Genossenschaftsprinzip und direkte Demokratie

5. Wissenschaftliche Konferenz

Samstag, 29. September 2018, 9.00 bis 16.30 Uhr
Escholzmatt, Gasthaus Bahnhof, Hauptstrasse 85, Saal

Im Mittelpunkt der fünften wissenschaftlichen Konferenz des Forschungsinstituts direkte Demokratie (www.fidd.ch) sollen Forschungsresultate stehen, welche die Bedeutung des Genossenschaftsprinzips für die direkte Demokratie aufzeigen. Das Genossenschaftsprinzip, das in der schweizerischen Eidgenossenschaft seit dem Mittelalter vielfältige Formen annahm, ist bis heute eine wichtige demokratische Tradition. Die drei sogenannten «Selbst» – Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung – sorgten für eine direkte Mitsprache und Mitgestaltung in teilweise lebenswichtigen Dingen wie Wasserversorgung, Erstellen von Weg und Steg usw. In diesem Zusammenhang ist auch die genossenschaftliche Landsgemeindedemokratie zu nennen, die für zahlreiche ländliche Volksbewegungen des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Modell darstellte auf dem Weg zu mehr Partizipation. Auf dieser Grundlage und den entsprechenden Erfahrungswerten sorgten im 19. Jahrhundert Persönlichkeiten auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene dafür, die direkte Demokratie auszugestalten.

Im Anschluss an die letztjährige Konferenz zum «Naturrecht» möchte sich das Forschungsinstitut mit dem «Genossenschaftsprinzip» weiter vertieft mit der Theorie der direkten Demokratie befassen.

Vortragende sind: Fritz Lötscher (Gemeindepräsident Escholzmatt-Marbach), Lukas Ballmer, Prof. em. Dr. Wolf Linder, Roland Lustenberger, Dr. phil. Pirmin Meier, Dr. phil. René Roca, Peter Stadelmann, Jean-Paul Vuilleumier.

Anmeldung: Über die Internetseite des Forschungsinstituts direkte Demokratie: www.fidd.ch