu definieren. Unter Bezugnahme auf die einseitige Gewaltanwendung nach dem Zusammenbruch des bipolaren Kräftegleichgewichts und der durch diese Interventionen ausgelösten gross angelegten Destabilisierung, einschliesslich der weltweiten Migrationskrise, sagte Professor Köchler, dass die Organisation der Vereinten Nationen ihr Mandat der kollektiven Sicherheit nur erfüllen kann, wenn ein multipolares Kräfteverhältnis entsteht, das – anders als das der Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – alle Regionen der Erde umfasst.2
Juri Starovatych, ehemaliger Oberbürgermeister von Wolgograd, zeigte sich fassungslos darüber, dass heute nur noch die Vereinigten Staaten als Befreier vom Joch des Nationalsozialismus dargestellt würden. Und dies angesichts des russischen Blutzolls in der Schlacht von Stalingrad, in der der Sieg über die Deutschen die Wende im Zweiten Weltkrieg gebracht hätte. 27 Millionen Opfer in der Sowjetunion habe der Krieg gefordert. Er erklärte, Versuche, die Rolle seines Landes im Zweiten Weltkrieg zu schmälern, seien unzulässig. Er verurteilte die Bemühungen mancher Länder, die Geschichte neu zu schreiben bzw. umzuschreiben, und forderte die übrigen Forumsteilnehmer auf, zusammenzuarbeiten, um diesen Trends entgegenzuwirken. Er rief dazu auf, mehr Einfluss auf die Uno zu nehmen.
Vincent N’cho Kouaoh aus Abidjan (Elfenbeinküste) thematisierte die Flüchtlingskrise. Sein Blick sei ein anderer. Er bezog sich auf die Kriege und Krisen in seinem Land. Sie hätten bei sich die Migration immer wieder erlebt. Die Jugend fliehe aus dem Land. Sein Land wolle eigene Lösungen entwickeln. Dazu müsse die Jugend in der Heimat bleiben. Sichtlich bewegt äusserte er: «Man nimmt uns unsere Jugend weg. Wir wollen das nicht. Wir brauchen unsere Jugend hier in unserem Land.»
Wladimir Morozov vom russischen Rat für auswärtige Angelegenheiten (Russian International Affairs Council) äusserte sich zu den deutsch-russischen Beziehungen. Beide Seiten befänden sich in einer Vertrauenskrise – in einer Eiszeit.
Wenn früher Deutschland für Russland eine sehr grosse Bedeutung in den Beziehungen gehabt habe, so sei es heute so, dass die Beziehung zur EU mit neuen Konstellationen mehr an Bedeutung gewinne. D.h. der Weg nach Deutschland gehe seiner Meinung nach über Brüssel. Vieles hänge auch von der friedlichen Lösung des Ukraine-Konfliktes ab. Die Verhandlungen dieses Konfliktes müssten auf ein anderes Niveau gebracht werden; die OSZE solle dabei behilflich sein.
Wolfgang Gehrcke, langjähriger Bundestagsabgeordneter der Partei «Die Linke», sagte unter Bezugnahme auf Morozow, für diese Eiszeit in den Beziehungen trage Deutschland die Hauptverantwortung. Deutschland als Mitglied der Nato betreibe eine aggressive und nicht defensive Verteidigungspolitik.
Wenn man von deutscher Seite her von einer «wertegesteuerten Politik» rede, müss­ten die deutsch-russischen Beziehungen erst einmal von einer gewissen Demut begleitet sein, denn im Zweiten Weltkrieg seien 27 Millionen Bürger der Sowjetunion ums Leben gekommen. Die Darstellung von Russ­land in den deutschen Medien sei noch nie so schlecht gewesen wie heute. Gehrke betonte, dass es in Deutschland einen riesengrossen Unterschied zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung gibt im Hinblick auf Russland. Die Mehrzahl der deutschen Bürger wollen aber gute Beziehungen mit Russland. Viele hätten einen unbedingten Friedenswillen, «Nie wieder Krieg» sei vielen ins Herz geschrieben.
Dr. Detlef Lechler, Mitglied des Unternehmerverbandes Brandenburg Berlin, hob den erfolgreich durchgeführten «3. Unternehmertag – Russland in Mecklenburg-Vorpommern» (Russlandtag) in Rostock mit über 800 Personen hervor. Bei Gesprächen mit der Industrie- und Handelskammer von Wolgograd habe man jetzt vereinbart, in nächster Zeit ein grösseres Wirtschaftsforum durchzuführen, welches der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft neue Impulse geben soll. Gerade mittelständischen Projekten solle dabei mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Lechler legte den Schwerpunkt ganz auf das bürgerschaftliche Engagement. Nur so könne es wirklich zu einem vertieften Austausch und zu einer echten Verständigung der Völker kommen.
Nach Abschluss der Diskussionen nahmen die Delegierten der IAPMC-Generalversammlung und des Internationalen Forums für Volksdiplomatie gemeinsam eine Resolution3 an, die der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgelegt wird.
* * *
Russland ist für seine Gastfreundschaft bekannt. Es ist dort eine Lebenseinstellung. Auch wir haben dies erleben und geniessen dürfen. Wovon aber bei uns nur wenig gesprochen wird: das grosse Interesse der Russen an allen geschichtlichen und aktuellen Fragen ihres Landes, aber auch der Welt. Mit den Gästen des zweitägigen Kongresses, aber auch mit den anderen Menschen, die wir während unseres fast einwöchigen Aufenthaltes kennenlernen durften, haben wir auf eine so freie und offene Art und Weise sprechen können – durchaus auch kontrovers –, wie dies bei uns leider kaum noch möglich ist, ohne dass man in irgendeine Schublade gesteckt wird. Unsere Übersetzer, zwei junge Studentinnen aus Wolgograd, waren nicht nur bemüht, unsere Wünsche zu erfüllen, von einem schönen Blick auf die Wolga bis hin zu den besten Blinis (russische Pfannkuchen), die an einem kleinen Stand in der Stadt zu finden sind. Uns in jeder Hinsicht behilflich zu sein, machte ihnen sichtlich Freude. Aber wir haben auch sehr viel diskutiert miteinander, manchmal bis spät in die Nacht hinein.
Jede Begegnung mit den Mitarbeitern der Stadt Wolgograd war – trotz des dichten Programms, eigentlich pausenlos – von einer grossen Hilfsbereitschaft getragen, dazu herzlich, verbindlich und mitmenschlich echt.
In solch einer Atmosphäre gibt es ehrliche und gleichwertige Begegnungen, entstehen tragende Beziehungen.
Bleibt als Fazit: Wer sehenden Auges, mit wachem Verstand und mit offenem Herzen, nach Russland reist, der kann über die Zerrbilder, die bei uns im Westen verbreitet werden, nur erstaunt und empört sein.    •

1    Die International Association of Peace Messenger Cities sind Städte, die sich weltweit freiwillig für eine von den Vereinten Nationen getragene Initiative zur Förderung von Frieden und Verständigung zwischen den Nationen einsetzen. Die Bewegung begann im Internationalen Jahr des Friedens 1986 und dauerte bis 1991, während dieser Zeit wurden 74 Städte aus Tausenden von Bewerbern ausgewählt und vom UN-Generalsekretär Javier Perez DeCuellar zu Friedensbotschaftern ernannt. Vertreter von 63 Städten trafen sich am 7. und 8. September 1988 in Verdun, Frankreich «zum Aufbau einer Welt, die weniger gewalttätig und humaner ist, einer Welt der Toleranz und des gegenseitigen Respekts, damit die Belange des Friedens auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Menschenrechten besser verstanden werden».
2    Vgl. www.i-p-o.org/IPO-nr-Peace-in-an-Era-of-Global-Instability-IntPeoplesForum-Volgograd-02Nov2018.htm
3    siehe www.iapmc.org/Content/Articles/ArtMID/1387/ArticleID/3788

 

Die um ihren gefallenen Sohn «Trauernde Mutter». Skulptur an der Gedenkstätte des Mamajew-Hügels. Dort gab es bei der Schlacht von Stalingrad (Aug. 1942–Feb. 1943) wochenlang mörderische Kämpfe. (Bild jae)
Blick auf die Wolga vom Panorama Museum aus. Mit 3530 Kilometern Länge ist die Wolga der längste und wasserreichste Fluss Europas und einer der längsten Flüsse der Erde. Sie entspringt in den Waldaihöhen und mündet ins Kaspische Meer. (Bild kks)

Bürgerinitiativen dürfen kein Instrument der Ideologie sein – zum Begriff «Volksdiplomatie»

ef. Volksdiplomatie ist die Diplomatie «von unten», auf der Bürgerebene, von Mensch zu Mensch. Bekannt wurde der Begriff zu Beginn des Kalten Krieges, als sich die diplomatischen Beziehungen zwischen der damaligen UdSSR und dem Westen in einer Sackgasse befanden. Um die Situation zu entspannen, veranstaltete die sowjetische Regierung u.a. 1957 in Moskau die Weltfestspiele der Jugend und Studenten unter dem Motto «Für Frieden und Freundschaft». Der Begriff Volksdiplomatie ist nicht unumstritten, denn für viele hört er sich nach Propaganda und Manipulation an. Im Februar 2018 fand in Moskau in der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation die erste Konferenz zur Volksdiplomatie statt. Konstantin Kossatschow, Vorsitzender des Ausschusses des Föderationsrates für internationale Angelegenheiten, hob die Bedeutung der Volksdiplomatie hervor: Die Diplomatie von unten kann in schwierigen Zeiten zum Rettungsmittel für die Beziehungen zwischen den Ländern werden. Grundlegende Bedingung für die Volksdiplomatie ist jedoch ihre Unabhängigkeit von der staatlichen Regierungspolitik. «Der Staat muss die Zivilgesellschaft und ihre Initiativen mit finanziellen Mitteln unterstützen. Er darf sich aber unter keinen Umständen in ihre Tätigkeit einmischen – das wäre ein Ende für die Volksdiplomatie.» Oksana Kogan-Pech, Vertreterin der Organisation «Russkij Mir», sagte: «Für die Zukunft ist es enorm wichtig, immer mehr Freundschaftsbrücken zwischen den Ländern zu bauen.» Und das gehe am besten mit Volksdiplomatie.

Moskauer Deutsche Zeitung vom 5.11.2018

Wolgograd ist die Hauptstadt der Volksdiplomatie

Seit diesem Jahr ist Wolgograd offiziell Hauptstadt der Volksdiplomatie und als solche vom Präsidenten Vladimir Putin und vom russischen Aussenministerium offiziell «patentiert». Dies schlägt sich in einer Reihe von offiziellen Treffen und Begegnungen nieder, die in Wolgograd stattgefunden haben (z. B. Weltmeisterschaft 2018, Oktober 2018: internationale Konferenz zur Landgewinnung [Urbarmachung von bisher landwirtschaftlich nicht genutzten Flächen] mit Vertretern aus 42 Regionen Russlands, Kasachstans, Weissrusslands und der Ukraine, Treffen der beiden Aussenminister Deutschlands und Russlands).
Die Stadt Wolgograd wurde nicht zufällig ausgewählt: Die hohe Autorität von Stalingrad – im Ausland ist die Stadt hauptsächlich unter diesem Namen bekannt – bietet die Möglichkeit, Themen von globaler Bedeutung auf die Weltebene zu bringen.
Wolgograd ist Mitglied von internationalen und regionalen Organisationen und Verbänden, u.a.: die United Cities and Local Governments, UCLG (Weltorganisation der Städte und Gemeinden), die Internationale Vereinigung der Hauptstädte und Grossstädte, die zum Ziel die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Städten und Regionen zwecks der Steigerung des Lebensstandards der Bevölkerung haben. Weiter die Internationale Vereinigung der Partnerstädte, die die Verbindungen der Partnerstädte und Partnerregionen koordiniert, die internationale Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), die bestrebt ist, zur Friedenssicherung durch Verbot von Atomwaffen ihren Beitrag zu leisten, sowie die International Association of Peace Messenger Cities.

Quelle: Sergey Lapschinow, Leiter der Verwaltung für internationale und regionale Beziehungen der Stadt Wolgograd

Themen der Konferenz in Wolgograd

  • Diskussion Nr.1
    «Weltpolitik im Zeitalter der Instabilität»
  • Diskussion Nr. 2
    «Städte als Friedensbotschafter: Kommunale Friedenspraktiken im 21. Jahrhundert»
  • Runder Tisch 1
    «Eine Stadt verbessern – die Lebensqualität verbessern. Stadtentwicklung als Friedensprozess» (im Rahmen der 29. Generalversammlung der International Association of Peace Messenger Cities)
  • Runder Tisch 2
    «Mechanismen der internationalen kommunalen Partnerschaft» (im Rahmen des Projektbüros »Internationale Beziehungen» der Union der Russischen Städte)
  • Runder Tisch 3
    «Russland und Deutschland: Beziehungsperspektiven in der sich verändernden Welt»
  • Runder Tisch 4
    «Kultur und internationale Beziehungen des 21. Jahrhunderts. Kulturbewusste Wahlmöglichkeit, Herausforderungen und Perspektiven»
  • Runder Tisch 5
    «Jugendpolitik und Volksdiplomatie: Soziale Stereotypen überwinden, ein Umfeld für Toleranz schaffen»
  • Schlusssitzung
    Berichte über die Arbeit der Runden Tische und der Konferenz, Verabschiedung der Resolution an die Uno

Hauptredner waren u.a.: Prof. Dr. Wilfried Bergmann, stellvertretender Vorsitzender des Deutsch Russischen Forums (Deutschland), Jury Starovatych, Vorsitzender der Regionalvertretung der Russischen Friedensstiftung, Ehrenbürger von Wolgograd und Hiroschima, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Köchler, Vorstand des Insitituts für Philosopie, Universität Innsbruck (1990–2008) und Präsident der International Progress Organisation (Österreich), Andrey Kosolapov, Präsident des Stadtrats von Wolgograd (Russland), Bill Boerum, Ehrenvorsitzender des Vorstands der Vereinigung Sister Cities International (USA), Prof. Dr. Vasily Tarakanov, Direktor der Staatlichen Universität Wolgograd (Russ­land), Roland Methling, Oberbürgermeister von Rostock (Deutschland), Vincent N’cho Kouaoh, Präsident der International Association of Peace Messenger Cities (Elfenbeinküste) sowie Dušan Stojanovic, stellvertretender Generalsekretär der International Association of Peace Messenger Cities (Slowenien).