Die Genossenschaftsidee – Kulturerbe der Menschheit

Neuerscheinung im Verlag Zeit-Fragen
Im Jahr 2016 wurde die «Genossenschafts­idee» zum Immateriellen Weltkulturerbe der Unesco erklärt. Mit der Aufnahme soll die Idee geschützt und zugleich als wirtschaftliches Modell wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Der Impuls, die Genossenschaftsidee zum Weltkulturerbe erklären zu lassen, kam im Jahre 2014 von Dietmar Berger, dem langjährigen Verbandspräsidenten des Mitteldeutschen Genossenschaftsverbandes. Der Raiffeisen-Verband und die Schulze-Delitzsch-Gesellschaft haben sich dieser Idee angeschlossen und den Antrag gemeinsam bei der Unesco eingereicht.
Um die Anerkennung der Genossenschaftsidee als Weltkulturerbe zu würdigen, hat die Genossenschaft Zeit-Fragen im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 zwei Veranstaltungen durchgeführt.
Teilnehmer der Podiumsdiskussionen waren der langjährige Verbandspräsident des Mitteldeutschen Genossenschaftsverbandes Dietmar Berger, der Inhaber der Raiffeisenprofessur an der Humboldt-Universität Berlin («Ökonomik ländlicher Genossenschaften») Prof. Dr. Markus Hanisch, der Direktor des Center for Banking, Finance and Sustainable Development Professor Dr. Richard Werner und von der Zeitung Zeit-Fragen die Redakteurin und Psychologin Dr. Eva-Maria Föllmer-Müller und der Präsident der Genossenschaft Zeit-Fragen Jean-Paul Vuilleumier.
Die anthropologisch fundierten ethischen Grundlagen der Genossenschaftsidee sind auch heute aktuell und sollen für zukünftige Generationen bewahrt und weiterentwickelt werden. Die Uno hatte 2012 bereits das «Jahr der Genossenschaften» ausgerufen und damit die Genossenschaften mit ihren weltweit 800 Millionen Mitgliedern in über 100 Ländern gewürdigt. Genossenschaften tun etwas gegen die Armut, schaffen Arbeitsplätze und fördern die soziale Integration. Grund genug, sich mit den Genossenschaften, ihren historischen, sozial­ethischen, wirtschaftlichen und praktischen Grundlagen auseinanderzusetzen. (Vorwort der Broschüre)

Die 70seitige Broschüre kann bei der Genossenschaft Zeit-Fragen, Postfach, CH-8044 Zürich; E-Mail: abo(at)zeit-fragen.ch, für CHF 10.– zuzüglich Porto bestellt werden.