«Tiefe Besorgnis über die Verschärfung der globalen Konfrontation»

Aufruf des Belgrader Forums

Das Belgrader Forum für eine Welt der Gleichen bringt seine tiefe Besorgnis über die Verschärfung der globalen Konfrontation zum Ausdruck, die von einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Krise in Europa wie auch weltweit begleitet wird. Diese Krise, die sich täglich verschärft, stellt eine Bedrohung für das weltweite Leben, den Frieden und die Sicherheit dar.
  Diese Sorge ist von entscheidender Bedeutung angesichts der Tatsache, dass es keine sinnvollen und ehrlichen Initiativen gibt, die dafür plädieren, von der Schiene der Konfrontation auf den notwendigen Dialog, die Diplomatie und die Entspannung umzuschwenken.
  Die Lehren aus der Geschichte können nicht ignoriert werden. Ein solcher Zustand der Trägheit und des mangelnden Verständnisses für die sich entfaltenden Gefahren berührt potenziell die Grundlagen der Existenz der Menschheit. Der Konflikt in der Ukraine muss gelöst werden, indem man sich mit seinen Wurzeln befasst. Friedensbemühungen dürfen nicht behindert werden, neue eiserne Vorhänge müssen entfernt werden, einseitige Sanktionen müssen aus der internationalen Praxis ausgeschlossen werden.
  Ausgehend von den historischen Erfahrungen Serbiens, einschliesslich der jüngsten Vergangenheit, und den Erfahrungen Europas, appelliert das Belgrader Forum für eine Welt der Gleichen an alle Friedensvereinigungen, Regierungen und internationalen Organisationen, insbesondere an die Uno, den Dialog, die Diplomatie und die Entspannung als den einzig möglichen Weg zu unterstützen, um einen globalen Konflikt zu verhindern, der die Zukunft der Menschheit bedroht.
  Wir fordern einen sofortigen Dialog und diplomatische Bemühungen auf höchster Ebene zwischen Washington, Moskau, Peking und Brüssel. Dabei kann es nur um eine «friedliche Koexistenz» zwischen souveränen Nationen gehen, die entschlossen sind, eine weitere Verschärfung des Konflikts zu verhindern, welche zu einem Szenario eines dritten Weltkriegs führen könnte, ohne dabei eine atomare Einäscherung der Welt auszuschliessen.
  Die Anerkennung von Gleichheit, gegenseitiger Abhängigkeit und Partnerschaft bei der Wahrung von Frieden, Sicherheit und Entwicklung als unteilbarer zivilisatorischer Wert ist der einzige Weg für das Überleben und die sichere Zukunft der Menschheit.  •

(Übersetzung Zeit-Fragen)

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